{"id":15173,"date":"2022-01-19T09:33:42","date_gmt":"2022-01-19T09:33:42","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=15173"},"modified":"2022-01-19T09:33:42","modified_gmt":"2022-01-19T09:33:42","slug":"staub-des-vergessens","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=15173","title":{"rendered":"Staub des Vergessens"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-15174\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/20220118_150558-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"360\" height=\"360\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/20220118_150558-300x300.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/20220118_150558-150x150.jpg 150w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/20220118_150558-768x768.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/20220118_150558-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/20220118_150558-365x365.jpg 365w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/20220118_150558-500x500.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 360px) 100vw, 360px\" \/><\/p>\n<h5>Sicherlich ist es f\u00fcr alle jeweils Lebenden immer gleicherma\u00dfen schwer zu erkennen, in welchem Akt des Weltendramas sie sich gerade befinden, da wir ja mittendrin stecken und uns die \u00dcbersicht fehlt, die dann durch gro\u00dfe nachfolgende Werke durchdacht und durchschaut und reflektiert und kommentiert wird, sodass die Nachfolgenden ahnen und lernen k\u00f6nnen, wie das wohl war, als zum Beispiel der gro\u00dfe Worthervorbringer im Alten \u00c4gypten noch die Kunst der Materie-Manifestation \u00fcber die pr\u00e4zise Aussprache der Begrifflichkeiten aus\u00fcbte. Aber man wei\u00df nicht, ob es ihn wirklich gab (ich habe das fr\u00fcher in meiner jugendlichen \u00c4gypten-Phase bei Schwaller de Lubicz gelesen und f\u00fchlte mich dort sehr zu Hause). Ein tiefes schweigendes Geheimnis liegt bis heute \u00fcber dem, was man wirklich gerne w\u00fcsste. Ich war mir sicher, dass ich mit meinen eigenen nackten\u00a0 F\u00fc\u00dfen irgendwann \u00fcber die Steinfliesen des &#8222;Temple of Man&#8220; gehen w\u00fcrde, um eigene Erfahrungen zu machen. Aber die Chance, dort mal allein herumzuwandern, wurde immer geringer, und die Gefahr f\u00fcr die geistige und k\u00f6rperliche Unversehrtheit zuweilen bedrohlich. Aber mal sehen, kann ja noch alles kommen. Die Corona-Zeit bot und bietet nat\u00fcrlich besondere Chancen an, aber genau in den wenigen Kulturen, die ich noch gerne besuchen w\u00fcrde, m\u00f6chte ich nicht maskiert sein. Zuweilen stockt einem der Atem, wenn man bedenkt, wie viel Gro\u00dfartiges einfach verschwunden ist. Auch etwas, was noch da ist, kann auf einmal verschwunden sein. Es verschwindet, wenn der Geist, der es belebt hat, nicht mehr existiert. Nat\u00fcrlich arbeitet die ganze automatische Weltorganisation daran zu erhalten, was erhaltbar ist, jeder in seinem eigenen Ma\u00df. Alles, was sich drau\u00dfen und drinnen bewegt, sieht erstmal lebendig aus, wer will es leugnen. Doch was ist &#8218;lebendig&#8216;? H\u00e4ngt es (immer noch) vom Geist ab, der die Materie durchstr\u00f6mt, und welcher Geist setzt sich durch in einer Zeit. \u00dcberdr\u00fcssig verfolgen wir den Omikron-Zirkus, und gerne verzichte ich auf die Stimme von Herrn Lauterbach, der seine Bestimmung gefunden hat in der Wellenreiterei. Ein gef\u00e4hrlicher Bursche, der schon die f\u00fcnfte Welle ausruft, und wer wird ihn aufhalten mit seinem Verk\u00fcndigungssprachrohr. Man muss sich auch h\u00fcten k\u00f6nnen vor den Zeichen der Zeit, damit man nicht pl\u00f6tzlich denken k\u00f6nnte, der will sicherstellen, dass alle bestellten Impfdosen auf jeden Fall in den Mann und die Frau und das Kind kommen. Und dass wir Geboosterten auch bald wieder dran sind sowie die Genesenen. Eine ungesunde Welt! Lieber noch an ein Ger\u00fccht aus der uralten Zeit denken, diesmal aus Indien, wo mir mal berichtet wurde von einem brahmanisch gebildetetn Brahmanen, dass es au\u00dfer den vier ber\u00fchmten Veden noch eine f\u00fcnfte gibt, die aber nicht in Schrift exisiert. Nein, sie ist Veda selbst und h\u00f6chstpers\u00f6nlich, das Wissen an sich also, das immer da ist und niemals verschwindet, nur zuweilen versinkt im Staub des Vergessens, bis es selbst sich wieder meldet und das Spiel wie durch einen Windhauch in seine inh\u00e4renten Ordnungen navigiert, was zur Folge hat, dass Spieler und Spielerinnen erwachen und keine Wahl mehr haben als ihren selbst erzeugten Platz einzunehmen. Das nackte Leben also sichtbar wird in seiner unerbittlichen Pr\u00e4zision. Nichts Neues, k\u00f6nnte man auch sagen. Oder doch?<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sicherlich ist es f\u00fcr alle jeweils Lebenden immer gleicherma\u00dfen schwer zu erkennen, in welchem Akt des Weltendramas sie sich gerade befinden, da wir ja mittendrin stecken und uns die \u00dcbersicht fehlt, die dann durch gro\u00dfe nachfolgende Werke durchdacht und durchschaut und reflektiert und kommentiert wird, sodass die Nachfolgenden ahnen und lernen k\u00f6nnen, wie das wohl [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-15173","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15173","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=15173"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15173\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":15179,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15173\/revisions\/15179"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=15173"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=15173"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=15173"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}