{"id":15265,"date":"2022-01-31T08:41:18","date_gmt":"2022-01-31T08:41:18","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=15265"},"modified":"2022-01-31T08:41:18","modified_gmt":"2022-01-31T08:41:18","slug":"durch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=15265","title":{"rendered":"durch"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-15266\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/20220128_161115-295x300.jpg\" alt=\"\" width=\"355\" height=\"361\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/20220128_161115-295x300.jpg 295w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/20220128_161115-768x780.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/20220128_161115-1008x1024.jpg 1008w\" sizes=\"auto, (max-width: 355px) 100vw, 355px\" \/><\/p>\n<h5>Wenn man sich mit einer geh\u00f6rigen Portion m\u00f6glichst tieferem Interesse in die Verhaltensweisen der Menschen und die daraus folgende Ergr\u00fcndung vertieft, muss man Geduld mit sich haben. Eine, die nicht aufh\u00f6rt, und \u00fcber die man dann froh ist, und die letztendlich auch den Anderen gegen\u00fcber eingesetzt werden kann. Ich meine nat\u00fcrlich jetzt nicht die ganz speziellen Berufe und ihre Meisterschaften, die sich mit diesen Vorg\u00e4ngen befassen, sondern ich meine uns alle, die wir ein einziges Leben zur Verf\u00fcgung haben, mit dem wir uns bis an sein Ende wohl oder \u00fcbel besch\u00e4ftigen m\u00fcssen und auch m\u00f6chten, also eher &#8222;wohl&#8220; statt &#8222;\u00fcbel&#8220;. Doch zuweilen auch \u00fcbel, wenn ich selbst in meinem Verhalten etwas finde, das ich f\u00fcr ungeeignet halte, es weiterhin als B\u00fcrde mitzuschleppen. Oder weiterhin das, was ich ja erlebt und verursacht habe, im Dunklen halte, in Ecken, in Kellern, in Korridoren. Das ist ja keine kleine Welt da unten, nein, beileibe nicht. Es ist riesig, und wenn man Dante nicht lesen will, dann kann man selbst herumwandern und schauen,was da alles so rumh\u00e4ngt. Da wohnen Zwerge und Engel h\u00e4ngen schwerm\u00fctig an Abgr\u00fcnden herum. Da schreit einer fragend, warum keiner Antwort gibt. Auch sieht man bei irgendwelchen Anl\u00e4ssen immer noch Orpheus nach Eurydike suchen. Obwohl, das sag ich ganz ehrlich, habe ich selbst mal zu ihm gesagt &#8222;H\u00f6r endlich auf, sie zu suchen&#8220;. Aber wer will dem Einen oder Anderen noch sagen, was er tun soll, zumindest nicht im freien Fach der Selbsterkenntnis. Und dem letzten Windhauch des unseligen Wunsches, im Anderen sich Ver\u00e4nderung vorzustellen, wo es einen gar nichts angeht. Deswegen einen aber trotzdem ber\u00fchren kann und muss einem nicht gleichg\u00fcltig sein, alles im Rahmen des angemessenen Kontextes. Wenn es sich nun tats\u00e4chlich herausstellen sollte, dass wir bei diesem Erddurchgang nichts weiter zu tun haben, als \u00fcber das Intensiv-Training unserer Wanderungen und Erfahrungen wieder zu uns selbst zur\u00fcck zu finden, dann w\u00fcrden die errungenen Teile des Spiels vermutlich langsam aber sicher ein Bild ergeben. Bis man dann eines Tages entweder hinein -oder hinausschaut, oder beides gleichzeitig, und sp\u00fcrt, dass man es tats\u00e4chlich ist, was immer das sein mag, denn es hat keinen Namen im Pass, obwohl es den braucht, wenn ich reisen will. Und das will ich. Wieder ein Winter, wo Indien nicht sein wird. Ungewiss, ob es dieses Jahr noch einmal gelingt. Der ganze Weltzustand sehr am Schwanken.. Die einzige Stabilit\u00e4t ist der geistige Zustand. Er navigiert uns durchs Ungewisse.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn man sich mit einer geh\u00f6rigen Portion m\u00f6glichst tieferem Interesse in die Verhaltensweisen der Menschen und die daraus folgende Ergr\u00fcndung vertieft, muss man Geduld mit sich haben. Eine, die nicht aufh\u00f6rt, und \u00fcber die man dann froh ist, und die letztendlich auch den Anderen gegen\u00fcber eingesetzt werden kann. Ich meine nat\u00fcrlich jetzt nicht die ganz [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-15265","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15265","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=15265"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15265\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":15269,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15265\/revisions\/15269"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=15265"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=15265"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=15265"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}