{"id":14548,"date":"2021-11-03T08:57:25","date_gmt":"2021-11-03T08:57:25","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=14548"},"modified":"2021-11-03T09:00:36","modified_gmt":"2021-11-03T09:00:36","slug":"darbieten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=14548","title":{"rendered":"darbieten"},"content":{"rendered":"<h6><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-14553\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/20211102_132717-230x300.jpg\" alt=\"\" width=\"385\" height=\"503\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/20211102_132717-230x300.jpg 230w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/20211102_132717-786x1024.jpg 786w\" sizes=\"auto, (max-width: 385px) 100vw, 385px\" \/><br \/>\nDie Welt und ihre dargebotenen Vollkommenheiten<\/h6>\n<h5>Nicht nur wollen immer mehr Menschen angesichts des bedrohlichen planetarischen Zustandes wissen, wie man eigentlich ein Leben richtig lebt, weil die bisherigen Ideen dar\u00fcber offensichtlich nicht so gut gelaufen sind. Deutschland wird bewundert f\u00fcr seine\u00a0 Vers\u00f6hnungsf\u00e4higkeit oder den Flei\u00df, der aus den Vernichtungsjasagern-und Jasagerinnen einigerma\u00dfen selbstverantwortliche B\u00fcrger und B\u00fcrgerinnen gemacht hat. Aber es war ja gar nicht der Flei\u00df, sondern der wirkliche Z\u00fcndstoff war das Grauen, in dem viele unserer Eltern dem Uns\u00e4glichen ins Auge geblickt haben und meist, ohne ihm furchtlos entgegenzutreten. Man wei\u00df ja auch nicht,\u00a0 als ihre T\u00f6chter und S\u00f6hne, wie man dem Grauen selbst begegnet w\u00e4re, oder ob man jemand aus der au\u00dferordentlichen Gruppe gewesen w\u00e4re, die wussten, dass manchmal die \u00dcberwindung der Todesangst wichtiger ist als der Verrat. Oder die Gleichg\u00fcltigkeit. Oder die Profitsucht. Oder das bewusste Ignorieren des offenbarten Vernichtungswillens. Also der absolute H\u00f6llenschlund als Antrieb zu Ver\u00e4nderungen, die das Resultat einer tiefen Erkenntnis sind, dass man der Mensch, der man da war, nicht mehr sein m\u00f6chte. Und welch ein Mensch m\u00f6chte man denn sein? \u00dcberall Hindernisse und Fallen. Das gemeinsam erzeugte Schlaraffenland muss weiterhin ern\u00e4hrt werden, und eigentlich kann man gar nicht aussteigen, denn jetzt hat auf einmal der gro\u00dfe Flei\u00df zum Besserwerden neue Fallen und Gef\u00e4ngnisse erschaffen, die ihre Zollgeb\u00fchren einfordern. Aber die meisten von uns leben trotz alledem immer noch in einem paradiesischen Viel, das sich ins unerbittliche Zuviel neigt. Und klar ist das besser als, wie gerade in Afghanistan vorzufinden, ein Vater wegen der Armut seine zwei kleinen M\u00e4dchen an alte M\u00e4nner verheiraten zu m\u00fcssen denkt, und ich da auch mein Denken abbreche. Irgendwann, noch gar nicht so lange her, gab es auf einmal eine Zweitwelt, man nannte es das Fernsehen. Alle, die es sich leisten konnten, vermochten ab sofort in nie zuvor gesehene Welten sehend zu wandern, und klar war das spannender, als die meisten Menschen gewohnt sind miteinander zu leben. Man will ja Leben in der Bude, doch wie geht das, gr\u00fcbeln sich viele durch und lassen sich scheiden, weil sie die Antwort nicht finden. Vielleicht denkt man, man h\u00e4tte sich schon, und der oder die Andere m\u00fcsste einen so lieben, wie man ist, was ja meist auch drei Monate gut geht, bis die Arbeit beginnt. Ungern setze ich Liebe mit Arbeit gleich, aber es hat in der Tat was Wahres. Die Arbeit dreht sich ja nicht um die Liebe, sondern darum, wie man selbst der Liebe im Weg steht, also sich selbst. Ich denke dass, wer bei sich ankommt und mit sich selbst gut zurecht kommt, vern\u00fcnftige Entscheidungen treffen kann, die die eigene Entwicklung nicht hindern. Auch von den Pfadwandernden entwickelter Ebenen wei\u00df man, dass Menschen oft sehr sp\u00e4t zu herzlichem und befreienden Lachen fanden, was uns wiederum sagt, dass es offensichtlich irgendwann einen Knackpunkt gibt, der mich wiederum an die Luke erinnert, in die der Lichtstrahl dringt, oder an Kairos, der einen Spalt im Alltag verursacht, dessen Erscheinen man nicht \u00fcbersehen sollte, denn auch von da kommen Antwort und Heiterkeit.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Welt und ihre dargebotenen Vollkommenheiten Nicht nur wollen immer mehr Menschen angesichts des bedrohlichen planetarischen Zustandes wissen, wie man eigentlich ein Leben richtig lebt, weil die bisherigen Ideen dar\u00fcber offensichtlich nicht so gut gelaufen sind. 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