{"id":15133,"date":"2022-01-14T09:39:35","date_gmt":"2022-01-14T09:39:35","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=15133"},"modified":"2022-01-14T13:40:39","modified_gmt":"2022-01-14T13:40:39","slug":"beschweren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=15133","title":{"rendered":"beschweren"},"content":{"rendered":"<h6><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-15134\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/20220113_162355-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"345\" height=\"345\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/20220113_162355-300x300.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/20220113_162355-150x150.jpg 150w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/20220113_162355-768x768.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/20220113_162355-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/20220113_162355-365x365.jpg 365w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/20220113_162355-500x500.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 345px) 100vw, 345px\" \/><br \/>\nDer unstete Tanz um das Leiden der Anderen<\/h6>\n<h5>Es kann einen schmerzen, wenn man der Komplexit\u00e4t eines Themas nicht gerecht werden kann, aber jedes Thema kann unendlich viele helle und dunkle Stellen bieten, und man muss entscheiden, worum es einem selbst an einem bestimmten Punkt geht. Was das Schweineherz im K\u00f6rper eines Mannes angeht, so m\u00f6chte man sich die fiebernde Beobachtung ungern vorstellen, mit der darauf gewartet wird, wie lange das Ding in ihm den Erforderlichkeiten standh\u00e4lt, und ich kann gerne berichten, dass ich auch den Artikel in der Zeit nicht lesen m\u00f6chte, denn zur Abwechslung dr\u00e4ngt es mich mal nicht zu einer erweiterten Sicht der Lage.\u00a0 Weder der\/die brillianteste Wissenschaftler\/in noch der an zahlreichen Pavianen sich ge\u00fcbt habende Meisterchirurg k\u00f6nnten mich auch nur ein Iota von meiner Sicht abbringen, die ich zu diesem unseligen Ereignis hin habe. Gerne sieht man sich ja zuweilen nicht nur zu Hause flammende Reden halten, sondern man k\u00f6nnte gr\u00f6\u00dfere Hallen visionieren, wo man einem dunklen Menschensaal gegen\u00fcber aussagt, was einem selbst kristallklar ist, und man sp\u00fcrt f\u00f6rmlich innen die Befreiung von der Menschenfurcht aktiv werden, die einem suggeriert, man w\u00fcrde das nicht richtig sehen. Ich aber nehme mich wie eine Schachfigur und bewege sie irgendwo hinein in die Mitte des Alls mit einer Frage, rings um mich schauend. Und ihr, frage ich hinein, seht ihr denn das richtig? Dass das ganz gro\u00dfartig ist, die T\u00f6tung von Millionen von Tieren f\u00fcr rechtm\u00e4\u00dfig zu halten, die man vorher foltert und aus ihrer Lebensweise rei\u00dft, wenn man ihnen denn vorher erlaubt hatte, eine zu haben. Oder man steht einfach da und bittet um Schweigen. Wo, fragt man dann etwa, sind wir eigentlich angekommen als Menschen, wenn eine derartige Uns\u00e4glichkeit einem vorkommt wie etwas ganz Nachvollziehbares, das man in die dunstige Traumwelt des Normalen einschleusen kann, um dort ad acta gelegt zu werden in den Archiven des Schauderns. Schaudert wer? Ich schaudere! Ein guter Freund von mir und weitere Freunde schaudern, da sind wir schon sechs oder sieben. Auch braucht man nur zu warten , bis das unvermeidbare &#8222;ach, das war doch schon immer so&#8220; irgendwo auftaucht, so, als w\u00fcrde das die Abscheulichkeiten mildern, zu denen Menschen sich berechtigt f\u00fchlen. Und was sich in den kalten R\u00e4umen der Todesfabriken alles noch abspielt, will man nicht heraufbeschw\u00f6ren, denn man muss geschult sein in dieser Art von Gef\u00fchllosigkeit. Ich w\u00fcrde es f\u00fcr sinnvoller halten, wenn das menschliche Sterben etwas mehr in das Zentrum des Lebendigen r\u00fcckt, sodass man verstehen und akzeptieren lernt, wodurch und warum meine Zeit des Abschieds gekommen ist. Auch das ist nur eine Meinung, beschwert mit Menschen-und Tierherzen.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der unstete Tanz um das Leiden der Anderen Es kann einen schmerzen, wenn man der Komplexit\u00e4t eines Themas nicht gerecht werden kann, aber jedes Thema kann unendlich viele helle und dunkle Stellen bieten, und man muss entscheiden, worum es einem selbst an einem bestimmten Punkt geht. Was das Schweineherz im K\u00f6rper eines Mannes angeht, so [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-15133","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15133","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=15133"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15133\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":15147,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15133\/revisions\/15147"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=15133"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=15133"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=15133"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}