{"id":16167,"date":"2022-05-31T07:57:18","date_gmt":"2022-05-31T07:57:18","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=16167"},"modified":"2022-05-31T12:33:17","modified_gmt":"2022-05-31T12:33:17","slug":"wirken-5","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=16167","title":{"rendered":"wirken"},"content":{"rendered":"<h1>\u00a0<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-16170\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/20220530_173604-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"343\" height=\"343\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/20220530_173604-300x300.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/20220530_173604-150x150.jpg 150w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/20220530_173604-768x768.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/20220530_173604-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/20220530_173604-365x365.jpg 365w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/20220530_173604-500x500.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 343px) 100vw, 343px\" \/><\/h1>\n<h5>Die Bewegungen, Gedanken, Handlungen, Entscheidungen, Zust\u00e4nde und Befindlichkeiten, Anspr\u00fcche und Begehrlichkeiten eines jeden Menschen haben Wirkung. Auch wenn ein Mensch empfindet, keinerlei Wirkung zu erzielen, wirkt gerade dieser Zustand auf ihn und seine oder ihre Umgebung. Was wirkt ist die Angst, in der Bedeutungslosigkeit zu versinken oder ganz zu verschwinden, bis praktisch nichts mehr von einem da ist. Also, wenn wirklich nichts von einem da w\u00e4re, also von dem, was man f\u00fcr ein Ichsein hielt, k\u00f6nnte das eine sehr befreiende Wirkung haben, w\u00e4re da nicht diese Angst, alles zu verlieren. Und nicht nur sich selbst, sondern die Zusammenh\u00e4nge, die man zwischen sich und dem Weltprozess gekn\u00fcpft hat, der Teppich also mit den Mustern, die ich\u00a0 hineingewoben habe. \u00dcberall, wo ein Mensch lebt und auftaucht, hinterl\u00e4sst er diese Muster in der Form der jeweiligen Verfasstheit. Nat\u00fcrlich werden wir auch gesehen und wahrgenommen, und es ist nicht unangebracht, die eigene Wirkung kennen zu lernen, g\u00fcnstigerweise \u00fcber vertrauensw\u00fcrdige Personen und Freunde, und es f\u00fcr m\u00f6glich zu halten, dass die Einsch\u00e4tzung von der eigenen Wirkung sich sehr unterscheiden kann von dem, was andere an uns wahrnehmen. Bei aller Notwendigkeit von und Gro\u00dfz\u00fcgigkeit gegen\u00fcber Bed\u00fcrftigkeiten, so stehen sie doch h\u00e4ufig im Weg einer offenen Kommunikation, bei der man nicht f\u00fcrchten muss, auf feinste und unauff\u00e4lligste Weise gebraucht bis missbraucht zu werden, indem der Andere sich aufgefordert f\u00fchlt, sich um Bed\u00fcrfnisse zu k\u00fcmmern, die keineswegs seine oder ihre Sache sind. Andrerseits k\u00f6nnen sich auch Muster treffen, die sich pr\u00e4chtig komplementieren, der Eine braucht das Brauchen, der Andere das vermeintliche Geben, beides wei\u00df sich zu tarnen. Jeder Spieler und jeder Spielerin muss oder kann oder sollte, wenn m\u00f6glich, herausfinden, in was f\u00fcr Spielformen er oder sie seine oder ihre Handlungen einbindet, damit sie zur Geltung kommen. Man macht da oft gravierende Denkfehler und kann sich gar nicht vorstellen, was Menschen geistig und k\u00f6rperlich und psychisch alles brauchen, um zu einem einigerma\u00dfen ertr\u00e4glichen Wohlbefinden zu gelangen. Immer wieder wird dieselbe Medizin eingesetzt, von der man \u00fcberzeugt ist, dass sie Hilfe bringt. Aber meistens bringt sie das immer wieder gleiche Musterbild des gewebten Teppichs hervor, und das Weben erzeugt auch wie automatisch wieder das Leiden, um das es hier geht. So muss man dann eines Tages genauer hinschauen und sich fragen, ob einem die Freiheit des eigenen Selbst wirklich so wichtig ist, wie man es gerne behauptet, so, als w\u00e4re das eine Selbstverst\u00e4ndlichkeit, wo sich doch das Selbst gar nicht versteht. So taucht vor jedem inneren Auge das Zust\u00e4ndige auf. Es kann durch einen Torbogen in Delphi sein oder Seite 149 in einem Buch, dass ein unheimlicher Wind sich aufmacht und mit beunruhigender Gelassenheit die zerbrochenen Teile nicht mehr zusammenh\u00e4lt, sondern sie entl\u00e4sst in das Wasauchimmer. Und etwas, das l\u00e4chelnd hinterher schaut, sp\u00fcrt, dass das gut ist.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0 Die Bewegungen, Gedanken, Handlungen, Entscheidungen, Zust\u00e4nde und Befindlichkeiten, Anspr\u00fcche und Begehrlichkeiten eines jeden Menschen haben Wirkung. Auch wenn ein Mensch empfindet, keinerlei Wirkung zu erzielen, wirkt gerade dieser Zustand auf ihn und seine oder ihre Umgebung. 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