{"id":15310,"date":"2022-02-12T09:03:35","date_gmt":"2022-02-12T09:03:35","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=15310"},"modified":"2022-02-12T09:07:33","modified_gmt":"2022-02-12T09:07:33","slug":"nachfragen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=15310","title":{"rendered":"nachfragen"},"content":{"rendered":"<h1><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-15311\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/20220210_154654-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"342\" height=\"342\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/20220210_154654-300x300.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/20220210_154654-150x150.jpg 150w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/20220210_154654-768x768.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/20220210_154654-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/20220210_154654-365x365.jpg 365w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/20220210_154654-500x500.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 342px) 100vw, 342px\" \/><\/h1>\n<h5>Man kann sich auch den eigenen Gedanken zuwenden und nachfragen, was sie so vorhaben oder woher sie kommen. Geh\u00f6ren sie mir nicht?, oder bin ich identisch mit ihnen? Ich finde die Vorstellung, dass am Anfang, wie auch immer man ihn denken m\u00f6chte, am Anfang also das Wort war. Das ist insofern nachvollziehbar, dass von da an das Wort zur Verf\u00fcgung stand, also allen zur Verf\u00fcgung stand, und Menschen Worte als ihre M\u00f6glichkeit erkannt haben, in Verbindung zu treten. Nicht, dass Verbindung im Raum des Wortlosen nicht wahrgenommen werden kann, und vielleicht ist gar Verbindung dort verankert, ohne an Anker gebunden zu sein. Doch von dort aus bewegt sich auch der Wunsch nach Manifestation, nach Verstehen des Erlebten, nach Erkennen des oder der Erlebenden. Man kann Worte suchen und finden, die einem entsprechen und die man ertr\u00e4glich findet. Man kann entscheiden, ob man Worte wie &#8222;boostern&#8220; oder &#8222;Pieks-Putsch&#8220; in den eigenen Sprachhaushalt aufnehmen m\u00f6chte. Oder man legt mit dem inneren Wortschatz Sammlungen an. Gro\u00dfe Worte, kleine Worte, Lieblingsworte, bereichernde und leere Worte, die man als Tr\u00e4ger von Ideen einsetzen kann als das jeweils Erforderliche. Einfacher als die Idee, mich aus einer Affenrasse heraus entwickelt zu haben, kommt mir die Vorstellung vor, aus einer Welt zu kommen, in der noch nicht gesprochen wurde. (Ich meine jetzt nicht die S\u00e4uglingswelt, obwohl das Wortlose da auch zutrifft.) Nein, sondern so, wie ich einst vom alten \u00c4gypten getr\u00e4umt habe und wie das Wort noch aus dem Schweigen gerufen wurde, um damit das, was gebraucht wurde, \u00fcber die Idee und den Ton zu manifestieren. Die Dinge erhielten ihre Deutung, bis sie nur noch bedeuteten, was man ihnen zugesprochen hatte, und nicht mehr mit ihrer Quelle verbunden waren. Es k\u00f6nnte sich als e i n e Bedeutung des ganzen Spiels herausstellen: dass alles gedeutet werden kann, in Wirklichkeit aber noch etwas anderes ist. So holt man viele von ihnen (den Worten) wieder zu sich herein und kommt ins Gespr\u00e4ch mit ihnen. Man kann sich nur w\u00fcnschen, dass (z.B.) Wladimir Putin die Anregung sp\u00fcrt, mit seinen Gedanken ernsthaft und abw\u00e4gend in Kontakt zu kommen, obwohl ich nicht anstrebe, die Meisterin des naiven Zugangs zu werden.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Man kann sich auch den eigenen Gedanken zuwenden und nachfragen, was sie so vorhaben oder woher sie kommen. Geh\u00f6ren sie mir nicht?, oder bin ich identisch mit ihnen? Ich finde die Vorstellung, dass am Anfang, wie auch immer man ihn denken m\u00f6chte, am Anfang also das Wort war. 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