{"id":15356,"date":"2022-02-21T08:52:36","date_gmt":"2022-02-21T08:52:36","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=15356"},"modified":"2022-02-21T11:29:26","modified_gmt":"2022-02-21T11:29:26","slug":"ueberraschend-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=15356","title":{"rendered":"\u00fcberraschend"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-15357\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/20220221_090206-295x300.jpg\" alt=\"\" width=\"295\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/20220221_090206-295x300.jpg 295w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/20220221_090206.jpg 546w\" sizes=\"auto, (max-width: 295px) 100vw, 295px\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-15358\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/20220218_193309-226x300.jpg\" alt=\"\" width=\"226\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/20220218_193309-226x300.jpg 226w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/20220218_193309.jpg 722w\" sizes=\"auto, (max-width: 226px) 100vw, 226px\" \/><\/p>\n<h5>Die beiden kontrastreichen Bilder dokumentieren zwei \u00dcberraschungen, die uns w\u00e4hrend einer kurzen Reise in einen anderen Landstrich Deutschlands begegneten, bzw. sich unterwegs manifestierten. Das eine war die aktuelle Sturmflut, vor der gewarnt wurde und wo man auch in den kurzen Ruhezust\u00e4nden mit herumfliegender Materie rechnen sollte. Auf der Autobahn war der Verkehr derart karg, dass wir zeitweise das einzige Auto in Sicht waren. Immer noch etwas Nieseln, dann aber langsame Aufhellung und trockene Bodenfl\u00e4che. Alles schaukelte sich wohlwollend in den Modus des Staunens ein. Es ist verbl\u00fcffend, wie viele Sorgen sich m\u00fchelos produzieren lassen, die sich im Nachhinein als vollkommen unn\u00f6tig herausstellen. Da wei\u00df man dadurch schon eher, dass etwas bereits in uns Liegendes sich mit dem potentiellen Sorgenfeld verbunden hat und nun seine Wirkung entfalten m\u00f6chte. Da schien bereits die Sonne mal zwischendurch, und der Wind lie\u00df locker. Alles zu Erledigende hatte sich bestens umgesetzt und wir fuhren weiter zu Freunden, um dort zu \u00fcbernachten. Sie haben ein sehr gro\u00dfes Aquarium, in dem ein paar exotische Exemplare ihr eingeschr\u00e4nktes Leben durchschwimmen. Man muss sich immer wieder einreden, dass sie ja nichts anderes kennen. So wie es als Pelzm\u00e4ntel extra gez\u00fcchtete Tiere gibt, so gibt es eben Fische, die zur Unterhaltung und Freude des Menschen in gewissen Gef\u00e4ngnissen herumirren, so, als k\u00f6nnte sich noch irgendwas in der Genetik daran erinnern, dass es auch mal anders gedacht war, das geh\u00f6rt dann zu den Archiven des kollektiven Vergessens. Nun gut, ich bin in meinem Leben noch nicht oft vor einem Aquarium gesessen und hatte auch als Kind keinen Goldfisch im Glas (daf\u00fcr einen Wellensittich und eine Schildkr\u00f6te mit Migrationshintergrund). W\u00e4hrend f\u00fcnf der Exemplare in bunten, schillernden Farben leuchteten, hing ein einzelner Fisch regungslos in einer Ecke, abgewandt von den anderen. Wir h\u00f6rten, dass er schon wochenlang haupts\u00e4chlich dort verharrte und offensichtlich sehr krank war. Man sprach von einem durchl\u00f6cherten Gewebe und nahm an, dass er bald sterben w\u00fcrde. Wir nahmen Anteil und sprachen mit ihm. Der Hausherr f\u00fchlte sich angeregt, den Fischen einen Namen zu geben, aber nur der Kranke erhielt einen und der Besitzer nannte ihn Blacky. Eigentlich war Blacky von Natur aus gar nicht schwarz, sondern von nahezu hellblauer Hautfarbe, wovon nichts mehr zu sehen war. Allerdings passierte mal wieder ein Wunder, was ja ziemlich h\u00e4ufig der Fall ist, ohne dass man gleich aufschreien muss, und Blacky fing an, in die Mitte des Bassins zu wedeln, und dort blieb er auch, solange wir da waren. Am n\u00e4chsten Morgen sahen wir, dass sein Kopf angefangen hatte, sich wieder blau zu f\u00e4rben. Ich w\u00fcrde durchaus so weit gehen zu behaupten, dass er sich durch die extra Aufmerksamkeit angesprochen f\u00fchlte und einen Energieschub erlebte. Oder erfuhr nur ich durch die intensive Teilnahme an seinem Schicksal einen Energieschub? Auf jeden Fall war der Himmel bei der R\u00fcckfahrt strahlend blau, und die Wolke oben im Bild fiel mir auf, und die Sonne schien auf die immer noch leergefegten Stra\u00dfen, weil vor dem n\u00e4chsten Sturmtief bereits gewarnt wurde.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die beiden kontrastreichen Bilder dokumentieren zwei \u00dcberraschungen, die uns w\u00e4hrend einer kurzen Reise in einen anderen Landstrich Deutschlands begegneten, bzw. sich unterwegs manifestierten. Das eine war die aktuelle Sturmflut, vor der gewarnt wurde und wo man auch in den kurzen Ruhezust\u00e4nden mit herumfliegender Materie rechnen sollte. 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