{"id":15877,"date":"2022-04-26T08:23:45","date_gmt":"2022-04-26T08:23:45","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=15877"},"modified":"2022-04-26T08:23:45","modified_gmt":"2022-04-26T08:23:45","slug":"kein-ende","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=15877","title":{"rendered":"kein Ende"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-15878\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/20220426_091813-300x86.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"86\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/20220426_091813-300x86.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/20220426_091813-768x220.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/20220426_091813-1024x293.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-15879\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/20220425_152538-269x300.jpg\" alt=\"\" width=\"299\" height=\"333\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/20220425_152538-269x300.jpg 269w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/20220425_152538-768x856.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/20220425_152538-919x1024.jpg 919w\" sizes=\"auto, (max-width: 299px) 100vw, 299px\" \/><\/p>\n<h5>Und es stimmt. Der letzte Krieg wird durch den stattfindenden wieder oder noch st\u00e4rker in Erinnerung gebracht. Die vielen Kinder, die in diesen menschlichen Verw\u00fcstungen mitgeschleppt werden, wollen sp\u00e4ter wissen, was mit ihnen geschehen ist. Wenn sie Gl\u00fcck haben, k\u00f6nnen sie einmal irgendwo dar\u00fcber sprechen, wo jemand gut ist im Zuh\u00f6ren. Auf jeden Fall bekommt das Kind etwas mit, eine Atmosph\u00e4re der Angst und Gewalt etwa, auch wenn die Eltern, soweit vorhanden, sich die gr\u00f6\u00dfte M\u00fche geben, in Kontakt zu bleiben. Das ist schwer, wenn Bomben fallen\u00a0 und alles Gewohnte ausgehebelt ist. Die erste Nachricht, die ich heute fr\u00fch gelesen habe, war vom russischen Au\u00dfenminister Lawrow, der von der realen Gefahr eines Weltkriegs sprach. Das wissen wir ja jetzt, dass jede in die Ukraine geschickte Waffe daf\u00fcr einen Anlass bieten kann. Das Sch\u00fcren der Angst geh\u00f6rt zu der Einsch\u00e4tzung der Pl\u00e4ne, die sich in bestimmten K\u00f6pfen bilden k\u00f6nnen, auch um die Gefahren f\u00fcr sich selbst einsch\u00e4tzen zu wollen. Der Krieg aber ist immer die totale Versch\u00e4tzung. Das Elend an sich. Das Grauen. Es hilft und hilft doch nicht, dass aus diesen Zeiten auch die gro\u00dfen menschlichen Geschichten kommen. Wenn der schwarze Wind sich einmal ausgetobt hat ud das Ausma\u00df begutachtet wird, dann schweigt ein gro\u00dfer Teil der Betroffenen, und ein andrer beginnt zu reden. Das alles wird weitergegeben und h\u00f6rt anscheinend nimmer auf. Selbst wenn es unser Schicksal w\u00e4re, k\u00f6nnten wir uns nicht darauf vorbereiten. Das ber\u00fchmte K\u00f6fferchen mit den wichtigen Dingen bereithalten? Darauf achten, dass man selbst gut drauf ist, damit man mit dem Herannahenden angemessen umgehen kann? Aber man wei\u00df gar nicht, wer man dann sein wird, denn man kann nicht wissen, was auf einen zukommt. In welcher Form, in welcher Weise. Was Lawrow da sagt, macht mir keine Angst, aber es versetzt mich zuweilen in eine Unruhe, die lediglich aussagt, dass sich hier etwas dem Vorstellbaren entzieht. Das ist wiederum nichts Neues, denn jeder Tag entzieht sich dem Vorstellbaren, auch wenn man ihn mit Gewohnheiten gepflastert hat. Wenn die Unruhe des Vorgestellten vorherrscht, verschwindet dahinter die Freude. Immerhin kann man sie sp\u00fcren, wenn der Blick sich ausrichtet auf das, was da ist. Es hat geregnet. Es ist still. Die V\u00f6gel singen.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Und es stimmt. Der letzte Krieg wird durch den stattfindenden wieder oder noch st\u00e4rker in Erinnerung gebracht. Die vielen Kinder, die in diesen menschlichen Verw\u00fcstungen mitgeschleppt werden, wollen sp\u00e4ter wissen, was mit ihnen geschehen ist. Wenn sie Gl\u00fcck haben, k\u00f6nnen sie einmal irgendwo dar\u00fcber sprechen, wo jemand gut ist im Zuh\u00f6ren. Auf jeden Fall bekommt [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-15877","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15877","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=15877"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15877\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":15881,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15877\/revisions\/15881"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=15877"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=15877"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=15877"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}