{"id":14439,"date":"2021-10-19T08:21:19","date_gmt":"2021-10-19T08:21:19","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=14439"},"modified":"2021-10-20T10:48:30","modified_gmt":"2021-10-20T10:48:30","slug":"traveln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=14439","title":{"rendered":"traveln"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-14440\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/signal-2021-10-16-230315-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"357\" height=\"268\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/signal-2021-10-16-230315-300x225.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/signal-2021-10-16-230315-768x576.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/signal-2021-10-16-230315-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/signal-2021-10-16-230315.jpg 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 357px) 100vw, 357px\" \/>*<\/p>\n<h5>Hier also als Auftakt noch einmal die klassische Sch\u00f6nheit eines Bugatti, den ich vor der kurzen Reise bei der &#8222;Frau am Steuer&#8220; mit Federn \u00fcberdeckt hatte, und unsere Freunde dieses kleine Modell aus einem der vielen geheimnisvollen Orte hervorholten, die wir Menschen mit den Objekten f\u00fcllen, die uns aus irgendeinem Grunde einmal angesprochen haben. Schaut man fl\u00fcchtig hin, kann man sich den Wagen sogar auf einer Stra\u00dfe vorstellen, was f\u00fcr den fl\u00fcchtigen Blick spricht, aber ein edles Weinglas ist nat\u00fcrlich auch v\u00f6llig o.k. Als jemand, die dem Wort &#8222;Ferien&#8220; eher z\u00f6gerlich gegen\u00fcbersteht, muss ich doch sagen, dass so ein paar Tage Freiheit von den eigenen W\u00e4nden durchaus erholsam sind, vor allem, wenn man zu Freunden und guten Gespr\u00e4chen f\u00e4hrt. Hocherfreulich ist nat\u00fcrlich auch immer, wenn es sich ergibt, dass man von einem nieseligen Grau in strahlendes Sonnenlicht f\u00e4hrt und etwas von dem begehrten Vitamin tanken kann, das s o direkt nur die Sonne zur Verf\u00fcgung stellt. Und fast noch erfreulicher ist, wenn man wegen der Substanz der Gespr\u00e4che dann doch nicht so viel drau\u00dfen ist, h\u00f6chstens mal zum B\u00e4cker oder dem Besuch in einem beispielhaften Caf\u00e9, in dem ein dunkelh\u00e4utiger Ober eine Perfektion an den Tag und die Ordnungen der Dinge legte, sodass es eigentlich keiner Worte bedurfte, denn er wusste genau, was er tat. Man kann davon ausgehen, dass an allen Tischen laufende Weltthemen gestreift oder vertieft werden, und jede Biographie kann es auf eine ansehnliche Seitenzahl bringen, wenn irgend jemandem ein Schicksal ins Auge f\u00e4llt, das ohne einen Interessenten vielleicht nie das Licht der Welt erblickt h\u00e4tte. Aber zweifellos gibt es auch Lebensb\u00fccher, geschrieben oder ungeschrieben, die haben nicht nur m\u00fchelos tausende von Seiten zur Verf\u00fcgung, sondern es gibt in ihnen gar keine letzten Seiten, sondern das schwingt hinein in den unendliche Raum und manifestiert dort weiterhin Seite um Seite von dem, was den Geist nicht nur am Leben h\u00e4lt, sondern was auch andere anregt und belebt. Da erinnert man sich gerne und wie beil\u00e4ufig an die gewaltige Macht des Daseienden, und wie wir hineingeworfen werden in Sturm und W\u00fcste, alles ins Erfahrbare gebracht durch die urspr\u00fcngliche Kernenergie, und wie wir sie nutzen (lernen), und wie es uns dadurch gelingt zu sein, wer wir sind, bis wir verstehen, dass es doch anders ist als wir glaubten und vom Glauben g\u00e4nzlich ablassen. Damit das, was man selbst sieht, sich zeigen kann, am besten (oder nur) \u00fcber die Gegen\u00fcber, die solche Freuden gerne mit einem teilen. Solcherma\u00dfen angeregt, kommt einem dann vieles neu beleuchtet vor, und selbst auf der Autobahn kann man der erh\u00f6hten Konzentration des Vorgangs einiges abgewinnen. Immerhin geht es um Leben und Tod , und eben um die Qualit\u00e4t der Zwischenr\u00e4ume, f\u00fcr die man verantwortlich ist. Attention, traveller!<\/h5>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>* Photo: H.Robert<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>* Hier also als Auftakt noch einmal die klassische Sch\u00f6nheit eines Bugatti, den ich vor der kurzen Reise bei der &#8222;Frau am Steuer&#8220; mit Federn \u00fcberdeckt hatte, und unsere Freunde dieses kleine Modell aus einem der vielen geheimnisvollen Orte hervorholten, die wir Menschen mit den Objekten f\u00fcllen, die uns aus irgendeinem Grunde einmal angesprochen haben. 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