{"id":16067,"date":"2022-05-19T08:02:41","date_gmt":"2022-05-19T08:02:41","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=16067"},"modified":"2022-05-19T08:08:19","modified_gmt":"2022-05-19T08:08:19","slug":"durchfuehren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=16067","title":{"rendered":"durchf\u00fchren"},"content":{"rendered":"<h1><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-16068\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/20220519_090217-e1652944226115-300x172.jpg\" alt=\"\" width=\"361\" height=\"207\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/20220519_090217-e1652944226115-300x172.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/20220519_090217-e1652944226115-768x439.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/20220519_090217-e1652944226115-1024x585.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 361px) 100vw, 361px\" \/><\/h1>\n<h5>Eine gute Frage. Vor allem spricht sie an, wenn man mit dem eigenen Schaltsystem in Verbindung steht, der pers\u00f6nlichen Schaltzentrale. Viel ist dar\u00fcber nachgegr\u00fcbelt worden, warum Menschen ein derart auff\u00e4lliges Bed\u00fcrfnis nach Gef\u00fchrtwerden haben. Man kann so ziemlich alles, was in menschlichen Gehirnen vor sich geht, als ein Ausschauhalten nach den L\u00f6sungen der Geheimnisse sehen, die sich t\u00e4glich vor einem aufbauen k\u00f6nnen,und auf die es meist keine befriedigenden Antworten gibt. Daher kann jeder beliebige Ratgeber eine Hilfe werden f\u00fcr das suchende Auge, das sich den eigenen Umgang mit den Beschwerlichkeiten nicht zutraut. Leider kann man (u.a.auch) \u00fcber Smartphones aussagen, dass sie nur den pers\u00f6nlichen Bed\u00fcrfnissen entsprechen, d.h. sie m\u00fcssen uns etwas bringen, von dem wir ausgehen, dass wir es wollen und klar, wir m\u00fcssen die Kn\u00f6pfe dr\u00fccken und die Befehle eingeben, das sind schon auch ziemlich viele Schaltvorg\u00e4nge. Aber ohne all das Au\u00dfen gedacht, stehe ich mit mir selbst im Zentrum der Schaltzentrale, mit wachem Blick auf das Ungef\u00e4hre und das Unermessliche gerichtet. Ich muss tiefgr\u00fcndige Entscheidungen treffen, wohin die Reise geht, denn sie geht auch ohne mich, nur dass ich dann nicht dabei bin. Wenn ich nicht selber schalte, bin ich nicht dabei. Nat\u00fcrlich kann ich auch anhalten und aussteigen, wann ich will. Hier m\u00fcssen keine \u00dcberstunden geleistet werden, es herrscht Navigationsfreiheit, &#8222;Freiheit&#8220; gleich dem Anspruch, den man sich selbst gesetzt hat. Anspruch auf Ruhe, Anspruch auf Seltsamkeit, Anspruch auf tief verwurzelten Umgang mit der eigenen Psyche, Anspruch auf die Befreiung davon. In dieser Hinsicht steht das Bedeutungslose, das wir auch sind, im vollen Ausma\u00df der Verantwortung dem pers\u00f6nlichen Ma\u00dfstab und der Vorstellung\u00a0 gegen\u00fcber, genau w a s f\u00fcr ein Mensch wir gedenken zu sein, solange wir darauf noch einen Einfluss haben.Dann gibt es andere Schaltzentralen, von denen man sich angemessene Aktionen w\u00fcnscht, nur: gemessen an was? Wenn der Zusammenhang klar wird zum Beispiel zwischen verhungernden Menschen in Afrika und dem Fehlen des Kornes aus den Kornkammern der Welt, nicht nur, aber auch wegen dieses immer grotesker werdenden Krieges, (ein Krieg kann entsprechend seiner Dauer nur noch grotesker werden), in dem Nahrungsmittel als Kriegswaffe blockiert werden, dann werden zwar oft bestimmte Schalthebel hei\u00df, aber es passiert nichts. Und was wissen wir Neulebenden vom Hunger? Wenn ich zuweilen mit ein oder zwei Artikeln an einer Supermarktkasse stehe, staune ich nicht selten \u00fcber das, was Menschen so brauchen, erkennbar an prall gef\u00fcllten Einkaufswagen, um sich wohl zu f\u00fchlen in ihrer Haut. Man kann auch nicht verlangen, dass die Einschr\u00e4nkung dieser Genussorgien als Erl\u00f6sung vom \u00dcberfl\u00fcssigen gesehen werden kann, nein, das muss der Zugf\u00fchrer schon selber regeln: die Weichen stellen f\u00fcr st\u00f6rungsfreie Fahrt, ohne dass Geist und Psyche Schaden nehmen und Gl\u00e4ubige sich fragen m\u00fcssen, wie das um Himmels Willen alles m\u00f6glich ist, wenn da Einer, eben immer Einer, \u00fcber uns wachen soll und alles wissen, was da so l\u00e4uft. Und nicht eingreifen darf, erz\u00e4hlt man sich gerne, weil der Mensch ja frei geboren ist und selbst entscheiden muss und darf, was ihm gut tut. Und genau deswegen gibt es ja das alles an einem einzigen (Innen-)Ort: die Zentrale, die Hebel und Schalter, das Fahrtenb\u00fcchlein, die gesetzten Bedingungen und ihre Durchf\u00fchrung.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine gute Frage. Vor allem spricht sie an, wenn man mit dem eigenen Schaltsystem in Verbindung steht, der pers\u00f6nlichen Schaltzentrale. Viel ist dar\u00fcber nachgegr\u00fcbelt worden, warum Menschen ein derart auff\u00e4lliges Bed\u00fcrfnis nach Gef\u00fchrtwerden haben. 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