{"id":15328,"date":"2022-02-15T09:09:19","date_gmt":"2022-02-15T09:09:19","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=15328"},"modified":"2022-02-15T09:09:19","modified_gmt":"2022-02-15T09:09:19","slug":"aber-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=15328","title":{"rendered":", aber&#8230;"},"content":{"rendered":"<h6><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-15329\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/20220214_155418-270x300.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"389\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/20220214_155418-270x300.jpg 270w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/20220214_155418-768x852.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/20220214_155418-923x1024.jpg 923w\" sizes=\"auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px\" \/><br \/>\nDer Schein des Gutmenschentums<\/h6>\n<h5>Offensichtlich war ich noch mit dem Ausdruck p\u00e4pstlicher Formen besch\u00e4ftigt, die in strahlenden Gew\u00e4ndern\u00a0 uns\u00e4gliches Leid hervorrufen durch Missachtung ihrer eigenen hehren Vorstellungen oder festgezurrten Gesetze wie: du sollst kein Leben zerst\u00f6ren. So kann man Schaudern und Staunen weiterhin in sich erfahren, wenn nicht weit von unserem kriegsbefreiten Leben dieselben Kriegsherren wieder bereit sind, wegen irgendwelchen unm\u00e4\u00dfigen Streitereien ein neues Schlachtfeld zu er\u00f6ffnen, damit weitere Menschenmassen aus ihren Heimaten fliehen, um am Leben zu bleiben. Und die vielen anderen, denen das nicht gelingt, weil ein paar Dummk\u00f6pfe sich nicht einigen k\u00f6nnen, da sie immer noch glauben, sich die Erde untertan machen zu k\u00f6nnen, hat doch immerhin ein Gott es so angeordnet. Vielleicht war es aber ein Feldherr, der das wollte und noch nicht wusste, dass es auch andere Ma\u00dfst\u00e4be gibt, nach denen man sich richten kann. Am besten nat\u00fcrlich den eigenen Ma\u00dfstab erstellen und schauen, wo er mit anderen kompatibel sein kann, und wo nicht. Die Intelligenz, die f\u00fcr solche Vorg\u00e4nge angemessen ist, ist durchaus vorhanden, denn da, wo die Masse Mensch ger\u00fcttelt und gesch\u00fcttelt wird, wie zum Beispiel durch die Pandemie, da entsehen auch neue Denkr\u00e4ume, in denen sich die Gewohnheitsblockaden \u00f6ffnen k\u00f6nnen oder gar m\u00fcssen, und geistiges Sto\u00dfl\u00fcften kann stattfinden. Nun kommt es wie stets und bei allem darauf an, was ich damit mache. Leide ich darunter, dass ich nicht mehr wie einst in L\u00e4den herumst\u00f6bern kann, oder freue ich mich \u00fcber die automatische Begrenzung meiner oft \u00fcberfl\u00fcssigen W\u00fcnsche. Wird zum Beispiel langsam gelockert und man findet heraus, dass Menschen weniger kaufen wie vorher, kann sicherlich auch die Wirtschaft langsam etwas herunterfahren und schauen, ob es neue Wege aus den Abh\u00e4ngigkeiten gibt, die einer Gesellschaft nicht gut tun. Dabei wei\u00df ich selbst, dass jede Idee eines &#8222;Besser&#8220; vor allem in der Erwartungshaltung bereits \u00fcberfl\u00fcssig ist. Auch im pers\u00f6nlichen Haushalt kann sich nur der Einzelne befragen, was man also an sich selbst noch schleifen oder polieren m\u00f6chte, oder was f\u00fcr Begriffe man auch immer f\u00fcr diese Reflektionen anwenden m\u00f6chte. In Indien ist mir einmal ein Gedanke vermittelt worden, der besagte, dass in dieser Zeit, also dem dunklen Zeitalter, ganz viele brauchbare L\u00f6sungsvorschl\u00e4ge f\u00fcr das gesunde Verhalten der Menschheit auftauchen w\u00fcrden. Pl\u00e4ne, die vollkommen einleuchten und die man durchaus f\u00fcr umsetzbar h\u00e4lt, die aber nicht mehr durchf\u00fchrbar sind. Das Aber bedeutet hier, dass das menschliche Intelligenzpotential sich alles M\u00f6gliche an guten Ver\u00e4nderungen ausmalen kann, und vieles davon geschieht ja auch, aber&#8230;Das Aber muss offen bleiben, denn wir wissen es nicht. Oder wissen wir es doch.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Schein des Gutmenschentums Offensichtlich war ich noch mit dem Ausdruck p\u00e4pstlicher Formen besch\u00e4ftigt, die in strahlenden Gew\u00e4ndern\u00a0 uns\u00e4gliches Leid hervorrufen durch Missachtung ihrer eigenen hehren Vorstellungen oder festgezurrten Gesetze wie: du sollst kein Leben zerst\u00f6ren. 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