{"id":15065,"date":"2022-01-05T09:16:09","date_gmt":"2022-01-05T09:16:09","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=15065"},"modified":"2022-01-05T14:46:18","modified_gmt":"2022-01-05T14:46:18","slug":"anfaenge","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=15065","title":{"rendered":"Anf\u00e4nge"},"content":{"rendered":"<h1><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-15066\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/20220102_191748-300x295.jpg\" alt=\"\" width=\"359\" height=\"353\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/20220102_191748-300x295.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/20220102_191748-768x756.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/20220102_191748-1024x1008.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 359px) 100vw, 359px\" \/><\/h1>\n<h5>Nat\u00fcrlich haben Anf\u00e4nge auch etwas Interessantes, da sie bekanntlich gewisse Gedanken anregen k\u00f6nnen, deren Umsetzung einem wesentlich oder reizvoll oder m\u00f6glich erscheinen. Wahrscheinlich k\u00f6nnte man auch auf subtilen Ebenen an den ersten Tagen des Jahres eine gewisse Schubkraft erfahren, denn der Reiz, sich eine \u00c4nderung im eigenen Leben vorzunehmen, welcher Art auch immer, scheint nicht abgenommen zu haben. Der Satz &#8222;Wehret den Anf\u00e4ngen&#8220; deutet allerdings auf etwas hin, was man lieber bleiben lassen sollte, denn verirrt man sich einmal in ung\u00fcnstigen Anf\u00e4ngen, ist es schwer, die Folgen dieser Fehlentscheidungen wieder zu verlassen. Hat man aber keinen Grund, den Anf\u00e4ngen zu wehren, ist es trotzdem g\u00fcnstig, sich ein so klares Bild wie m\u00f6glich von dem zu machen, was man ver\u00e4nderungsn\u00f6tig\u00a0 findet, und will noch einmal eine extra Energie darauf richten und einen Pfad zum erw\u00fcnschten Resultat schmieden. Denn schmieden muss man, sonst wird da nichts draus, und auch ein vorhersehbares Scheitern tut ja nicht gut. Eigentlich bin ich schon immer gegen diese albernen Vors\u00e4tze gewesen, und die ganz bestimmte \u00c4nderung in meinem Leben, an die ich mich hoch motiviert immer mal wieder heranwage, ist auch schon (fast) so alt wie meine Existenz. Eine Neigung, an der ich herumgr\u00fcble, ist zum Beispiel, dass ich etwas nicht in Ruhe lasse, wenn ich es verstehen m\u00f6chte, aber nicht verstehen kann. Das ist ja f\u00fcr jede\/n anders, wo er oder sie die Grenzen des Verstehbaren wahrnehmen muss und dann m\u00f6glicherweise auch kann. Aber nein, immer wieder denke ich, ich kann`s verstehen, aber nein, ich verstehe es nicht und muss nun einen Weg bahnen, wie ich ohne dieses Verstehen weitergehe, sodass sich m\u00f6glicherweise eine andere M\u00f6glichkeit offenbart, damit umzugehen, ganz ohne mein Zutun. Mit dem Verstehenwollen steht man h\u00e4ufig mitten in der Bredouille menschlicher Kommunikation, und es ist nun einmal die letzte Konsequenz der vielseitigen Erfahrungen, dass man sich nur selbst verstehen kann, obwohl auch da ein Ma\u00df vorhanden ist, an das ich alleine dadurch gebunden bin, dass ich niemand anderes als mich selbst sein kann. Nur von diesem Selbstvertehen heraus kann ich von innen her meine Welt erweitern und die Chancen von weiterem Verstehen ausloten. Wenn ich mich auf die Reise mitnehme, bleibt mir immerhin schon der Vergleich erspart mit den vielen Anderen, und so k\u00f6nnen wir einander anregen und ermuntern und auch begeistern, warum nicht. Hauptsache ich habe mich genug im Beimirbleiben ge\u00fcbt, um darauf nicht mehr allzu viel achten zu m\u00fcssen. Es gibt Formen von anbiederndem L\u00e4cheln, die unertr\u00e4glich sind, weil sie erzwingen wollen was nicht sein kann, d.h. die erzwungene Form erschafft den Widerstand gegen das eigentlich Erw\u00fcnschte. Andrerseits gibt es die R\u00fcckz\u00fcge, die keine Kommunikation mehr m\u00f6glich machen, so wertvoll die M\u00f6glichkeit des R\u00fcckzugs auch sein mag. Mich interessiert vor allem dieses Zusammenspiel zwischen innen und au\u00dfen, und dass der Schatten zwischen Idee und Wirklichkeit sich nicht so sehr vertieft, dass man \u00fcber Eselsbr\u00fccken und Leitern und Seile nachdenken muss.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nat\u00fcrlich haben Anf\u00e4nge auch etwas Interessantes, da sie bekanntlich gewisse Gedanken anregen k\u00f6nnen, deren Umsetzung einem wesentlich oder reizvoll oder m\u00f6glich erscheinen. 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