{"id":14651,"date":"2021-11-16T09:05:42","date_gmt":"2021-11-16T09:05:42","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=14651"},"modified":"2021-11-16T09:06:25","modified_gmt":"2021-11-16T09:06:25","slug":"beteiligt-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=14651","title":{"rendered":"beteiligt"},"content":{"rendered":"<h6><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-14652\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/20211114_142712-287x300.jpg\" alt=\"\" width=\"374\" height=\"391\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/20211114_142712-287x300.jpg 287w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/20211114_142712-768x804.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/20211114_142712-978x1024.jpg 978w\" sizes=\"auto, (max-width: 374px) 100vw, 374px\" \/><br \/>\nTeilnehmerIn des E:S:K: (Einsame-Spitze-Kongress)<\/h6>\n<h5>In mir lebt immer noch eine Bef\u00fcrworterin der von Science Fiction gepr\u00e4gten Vorstellungswelten, aber die Leidenschaft musste sich gem\u00e4\u00df der sich formierenden Realit\u00e4ten eingrenzen wie die meisten Phantasiewelten, die der menschlichen Umsetzungskraft nicht entsprechen. Nat\u00fcrlich h\u00e4lt mich auch heutzutage niemand davon ab, mich bei so manchem Denken auf einem Surfboard zu bewegen, und ich sage: nichts wie raus in die freien, kosmischen Hallen und mal schauen, wie weit es geht mit meiner geistigen Dehnkraft, oder ob mich der g\u00e4hnende All-Schlund nicht doch erschreckt, wenn kein Raumschiff zur Verf\u00fcgung steht mit seinen luxuri\u00f6sen Einzelzimmern und den gro\u00dfen, abgerundeten Fenstern, an denen man in der Freizeit herumstehen kann und das All-Geschehen belauschen. Man erkennt sofort, dass das alles in Wirklichkeit schon als M\u00f6glichkeit existiert. Nat\u00fcrlich, erst einmal innen. Auch habe ich bereits ein gro\u00dfes Fenster, das auf das Allgeschehen hinausgeht, bzw. es ist ja nicht das Fenster, das hinausgeht, sondern das mit geistiger Substanz erschaffene Bild, dazu ein Steuerrad, denn \u00fcberall flutet&#8217;s und \u00fcberall sind Wellen aller Art, durch die ich navigieren lerne, wer sonst.\u00a0 So habe ich meinen eigenen Wortschatz und meinen Erfahrungsschatz, und muss mir nun zumuten, eine Wirklichkeit zu erkennen, mit der ich leben kann, und die bei der Zubereitung des Mittagsessens, allein oder mit Freunden, nicht so befremdlich wirkt, dass es den Freiraum begrenzt, in dem wir uns begegnen k\u00f6nnen. Gibt es denn einen Realit\u00e4tsma\u00dfstab, auf den wir uns einigen m\u00fcssen? Wir m\u00fcssen uns ja st\u00e4ndig unter Menschen auf irgend etwas einigen, da alle, denen wir begegnen, einzigartige Wesen sind, egal, wo sie sich kulturell einreihen und allzu gerne gesehen werden wie die Anderen, soweit eine Gesellschaft oder eine Religion das erm\u00f6glicht. Nat\u00fcrlich muss ich hier noch einmal an den alten Inder denken, der damals nach der ersten Mondbetrapsung meinte, er k\u00f6nne den ganzen Aufwand nicht verstehen, wo man doch blo\u00df die Augen schlie\u00dfen muss und schwupps! ist man dort. Kann man denn, wenn man sich intensiv auf den Mond einlassen w\u00fcrde, dadurch erfahren, wie er oder wie es dort ist? Und wissen wir mehr von dem, was der Mond wirklich ist, seit ein paar Erdlinge dort herumgestiefelt sind und Staub und Steinsbrocken beim R\u00fcckflug im Gep\u00e4ck hatten. Und jetzt diese albernen Milliard\u00e4re, die einen planetarischen Touristenrummel anbieten, um noch reicher zu werden, als sie schon sind. Sie st\u00f6ren doch eher das fragile Gleichgewicht des Planeten, so wie all der M\u00fcll, der sich angesammelt hat in der Atmosph\u00e4re: kann das gut gehen. Nein, es kann nicht gut gehen. Denn obwohl der Geist frei ist, so ist er doch auch die Substanz, f\u00fcr die wir, vor allem uns selbst gegen\u00fcber, Verantwortung tragen. Damit wir uns nicht am Ende verpassen, und kann man das: sich verpassen. Ich denke, dass beides immer aufs Neue gut ausgelotet werden muss, einerseits das gelingende Mittagessen, und andrerseits die Erforschung meiner geistigen Freiheit, die ich g\u00fcnstigerweise in F\u00e4higkeiten verwandeln kann, die mich bei der Reise auf der Erde begleiten und mich unterst\u00fctzen in meinen Unternehmungen. So kann ich erkennen, dass ich meine eigene Wirklichkeit zwar permanent konstruiere, doch dieses Konstrukt unterliegt gleichzeitig den Bedingungen, die in der Zeit, in der ich lebe, als Realit\u00e4t anerkannt werden. Wir wissen doch jetzt, dass der Planet mit all seinen unersch\u00f6pflichen Sch\u00f6nheiten ohne uns prima zurecht kommen w\u00fcrde, und vielleicht wird er das auch eines Tages. Inzwischen konstruieren wir gemeinsam das, was vor Augen liegt. Ich bin doch daran beteiligt. Oder etwa nicht?<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>TeilnehmerIn des E:S:K: (Einsame-Spitze-Kongress) In mir lebt immer noch eine Bef\u00fcrworterin der von Science Fiction gepr\u00e4gten Vorstellungswelten, aber die Leidenschaft musste sich gem\u00e4\u00df der sich formierenden Realit\u00e4ten eingrenzen wie die meisten Phantasiewelten, die der menschlichen Umsetzungskraft nicht entsprechen. 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