{"id":15026,"date":"2022-01-01T10:50:34","date_gmt":"2022-01-01T10:50:34","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=15026"},"modified":"2022-01-01T10:59:47","modified_gmt":"2022-01-01T10:59:47","slug":"die-zwei","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=15026","title":{"rendered":"Die Zwei"},"content":{"rendered":"<h6><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-15027\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/20220101_105535-287x300.jpg\" alt=\"\" width=\"287\" height=\"300\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-15027\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/20220101_105535-e1641031304716-287x300.jpg\" alt=\"\" width=\"287\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/20220101_105535-e1641031304716-287x300.jpg 287w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/20220101_105535-e1641031304716-768x804.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/20220101_105535-e1641031304716-979x1024.jpg 979w\" sizes=\"auto, (max-width: 287px) 100vw, 287px\" \/><br \/>\nObjekt *<\/h6>\n<h5>Kein Zweifel, es ist der erste Tag im neuen Jahr, in dem die Zwei sich etabliert, sodass man schon ihren H\u00f6hepunkt visionieren kann (am 22.2.22). Aber ganz offensichtlich sind wir da noch nicht, nein, man taucht die G\u00e4nsefeder in das Tintenfass und \u00fcbt sich in Sch\u00f6nschrift, bevor sie g\u00e4nzlich bedeutungslos geworden ist. Zweiundzwanzig schreibt man also am Tag Eins, stramm und einsam wie die da oft steht, aber nicht ohne eigene Bahn. Ansonsten f\u00e4llt auf, dass es keineswegs schneit, sondern eine Warmfront durchzieht das Land. Die V\u00f6gel zwitschern, die Menschen fahren in die N\u00e4he von W\u00e4ldern, wenn sie nicht schon da wohnen (wie wir), damit wir alle mal wieder an die Luft kommen. Der Wald ist ein maskenloses Feld, f\u00e4llt aber auf durch riesige wunde Stellen, an denen die Taten des Menschen nagen und immer sichtbarer werden. Noch gibt es Stille, wenn man sie sucht oder findet oder einfach mag, damit das, was man wirklich erlebt, sich durchsetzen kann. In anderen Jahren sind wir nachts hinaus auf den H\u00fcgel, um das Feuerwerk zu sehen, aber dieses Jahr hatte niemand was erwartet, aber es b\u00f6llerte dennoch eine ganze Weile vor sich hin, bei unserer Mitternacht halt, w\u00e4hrend die Inder oder die Australier schon wieder schliefen. Man wei\u00df ja dann, dass man fortan Zugang hat zum wei\u00dfen Blatt des ungeschriebenen Buches, das sich von selbst f\u00fcllt mit den Wirklichkeiten, was auch immer sie sein m\u00f6gen. Es ist ja nicht anders als vorher, dass man das sogenannte Schicksal nicht vorhersehen kann, aber das ist doch nicht alles. Kommt es nicht vor allem darauf an, wie mehr oder weniger gut ich auf das, was sich zeigt, vorbereitet bin? Wie ich es sehe, wie ich es handhabe, wie ich es zu meinem mache oder gar nicht damit in Ber\u00fchrung kommen will oder muss. Es ist auch erwiesen, dass man alleine sehr gut sehen und erkennen kann, ja, es ist unerl\u00e4sslich, dass man darin ge\u00fcbt bleibt, Aber hallo, zu zweit sieht man dann doch etwas mehr, weil da jemand dazu kommt, der oder die nicht so ist wie ich. Der oder die Zweite sprengt allein durch Anwesenheit im besten Fall meine Blase. Die Blase wirkt oft so transparent, dass man sie f\u00fcr ein Fenster h\u00e4lt, das einem alles da drau\u00dfen enth\u00fcllt. Die Ich-Blase ist aber eine Art Gef\u00e4ngnis, in dem irgendwo ein roter Faden herumliegt, den man ergreifen kann, um sich zurecht zu finden im Labyrinth der immer dichter werdenden Vernetzungen und Verletzungen, sodass es gar nicht schaden kann, den\u00a0 Scheinwerfer nochmal kurz auf die eigene Flugbahn zu lenken, die Einstellungen und Instrumentarien \u00fcberpr\u00fcfen und das Steuerrad mit bestem \u00d6l beweglich halten. Nicht, dass man notgedrungenerweise die Richtung \u00e4ndern muss, sondern dass man wei\u00df, dass das auch eine Option ist, die man zur Verf\u00fcgung hat. Die Freiheit, sofern erw\u00fcnscht und vorhanden, geh\u00f6rt doch zur Liebe (nicht wahr?). Deswegen braucht es ja so vertrackt lange, bis man tats\u00e4chlich versteht, dass man erst tun kann, was man will, wenn man liebt. Schon l\u00fcftet sich alleine durch den Gedanken (f\u00fcr einen selbst) um den ganzen Planeten herum die Wolkendecke, und \u00fcberall ist noch Luft nach unten und nach oben, soweit das Auge reicht. Ich w\u00fcnsche Reichtum des Auges!<\/h5>\n<h6>*Objekt von Henrike Robert<\/h6>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Objekt * Kein Zweifel, es ist der erste Tag im neuen Jahr, in dem die Zwei sich etabliert, sodass man schon ihren H\u00f6hepunkt visionieren kann (am 22.2.22). 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