{"id":14411,"date":"2021-10-11T08:26:56","date_gmt":"2021-10-11T08:26:56","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=14411"},"modified":"2021-10-11T08:38:23","modified_gmt":"2021-10-11T08:38:23","slug":"anregend-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=14411","title":{"rendered":"anregend"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-14412\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/20211006_154727-e1633937804453-291x300.jpg\" alt=\"\" width=\"360\" height=\"371\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/20211006_154727-e1633937804453-291x300.jpg 291w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/20211006_154727-e1633937804453-768x792.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/20211006_154727-e1633937804453-993x1024.jpg 993w\" sizes=\"auto, (max-width: 360px) 100vw, 360px\" \/><\/p>\n<h5>Tats\u00e4chlich zeigt es sich als ziemlich m\u00fchsam, aus der Falle des dualen Geschehen herauszufinden, sollte einen diese M\u00f6glichkeit des Menschseins ansprechen. Wenn ich das Hin und das Her und das Auf und das Ab als das notwendige \u00dcbel des Daseins betrachte, aus dem es keinen Ausweg gibt, dann wird mich das nicht anregen. M\u00f6glich ist, dass ich mir selbst derart auf den Nerv gehe, dass ich bereit bin, nach den Gr\u00fcnden zu suchen, g\u00fcnstigerweise in mir selbst und nicht in den Anderen. Das gilt gleicherma\u00dfen f\u00fcr Gl\u00fcck und Ungl\u00fcck. Wohl kann ein anderer Mensch zu dem Reichtum meiner Befindlichkeit(en) viel beitragen, so wie jedermann das kann, aber auch hier muss man das Labyrinth durchwandern und hat bei gutem Schicksal einen roten Faden als sich selbst, damit man eines sch\u00f6nen Tages mal wieder rauskommt aus dem Abenteuer der Extreme. Auch extrem kann n\u00fctzlich sein, wenn man es \u00fcberlebt, denn es weitet die Skala der Erfahrungen. Ein Abgrund kann einen ebenfalls zum Lichtschacht bef\u00f6rdern. Allerdings bringt ein Anspruch auf Lichtschachtbef\u00f6rderung genauso wenig garantierte Resultate, denn sie, die Bef\u00f6rderung, ist doch nur ein Gegenspieler. Das, was man wirklich wissen kann und was man eventuell zur Fortbewegung braucht, liegt im Innern verankert, ob ich&#8217;s nun wei\u00df oder nicht. Nun merkt man ja, wenn man Abneigungen oder Bewunderungen erlebt, oder ist genau d a s schwer zu merken? Viele von uns sind aus der L\u00fcgenwelt des Zuhause geboren. Nein, ich durfte nicht merken, dass mein Vater nicht zur\u00fcckgekehrt war vom Grauen, er, der Halbgott der Anekdoten. Vielmehr stand ich schon ab f\u00fcnf unter Beobachtung, ob sich nicht doch noch ein Sohn aus meinen Genen sch\u00e4len w\u00fcrde. Ganz im Gegensatz zum Nicht-gesehen-werden litt ich mehr am Zuviel-gesehen-werden, was ich nicht war, und was in gleichem Ma\u00dfe zum \u00dcbersehen f\u00fchrte. Allerdings kann das wiederum\u00a0 eine Art Geheimt\u00fcr \u00f6ffnen, die freieren Zugang erm\u00f6glicht. Nat\u00fcrlich ist es gut zu wissen, was einen anzieht und was man ablehnt, denn erst dann kann ich einen angemessenen Umgang damit finden. Und Liebe spricht mich immer wieder aufs Neue an, mal von anderen Quellen her, meist aber von der eigenen empfunden. N\u00e4mlich dass ich die Liebe gerne als einen Ort sehe und erfahre, an dem der Geist die Angst vor dem (permanent) Ungewissen verlieren kann. Etwa, weil ich gelernt habe, mir selbst darin ein Halt zu sein. Und nat\u00fcrlich erfreut es einen an w\u00e4rmster Stelle, wenn man andere trifft, die sich auch selbst ein Halt sein k\u00f6nnen, denn dann hat man nicht nur gen\u00fcgend Raum, um sich f\u00fcreinander zu interessieren, sondern man hat auch mehr Raum, um mit anderen da zu sein, wenn das gew\u00fcnscht ist. Manchmal erscheint er einem sehr kurz, der Weg zur Asche hin. Doch ist er tats\u00e4chlich auch sehr lang, und kann ungeheuer belebend und anregend sein, das m\u00f6chte ich doch auch mal gesagt haben.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tats\u00e4chlich zeigt es sich als ziemlich m\u00fchsam, aus der Falle des dualen Geschehen herauszufinden, sollte einen diese M\u00f6glichkeit des Menschseins ansprechen. Wenn ich das Hin und das Her und das Auf und das Ab als das notwendige \u00dcbel des Daseins betrachte, aus dem es keinen Ausweg gibt, dann wird mich das nicht anregen. 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