{"id":16060,"date":"2022-05-18T08:06:11","date_gmt":"2022-05-18T08:06:11","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=16060"},"modified":"2022-05-18T08:20:56","modified_gmt":"2022-05-18T08:20:56","slug":"mein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=16060","title":{"rendered":"mein?"},"content":{"rendered":"<h6><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-16061\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/20220517_171836-295x300.jpg\" alt=\"\" width=\"360\" height=\"366\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/20220517_171836-295x300.jpg 295w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/20220517_171836-768x782.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/20220517_171836-1006x1024.jpg 1006w\" sizes=\"auto, (max-width: 360px) 100vw, 360px\" \/><br \/>\nShalabal aus Zen-La beim Surfen<br \/>\n(Aus dem Logbuch letzter Verst\u00e4ndlichkeiten)<\/h6>\n<h5>Der kreative Prozess des Lebendigseins an sich erfordert ja eine ungeheure Anstrengung, und so sehr ich mich weiterhin gl\u00fccklich sch\u00e4tze, meine Leidenschaften auf dieses wahrlich\u00a0 abenteuerlich Ungewisse mit einer unverhohlenen Neugier zu lenken, so finde ich es gleicherma\u00dfen verst\u00e4ndlich, dass mir die letzte Entscheidung am Ende dieses Prozesses auch noch \u00fcberlassen wird, sollte ich das \u00fcbehaupt entscheiden k\u00f6nnen. Aber das nur am Rande, weil es\u00a0 Gem\u00fcter bewegt und vermutlich immer mehr bewegen wird, n\u00e4mlich ob es auch akzeptabel ist, sich gut \u00fcberlegt aus dem Drama zu entfernen. Ein Thema, das sofort seine ganze Komplexit\u00e4t zur Schau stellt, aber schlie\u00dflich sind wir noch hier, auch wenn sich das Wir jederzeit aufl\u00f6sen kann. Das war immer das \u00dcberzeugende an R\u00e4umen, in denen Menschen zusammen kamen (oder immer noch kommen), um\u00a0 in\u00a0 meditativer Stille d i e Atmosph\u00e4re zu erzeugen, die es jedem und jeder Einzelnen erm\u00f6glicht, bei sich zu sein und zu bleiben. Alles ist Erfahrung und tr\u00e4gt seine Grenze oder seine Dauer in sich. Auch die exzellenten Praktiken tragen ein Ende in sich, wenn sie nicht \u00fcbergehen k\u00f6nnen in die nat\u00fcrliche Verfassung des eigenen Seins. In Indien habe ich \u00fcber die vielen Jahre hinweg \u00f6fters mal eine H\u00f6hle gesehen, wo einst ein \u00fcbungsbereiter Mensch auf etwas zustrebte, was ihn selbst in letzter Konsequenz transzendieren w\u00fcrde, also hin zu einem enthafteten Ich, das dann immer noch ein Einzelnes bleibt, aber eben freiwillig reduziert auf das, was dann &#8222;wirklich&#8220; noch da ist. Und schon zittern im Hinterland einer aussterbenden Hochkultur ein paar Palmbl\u00e4tter, von denen man sagt, sie enthielten absolut alles, was jemals war und was immer ist. Wie dem auch sei, so braucht man in manchen R\u00e4umen, die sich unversehens vor einem \u00f6ffnen, die Schwindelfreiheit, in zweifacher Hinsicht gedeutet. und wer das Seil nicht scheut, kann sich jederzeit selbst \u00fcber den Abgrund rangeln. Nicht jederAbgrund ist ein Abenteuer wert. Schlie\u00dflich muss man nicht Odysseus sind, um auf Held*innenfahrt unterwegs zu sein. Man schl\u00e4gt seine eigenen Schlachten, bis man sich eines Tages auseinander setzen kann und in den Blick nehmen. Und siehe, die Welt ist voller Aliens, die auf viele Arten und Weisen miteinander zurecht kommen, oder auch nicht, woran immer es liegen mag. Es bleibt uns ja nichts anderes \u00fcbrig, als die Eigenarten der Anderen wahrzunehmen, und hinter jedem erstreckt sich in un\u00fcberschaubarer Weite ein Menschenleben, angef\u00fcllt mit lebendig beatmeten Nus, alles das e i n e Leben, das mit mir vor\u00fcberzieht, &#8222;entstanden aus langsam sich mehrenden Tagen&#8220;. Meine Welt? Mein Krieg? Mein Haus? Mein Recht auf Einzigartigkeit? Mein Recht auf Ruhe?<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Shalabal aus Zen-La beim Surfen (Aus dem Logbuch letzter Verst\u00e4ndlichkeiten) Der kreative Prozess des Lebendigseins an sich erfordert ja eine ungeheure Anstrengung, und so sehr ich mich weiterhin gl\u00fccklich sch\u00e4tze, meine Leidenschaften auf dieses wahrlich\u00a0 abenteuerlich Ungewisse mit einer unverhohlenen Neugier zu lenken, so finde ich es gleicherma\u00dfen verst\u00e4ndlich, dass mir die letzte Entscheidung am [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-16060","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/16060","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=16060"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/16060\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":16066,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/16060\/revisions\/16066"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=16060"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=16060"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=16060"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}