{"id":16084,"date":"2022-05-21T08:47:37","date_gmt":"2022-05-21T08:47:37","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=16084"},"modified":"2022-05-21T13:24:48","modified_gmt":"2022-05-21T13:24:48","slug":"elegant","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=16084","title":{"rendered":"elegant"},"content":{"rendered":"<h1><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-16085\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/20220521_095510-291x300.jpg\" alt=\"\" width=\"355\" height=\"366\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/20220521_095510-291x300.jpg 291w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/20220521_095510-768x792.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/20220521_095510-993x1024.jpg 993w\" sizes=\"auto, (max-width: 355px) 100vw, 355px\" \/><\/h1>\n<h5>Man konnte dann den Wind einer gro\u00dfen Erm\u00fcdung sp\u00fcren. Der Eine wich aus in die Schutzr\u00e4ume dunkler Korridore, die Andere trug ihre Wortkargheit in die offenen R\u00e4umlichkeiten, wo sie, die Sprachkargheit, sich oft unauff\u00e4llig an den K\u00fcsten der Gespr\u00e4che aufhielt, ohne unn\u00f6tiges Aufsehen zu erregen. Man muss bedenken, dass den meisten Menschen nun ihre Einkaufslust vermasselt wird, denn wir wissen nicht, wie lange uns solche Luxuszust\u00e4nde noch m\u00f6glich sind: kaufen, was man nicht braucht. Man kann unendlich vieles brauchen, denn \u00fcberall, wo man etwas \u00f6ffnet, kommt etwas heraus. Oder kommt das Ich heraus und denkt, was es noch alles haben kann. Dabei h\u00e4ngt an so vielem eine lange, d\u00fcstere Geschichte, und man hat in dieser kostbaren Daseinsk\u00fcrze keine Zeit f\u00fcr alle Geschichten. Wo etwas herkommt,und wer sein oder ihr Leben opfern muss, damit es bei mir ankommt. Nun gibt es ein neues Ger\u00fccht im Rahmen dieses Habenwollens, sozusagen eine Gegenbewegung zu den subtilen Manipulationen der Medien, die einem bieten, was man angeblich unbedingt m\u00f6chte, dabei jedoch wenig Zeit bleibt um herauszufinden, was das ist. Das neue Ger\u00fccht gibt es also, dass sehr viele (auf jeden Fall mehr als fr\u00fcher) Menschen auf einmal wissen m\u00f6chten, wer sie sind. Das ist vermutlich der Verwirrung zu verdanken, dass das immense Angebot des W\u00fcnschenswerten zu der Illusion f\u00fchrt, dass es habbar sei und man sich nur daf\u00fcr entscheiden m\u00fcsste. Aber f\u00fcr was entscheiden. So will man sich kennen lernen und muss herausfinden, wie man das macht. Die energetische Kehrtwende, die sich hier als Resonanzk\u00f6rper meldet, bringt mich auf verbl\u00fcffend einfache Weise in meine eigene Richtung. Nein, es ist nicht mehr die egoische Selbstbedr\u00f6ppelung, als k\u00f6nnte das Ichsein gar nicht infrage gestellt werden, sondern es ist der Schock des Erwachens. Wie, ich bin st\u00e4ndig in meiner Gesellschaft und kenne mich gar nicht. Denn wenn ich mich frage, wo etwas in mir herkommt, wei\u00df ich es gar nicht. Aber wenn ich nicht wei\u00df, wo es herkommt, kann ich mich dem Ungewissen gar nicht \u00fcberlassen, denn ich kenne meine Kr\u00e4fte gar nicht, und wie sie zu schulen und zu nutzen sind, damit, wenn die Pr\u00fcfungen kommen und dann die Meisterpr\u00fcfungen, ich nicht in Bann gerate mit mir selbst und meinen Vorstellungen. Das kann in jedem Supermarkt passieren oder an einem windstillen Ort, wo die Begegnung mit mir etwas in mir ausl\u00f6st, und was es warum ausl\u00f6st und sch\u00f6n, dass ich es nun heraust\u00fcfteln kann: Wer ich bin und was ich hier mache, und wie das alles auf mich zugeschnitten scheint, wenn ich es mit Wachheit observiere.\u00a0 Und wie gut es sich anf\u00fchlt, wenn es passt, so sterblich einerseits und doch so elegant wie ein Armani Jacket.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Man konnte dann den Wind einer gro\u00dfen Erm\u00fcdung sp\u00fcren. Der Eine wich aus in die Schutzr\u00e4ume dunkler Korridore, die Andere trug ihre Wortkargheit in die offenen R\u00e4umlichkeiten, wo sie, die Sprachkargheit, sich oft unauff\u00e4llig an den K\u00fcsten der Gespr\u00e4che aufhielt, ohne unn\u00f6tiges Aufsehen zu erregen. 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