{"id":16136,"date":"2022-05-28T08:53:28","date_gmt":"2022-05-28T08:53:28","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=16136"},"modified":"2022-05-29T15:38:48","modified_gmt":"2022-05-29T15:38:48","slug":"sorgen-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=16136","title":{"rendered":"sorgen"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-16138\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/20220526_155051-68x300.jpg\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"442\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/20220526_155051-68x300.jpg 68w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/20220526_155051-232x1024.jpg 232w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/20220526_155051.jpg 527w\" sizes=\"auto, (max-width: 100px) 100vw, 100px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-16152\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/20220528_100131-46x300.jpg\" alt=\"\" width=\"68\" height=\"443\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-16138\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/20220526_155051-68x300.jpg\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"441\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/20220526_155051-68x300.jpg 68w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/20220526_155051-232x1024.jpg 232w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/20220526_155051.jpg 527w\" sizes=\"auto, (max-width: 100px) 100vw, 100px\" \/><\/p>\n<h5>Dunkel ist der Krieg. Niedrigste Ebene der Mystik. Mystisch aber bleibt es. Alle versuchen etwas zu verstehen, niemand kann es verstehen. Es entzieht sich auch der Erfahrung, obwohl man sich einer Erfahrung damit nicht entziehen kann. Immer mal wieder fragt jemand, warum es gerade dieser Krieg ist, der durch unsere Leben wandert, aber es ist ja immer e i n bestimmtes Ereignis, das auf einmal mehr Resonanzen bekommt als andere Ereignisse. Vielleicht schl\u00e4gt ein unh\u00f6rbarer Gong, vielleicht ist eine Grenze erreicht, die man entweder nicht mehr \u00fcberschreiten m\u00f6chte, oder die man endlich errichtet, um sich zu sch\u00fctzen vor dem, was einen angreift. Menschen k\u00f6nnen einem leicht unheimlich werden. Man muss vermutlich so fr\u00fch wie m\u00f6glich an einer grunds\u00e4tzlichen Einstellung zu den Mitlebenden arbeiten, also tats\u00e4chlich eine\u00ec Einstellung erarbeiten, denn sie kommt nicht von selbst. Oder vielmehr formt sie sich trotz allem, und dann kommt es darauf an, wie weit man vorgedrungen ist mit den eigenen Gedanken in die Welt und ihre Konstrukte, und ob man sich den Zugang zur Liebe erhalten konnte. Denn kommt es nicht87 vor allem darauf an, mit welchen Kr\u00e4ften ich weiterhin d a s tragen und ertragen kann, was ich von und mit Menschen sehe und erlebe. Hannah Arendt meinte, es w\u00e4re einfacher miteinander, wenn wir uns als Fremde unter Fremden sehen w\u00fcrden, br\u00e4uchten dann aber vor allem &#8222;Vertrauen, ein grunds\u00e4tzliches Vertrauen also in das Menschliche aller Menschen, und anders ginge es nicht.&#8220; Und vielleicht ist es Zelensky deswegen so gut gelungen, Hilfe zu aktivieren, auch wenn sie nicht immer nach seiner Vorstellung l\u00e4uft, aber das Vertrauen in ihn, das Menschenm\u00f6gliche zu tun, das hat er weiterhin, w\u00e4hrend Putin es f\u00fcr immer verspielt hat. Und es ist zerm\u00fcrbend zu wissen, dass das Kriegs-Spiel nicht gut ausgehen kann, auch wenn einem eine bestimmte Version lieber ist als eine andere. Da sterben sehr viele Menschen vor ihrer Zeit, aber auch dieser Satz stimmt nicht, denn offensichtlich war es ihre Zeit zu sterben, so, wie der Amokl\u00e4ufer in Texas den Kindern erkl\u00e4rte, dass nun ihre Zeit sei, zu sterben, bevor er sie erschoss. Denn das ist, wenn das Spiel zu weit gegangen ist und es kein Zur\u00fcck mehr gibt. \u00dcberall sterben t\u00e4glich eine Menge Menschen, aber im Krieg lernt man vermutlich am schnellsten, wie nahe dieser Tod st\u00e4ndig ist. Er beendet die ganze Erfahrung, die man auf dieser Erde haben kann. Als ich einmal in Indien bei der Ein\u00e4scherung einer Frau war, die mir sehr nahe stand, kam ein Mann auf mich zu und meinte, der Tod sei das einzig Reale. Er ist absolut unumkehrbar und hat daher eine immense Wirkung. Man sorgt sich um die \u00dcberlebenden, die diese Wirklichkeit trifft.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dunkel ist der Krieg. Niedrigste Ebene der Mystik. Mystisch aber bleibt es. Alle versuchen etwas zu verstehen, niemand kann es verstehen. Es entzieht sich auch der Erfahrung, obwohl man sich einer Erfahrung damit nicht entziehen kann. 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