{"id":15981,"date":"2022-05-09T08:25:08","date_gmt":"2022-05-09T08:25:08","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=15981"},"modified":"2022-05-09T08:30:22","modified_gmt":"2022-05-09T08:30:22","slug":"autopilotisch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=15981","title":{"rendered":"autopilotisch"},"content":{"rendered":"<h6><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-15983\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/20220508_151841-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"357\" height=\"268\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/20220508_151841-300x225.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/20220508_151841-768x576.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/20220508_151841-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 357px) 100vw, 357px\" \/><br \/>\nDie abgrundtiefe Ruhe<\/h6>\n<h5>Eigene Gedanken zum Unsagbaren hinzuzuf\u00fcgen kann aus verschiedenen Impulsen kommen. In der Welt der Poeten und Poetinnen wird es sicherlich immer wieder aufs Neue erkannt und erfahren, dass es gerade diese zum Erschaudern bringende Qual\u00a0 der m\u00f6glichen N\u00e4he zum an sich Unaussprechbaren, weil wortlos in sich Ruhenden, ist, die dort, in der Dunkelheit und der hellen Gewissheit dar\u00fcber, in das Empfundene hineinhorcht und das erl\u00f6sende Wort zum Jeweiligen gebiert. So intensiv nah wie m\u00f6glich also,und doch nie ganz befreit vom Seiltanz des Ergr\u00fcndens, beziehungsweise des Ergr\u00fcndenwollens. Vielleicht liegt hier die br\u00f6ckelnde Mauer einer Einstellung, die sich (wieder) herausbewegen m\u00f6chte aus der Not des Eingefahrenen, meist kulturell bedingt und scheinbar unersetzlich. \u00d6stliche und westliche Weltbetrachtung (z.B.) k\u00f6nnen nicht unterschiedlicher sein, und doch ist der Zugang zur anderen Welt nicht nur abh\u00e4ngig von der Wortverbindung, so wertvoll sie auch sein mag. Wie kam ich darauf. Am Morgen konnte ich keinen Anlass zum kreativen Denken in mir finden, vor allem aber nicht zum politischen Denken. Etwas in mir ist bestrebt, sich dem Sog des Datums zu entziehen. Als ich beim \u00d6ffnen des Smartphones gesehen habe, dass Putin gerade seine Rede absondert, vermochte ich gerade noch meinen Daumen zur\u00fcck zu halten, so als k\u00f6nnte er (der Daumen) gar nicht verstehen, wie wenig ich das wollte, also diesem L\u00fcgenmeister auch noch am Vormittag Geh\u00f6r schenken. Ansonsten laufen die Inszenierungen wie am Schn\u00fcrchen. Hier in Deutschland d\u00fcrfen sogar die Pro-Putin-Russen auf den Stra\u00dfen in Kolonnen auftauchen und ihre propagandagef\u00fctterten Gehirninhalte kundtun. Doch zuweilen, wenn vieles auf einen einst\u00fcrzt und man aus irgendwelchen Gr\u00fcnden die Freude verliert, dar\u00fcber nachzudenken, sp\u00fcrt man sich selbst in die Stille rufen und hereinholen, sozusagen ins Auge des Wirbelsturms. Nun hat sich dadurch die \u00e4u\u00dfere Wahrnehmung nach innen begeben, und da kommen dann das Bewusste und das Unverdaute zur Ruhe. Ob es jemals etwas gab oder wodurch das Daseiende entsteht, kommt hier zu einem Einklang, der durch keinen hervorgehobenen Ton gema\u00dfregelt wird. Dort kann man bleiben, solange man m\u00f6chte, auch wenn die Essenz dieses Abenteuers vielleicht nur in der Gelassenheit des Wimpernschlages liegt. Und ich habe verstanden, dass die Turbulenzen sich nicht aufhalten lassen. Das System schaltet um auf Autopilot.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die abgrundtiefe Ruhe Eigene Gedanken zum Unsagbaren hinzuzuf\u00fcgen kann aus verschiedenen Impulsen kommen. 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