{"id":16434,"date":"2022-11-29T10:10:59","date_gmt":"2022-11-29T10:10:59","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=16434"},"modified":"2022-11-29T10:15:11","modified_gmt":"2022-11-29T10:15:11","slug":"w-0","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=16434","title":{"rendered":"W\/0"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-16429\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/20221124_150742-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/20221124_150742-300x225.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/20221124_150742-768x576.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/20221124_150742-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<h5>So, jetzt habe ich lange genug dar\u00fcber nachgegr\u00fcbelt, wie ich diesen hinter mir liegenden Zeitraum der tiefen Trauer um die beiden aus meinem Leben Entschwundenen (den Menschen und das Tier) wieder in einen Einklang bringen kann, oder besser: \u00fcberhaupt in einen Klang, mit dem Worte mir m\u00f6glich scheinen an einem offenen Fenster wie diesem hier zum Beispiel, meinem Blog, dem ich einst den Titel &#8222;Yoganautik&#8220; gab als der Kunst, sicher im Ungewissen zu navigieren. &#8222;Anfangen&#8220;scheint eines der Zaubertricks zu sein, einfach irgendwann mal wieder anfangen, auch wenn man, beziehungsweise ich, gerade nicht mehr in Deutschland bin, sondern in Indien, ein weiterer Sprung ins Ungewisse, diesmal auf indisch. In der erlebten Wirklichkeit ist es aber gar nicht so ungewiss (klar, alles ist immer ungewiss), sondern so vertraut wie sanfte Sonnenw\u00e4rme auf der nackten Schulter. Ich bin wieder hier nach den Corona-Jahren, und auch hier wartet ein Abschied, der Abschied von Indien, f\u00fcr den ich mich selbst entschieden habe und die Entscheidung einer inneren Logik folgt, meiner inneren Logik. So will ich langsam vorangehen und schauen, wer ich selbst in dem ganzen Rahmen bin, in dem ich so viele Jahre verbracht habe, sodass ich im Dorf als einheimisch galt, was auch immer das f\u00fcr jede\/n bedeutet:sich zugeh\u00f6rig f\u00fchlen, nicht so sehr aus einem Bed\u00fcrfnis, sondern eher aus einer leidenschaftlichen \u00dcberzeugung und Erfahrung heraus, dass man mit dem, was man liebt in der Welt, eine Verbindung eingeht, sodass man sich wohlf\u00fchlt in der\u00a0 Haut mit der eigenen Fremdheit und der Fremdheit der Anderen. So trete ich gewisserma\u00dfen neu in das energetische Feld und bin gespannt, was auf mich zukommt. Wie ist doch alles versunken in sich und im Schatten des Lichtes. Tr\u00e4umerich tauche ich auf beim Verbliebenen. \u00dcber dem Staunen wandert m\u00fchelos dieses Warten darauf, was es gebiert. Das Anderssein kennt sich selbst als ein solches &#8211; oder kennt es sich nicht? Wir alle halten nun Welt in der Hand. Schnell w\u00e4hlen die Finger Orte, die auftauchen aus Tastaturen. Da sitze ich am Fenster, die Augen im Bann der Rituale. Indisches Blut dr\u00e4ngt zur\u00fcck in die Poren. Eine Sprache erhebt sich aus verborgenen Korridoren und erhebt Anspruch auf das, was es vermag. Ich lasse mich ein.<\/h5>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>So, jetzt habe ich lange genug dar\u00fcber nachgegr\u00fcbelt, wie ich diesen hinter mir liegenden Zeitraum der tiefen Trauer um die beiden aus meinem Leben Entschwundenen (den Menschen und das Tier) wieder in einen Einklang bringen kann, oder besser: \u00fcberhaupt in einen Klang, mit dem Worte mir m\u00f6glich scheinen an einem offenen Fenster wie diesem hier [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-16434","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/16434","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=16434"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/16434\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":16438,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/16434\/revisions\/16438"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=16434"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=16434"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=16434"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}