{"id":15336,"date":"2022-02-16T08:52:13","date_gmt":"2022-02-16T08:52:13","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=15336"},"modified":"2022-02-16T08:52:13","modified_gmt":"2022-02-16T08:52:13","slug":"nicht-brauchen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=15336","title":{"rendered":"(nicht) brauchen"},"content":{"rendered":"<h6><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-15337\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/20220215_164224-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"352\" height=\"352\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/20220215_164224-300x300.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/20220215_164224-150x150.jpg 150w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/20220215_164224-768x768.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/20220215_164224-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/20220215_164224-365x365.jpg 365w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/20220215_164224-500x500.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 352px) 100vw, 352px\" \/><br \/>\nMental Olympics<\/h6>\n<h5>Hier und da zeigen sich vorsichtig kommentierte Lockerungen, am Himmel, im Ukraine Konflikt, in den Pandemievorsichtsma\u00dfnahmen. Klar ist, dass wir ab und zu etwas Sonne, aber keinen Krieg und keine weitere Viren-Mutation brauchen. Wenn bald alle wieder \u00fcberall hingehen k\u00f6nnen, und die Masken nur noch irgendwo rumh\u00e4ngen als Erinnerung an eine Zeit, in der wirklich mal vieles anders war als sonst. Eine Menge neuer Worte sind dazu gekommen, die man dann nicht mehr braucht, die sich aber in vielen Berichten verewigen werden, und die Enkel der Welt k\u00f6nnten Geschichten h\u00f6ren von den Geboosterten und den Ungeboosterten.\u00a0 Damals, als wir im Fr\u00fchling 2022 einen Lichtschimmer am Ende des Pandemietunnels sahen und wie Omikron, der kranke, aber nicht t\u00f6dliche Windhauch uns am Leben lie\u00df. Eben das Leben, das wir immerhin noch haben und f\u00fcr dessen Gestaltung wir zust\u00e4ndig sind. Zwei Jahre bin ich in keinem Flugzeug gesessen, ich konnte es mir gar nicht mehr vorstellen, nach der Pandemie wieder in einem Indien anzukommen, das tausende von Menschen hat j\u00e4mmerlich krepieren lassen, weil es keinen Sauerstoff mehr gab. Wo unz\u00e4hlige Leichen im heiligen Ganges an die Ufer geschwemmt wurden, weil die Menschen sich das Holz zur Verbrennung der K\u00f6rper nicht mehr leisten konnten. Werde ich noch einmal dort landen k\u00f6nnen und mich ohne Maske im Land bewegen. Niemand wei\u00df es und ich wei\u00df es auch nicht. Eigentlich herrscht das Ungewisse immer vor. Es ist der eigentliche Zustand des Weltgeschehens. Wir bannen und festigen ihn st\u00e4ndig, den flie\u00dfenden Strom. Wir kanalisieren unser jeweiliges Erleben in ein Verstehen hinein, das nur vor\u00fcbergehend haltbar ist, denn es ist ja alles st\u00e4ndig im Wandel\u00a0 und kann nur bedingt beeinflusst werden. Wir geben hinein, wer wir sind, das ist unsere M\u00f6glichkeit, Leben zu gestalten aus dem Geist heraus, der zur Verf\u00fcgung steht. Um den eigenen Geist muss man sich k\u00fcmmern, kein Zweifel, sonst r\u00fcckt einem der Weltgeist zu leibe mit all seinen Schauerm\u00e4rchen und seinen Gl\u00fcckskeksangeboten. Nun hatten wir Gelegenheit, die sogenannten gro\u00dfen Fragen ein wenig n\u00e4her zu bringen, nach Hause n\u00e4mlich, wo meist auch Andere sind und mitspielen, und dann noch n\u00e4her zu sich selbst heran mit der Frage, wie es nun mit einem selbst weiter geht. Oder vielleicht tauchen ja gar keine Fragen auf, und man wacht auf, schaut in sich hinein und um sich herum und erkennt das, was man tats\u00e4chlich schon lebt, und wird erf\u00fcllt mit einer tiefen Freude.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mental Olympics Hier und da zeigen sich vorsichtig kommentierte Lockerungen, am Himmel, im Ukraine Konflikt, in den Pandemievorsichtsma\u00dfnahmen. 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