{"id":16043,"date":"2022-05-16T08:50:03","date_gmt":"2022-05-16T08:50:03","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=16043"},"modified":"2022-05-16T10:44:50","modified_gmt":"2022-05-16T10:44:50","slug":"16043","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=16043","title":{"rendered":"(?)"},"content":{"rendered":"<h6>\u00a0<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-16045\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/20220516_091251-300x214.jpg\" alt=\"\" width=\"355\" height=\"253\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/20220516_091251-300x214.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/20220516_091251-768x547.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/20220516_091251-1024x729.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 355px) 100vw, 355px\" \/><br \/>\nNavigationsvariante<\/h6>\n<h5><\/h5>\n<h5>Ah! Der Regen! Was f\u00fcr ein willkommener Gast, sich ab und zu k\u00fchlend \u00fcber die d\u00fcrren Waldb\u00e4ume ergie\u00dfend, und setzt der verfr\u00fchten sommerlichen Hitze eine Bremse. Ein Moment Erholung von der \u00fcberbordenden F\u00fclle des Gr\u00fcns und dem Ausbruch der Bl\u00fctenprachten. Und fast m\u00f6chte man meinen, dass in die wilden Bewegungen der Zungen etwas Ruhe gekommen ist, doch wieviel Prozent von Gleichg\u00fcltigkeit, oder dem Sog des als normal Empfundenen, oder dem Erl\u00f6schen \u00fcberforderter Synapsen undsoweiter dabei im Spiel ist, wer k\u00f6nnte es je eindeutig erfahren. Und was machen wir, wenn unser Denk-und Handlungsraum noch weitgehend ge\u00f6ffnet ist? Wir machen, was wir f\u00fcr wesentlich halten, oder machen wir das nicht. Wenn Verluste des Selbstverst\u00e4ndlichen drohen, ver\u00e4ndert sich der Blick. Und manchmal schleicht sich in ihn eine Sanftmut ein und streift hin \u00fcber die m\u00fchelos und frei gespendeten Geschenke, und dann wieder b\u00fcndelt er, der Blick, alle vorhandenen Kr\u00e4fte, und regungslos sp\u00fcrt man die K\u00e4lte der Schwertschneide und zieht sich zur\u00fcck in das Eremit*innen-Geh\u00e4use, wo es, das Schwert, dann am Nagel h\u00e4ngt. Nachbarn und Nachbarinnen sterben in sinnlosem Gemetzel, viele verlieren ihre Welt auf andere Weise. Solange man noch da ist, ist man gefordert im Umgang mit dem Angebot, das man f\u00fcr sich selbst entworfen hat. Oder habe ich alles M\u00f6gliche abgeladen auf andere Schultern, sodass sie jetzt tragen m\u00fcssen, was ich verursacht habe, so als h\u00e4tte ich ein Anrecht auf ihre Beteiligung, das Mitspielen also in meiner Story. (?) Und doch ist das auch wahr, dass wir miteinander im Spiel sind, im Drama, im Epos, in der Kom\u00f6die, in der Trag\u00f6die. Spricht man dem Menschen ein Recht zu auf Script-Beteiligung, muss es den Raum daf\u00fcr geben, um agieren zu k\u00f6nnen als der oder die man gegenw\u00e4rtig ist beim Ausleben unserer Geschichten. Denn das ist es doch, was wir erleben: Geschichten und Geschichten und nochmal Geschichten. Gibt es einen Ausgang (?), oder eben den Ort einer gro\u00dfen, entspannten Stille (?), wo das, was ich nicht bin, sich kl\u00e4ren kann, und das, was ich bin, sich zeigen, ohne dass eine Hand gleich den Kleiderschrank \u00f6ffnet und die passende Kost\u00fcmierung w\u00e4hlen muss f\u00fcr den n\u00e4chsten Auftritt. Doch wenn Meinungsterror vorherrscht und Entgrenzungstaktik, kann man vielleicht auf neue Wege sinnen\u00a0 f\u00fcr sich und mit den Anderen, denn neu ist ja immer der oder diejenige, die wir in einer bestimmten Zeit leben. Und wenn wir nicht beteiligt sind mit uns, dann sieht die Welt alt aus, und Helfer*innen singen ihr Kinderlieder zu, so als k\u00f6nnte sie nur noch ein Ort f\u00fcr Torheiten sein, auf dem sich das t\u00f6dliche\u00a0 &#8222;Immer&#8220; breit macht. Meist landen die todlosen Weisheiten irgendwann in Schatullen, f\u00fcr die der Schl\u00fcssel verlorengeht. Und doch gibt es keinen Zeitpunkt, an dem es nicht f\u00f6rderlich ist, sich um sie zu k\u00fcmmern. Es ist ja nur Staub, der entfernt werden muss aus den eigenen Kan\u00e4len. In letzter Konsequenz kann niemand einen hindern zu erkennen, f\u00fcr was man geeignet ist. Denn wer sollte das sein?<\/h5>\n<h5><\/h5>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0 Navigationsvariante Ah! Der Regen! Was f\u00fcr ein willkommener Gast, sich ab und zu k\u00fchlend \u00fcber die d\u00fcrren Waldb\u00e4ume ergie\u00dfend, und setzt der verfr\u00fchten sommerlichen Hitze eine Bremse. 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