{"id":14763,"date":"2021-11-30T08:55:39","date_gmt":"2021-11-30T08:55:39","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=14763"},"modified":"2021-11-30T09:05:34","modified_gmt":"2021-11-30T09:05:34","slug":"und-wenn-was-dann","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=14763","title":{"rendered":"Was, wenn&#8230;"},"content":{"rendered":"<h6><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-14769\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/20211130_085326-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"353\" height=\"353\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/20211130_085326-300x300.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/20211130_085326-150x150.jpg 150w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/20211130_085326-768x768.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/20211130_085326-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/20211130_085326-365x365.jpg 365w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/20211130_085326-500x500.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 353px) 100vw, 353px\" \/><br \/>\nOmikron the Invader<\/h6>\n<h5>Es geh\u00f6rt nicht zu meinen Lieblingst\u00e4tigkeiten, mir schauerliche Szenarien auszudenken und kann auch nicht viel Bewunderung f\u00fcr diese Konstrukte auf B\u00fchnen oder in Filmen in mir finden. Nat\u00fcrlich gab es (oder gibt es sie noch) diese herrlichen Science Fiction B\u00fccher, wo man mal so richtig rausgepustet wird aus begrenztem Denken, das mit diesen Gewohnheitsstrukturen zu tun hat, in die wir uns gerne betten. Deswegen fand ich es auch immer faszinierend, wie selbstverst\u00e4ndlich der indische Zeitenkreislauf beinhaltet, dass da mal eine Zeit kommt, die an Finsternis und Ignoranz nicht mehr zu \u00fcberbieten ist, daher wei\u00df man auch, wenn sie kommt, dass es sie ist (!?). So kann man das Wort &#8222;Kali Yuga&#8220; (die finstere oder todbringende Zeit) ohne weiteres \u00fcberall erw\u00e4hnen und darauf vertrauen, dass die typische Geste beim Gegen\u00fcber eintritt, ein lockeres Hin-und Hergewackle mit dem Kopf, das man je nach eigenem Geschmack als ein Ja oder ein Nein deuten kann. Auch in den heiligen Upanishaden findet man das\u00a0 &#8222;neti neti&#8220;, weder dies, noch das, und man denkt auch von der Instanz an h\u00f6chster Stelle, dass er oder sie es vielleicht wei\u00df, aber vielleicht auch nicht, eine gesunde Einstellung. Aber wir im Westen k\u00f6nnen ja das Denken gar nicht mehr abschalten, sondern nur entscheiden, was wir damit machen. Von wegen &#8222;Leerheit&#8220; und so. Ich bin auch nicht wirklich medienfeindlich eingestellt, da ich gar nicht so nahe rankomme an die Aufbauschungen vermuteter Fakten, die m\u00f6glichst viele B\u00fcrgerInnen in fatale Zust\u00e4nde katapultieren soll, damit zum Beispiel die Lebensangst nicht versiegt, von der viele Branchen abh\u00e4ngig sind. Aber so f\u00fcr sich selbst kann man durchaus mal kurz die Leine loslassen und in eine bestimmte Richtung denken und schauen, wo man hingelangt. Das Thema ist meist schon vorprogrammiert und kann als Startbahn dienen. So haben wir also vernommen, dass &#8222;Omikron&#8220; aus Afrika kommt. Die UN-Gesundheitsbeh\u00f6rde hat in der Viren-Benennung zwei Buchstaben \u00fcbersprungen, wof\u00fcr ich pers\u00f6nlich sehr dankbar bin, denn einer davon ist &#8222;Nu&#8220; und ist eines meiner Lieblingsworte als fl\u00fcchtigster Zeitmoment und kommt im Titel meines Gedichtbandes &#8222;Aufenthalt im Nu&#8220; vor. Man w\u00e4hlte es aber nicht, weil es klingt wie &#8222;neu&#8220; auf Englisch. Xi, der weitere Ausgelassene, ist ein Name, vor allem aber der vom chinesischen Staatschef. Also, wie komme ich jetzt so schnell wie m\u00f6glich in ein Schauerm\u00e4rchen. Ganz einfach. Ich stelle mir vor, dass nach Omikron noch derart viele Varianten auftauchen, dass das griechische Alphabet an seine Grenzen st\u00f6\u00dft oder gar weit \u00fcber sie hinaus. Weder kommt man mit den Impfstoffen hinterher, noch macht das, wof\u00fcr man sie erfunden hat, einen Sinn. Au\u00dferdem hat niemand mehr Lust, sich weitere Fremdsubstanzen in das eigene System zu jagen. Man erkennt ohne gro\u00dfen intellektuellen Aufwand, dass der Weltgeist aus den Fugen geraten ist. Ich merke selber, dass der Nu mich einholt, denn das ist ja alles schon da und es kommt eigentlich nur darauf an, wie wir alle mit den immer nackter werdenden Tatsachen umgehen. Gestern bei einem Tierarztbesuch war ich doch erstaunt, dass niemand meinen Impfpass sehen wollte, und nirgendwo waren Maskentr\u00e4gerInnen zu sichten, das war angenehm. Nun fiel mir leider nichts schauerlich Genuges ein, und schlie\u00dflich habe ich meinen Omikron schon gepinselt, das muss f\u00fcr heute gen\u00fcgen.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Omikron the Invader Es geh\u00f6rt nicht zu meinen Lieblingst\u00e4tigkeiten, mir schauerliche Szenarien auszudenken und kann auch nicht viel Bewunderung f\u00fcr diese Konstrukte auf B\u00fchnen oder in Filmen in mir finden. Nat\u00fcrlich gab es (oder gibt es sie noch) diese herrlichen Science Fiction B\u00fccher, wo man mal so richtig rausgepustet wird aus begrenztem Denken, das mit [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-14763","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14763","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=14763"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14763\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":14775,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14763\/revisions\/14775"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=14763"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=14763"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=14763"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}