{"id":14332,"date":"2021-10-04T08:10:16","date_gmt":"2021-10-04T08:10:16","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=14332"},"modified":"2021-10-04T08:11:43","modified_gmt":"2021-10-04T08:11:43","slug":"verbunden-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=14332","title":{"rendered":"verbunden (?)"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-14333\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/20211004_091059-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"357\" height=\"357\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/20211004_091059-300x300.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/20211004_091059-150x150.jpg 150w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/20211004_091059-768x768.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/20211004_091059-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/20211004_091059-365x365.jpg 365w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/20211004_091059-500x500.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 357px) 100vw, 357px\" \/><\/p>\n<h5>Obwohl die Worte &#8222;nothing new&#8220; einen Wahrheitskern enthalten, auch das allerdings nur in gewissen Kontexten, so sind auf jeden Fall auffallend viele neue M\u00f6glichkeiten entstanden, in Verbindung zu kommen, die von uns allen weidlich genutzt werden, wenn auch nicht immer gleicherma\u00dfen zwanghaft. Vermutlich haben die krankhaften Merkmale in der Besch\u00e4ftigung mit Verbindungstechniken damit zu tun, dass Menschen nun das Gef\u00fchl erzeugen k\u00f6nnen, durch die von ihnen in Bewegung gebrachte Verbindung Zugang zu einer bestimmten Macht zu haben, die ohne die Instrumentarien niemal m\u00f6glich gewesen w\u00e4re. Es ist die Macht der verbindenden Kommunikation. Ich habe das jetzt ein paar Mal erlebt, dass Freunde oder Bekannte mir unentwegt etwas zukommen lassen, das mit absolut nichts in mir resoniert, wohl aber ganz offenkundig dem oder der Sendenden ein Gef\u00fchl des Gebens vermittelt, also des Etwas-von-sich-Gebens, was ja an sich eine willkommene Geste ist. Driftet aber Senden und Empfangen sehr weit auseinander, kann man wiederum auf verschiedene Weisen damit umgehen. Allerdings wei\u00df man nun, dass man gar nicht in Verbindung ist und kann alles einfach weiterlaufen lassen, wie es m\u00f6chte, denn man ist gar nicht gemeint, sondern dient lediglich als Feld, das man beposten kann und sich dadurch das illusion\u00e4re Geschenk machen, in Verbindung zu sein. Ein paar Mal habe ich mich schon bem\u00fcht, diese Problematik ins Gespr\u00e4ch zu bringen, aber zuerst muss ich mich vergewissern, ob das \u00fcberhaupt geht, und vor allem\u00a0 muss ich herausfinden, worum es mir geht. Lange genug habe ich es als eine Selbstverst\u00e4ndlichkeit angesehen, dass wir vom Anfang unseres Lebens an mit uns selbst verbunden sind, denn ohne uns selbst gibt es ja nur Fremdbestimmung. Das hei\u00dft, ich leite meine Weltwahrnehmung ausschlie\u00dflich von \u00e4u\u00dferen Eindr\u00fccken und Erscheinungen ab und kenne gar nicht das Gef\u00fchl, einen einzigartigen Blickwinkel zu besitzen, der aus meiner h\u00f6chstpers\u00f6nlichen Wahrnehmung besteht, die wiederum in meiner Kindheit ermutigt und unterst\u00fctzt und gest\u00e4rkt wurde. Jemand hatte Interesse daran, was f\u00fcr ein Mensch ich bin. Auch die sogenannte Mutterliebe kann ein gigantischer Klotz am Bein des Kindes werden, wenn diese Neugier auf das geborene Wesen fehlt, das sich den Muttergel\u00fcsten beugen muss, oder der Mutterk\u00e4lte, oder den Mutterkonflikten. Die Einsamkeit an sich zu kennen kann ja sehr sch\u00f6pferisch sein, aber auch dazu braucht es gewisse Anlagen, und wenn zu viel an einem Kind herumgebastelt wurde, verliert es den Zugang zu sich. Was wir aber nicht verlieren, ist die Sehnsucht nach uns selbst, und jede Entscheidung hat bewusst oder unbewusst mit dieser Richtung zu tun. Spannend ist und bleibt, dass es keine Garantie gibt f\u00fcr irgendwen, dass dieses &#8222;Ziel&#8220;, das man ja selbst ist, \u00fcberhaupt erreicht werden kann. In Hindi gibt es den Begriff &#8222;Planet der Toten&#8220; als eine der Bezeichnungen der Erde, weil, wie man mir damals erkl\u00e4rte, hier nicht klar w\u00e4re, wer lebendig ist und wer tot. Sollte das Sein sich zeigen als die\u00a0 Sph\u00e4re der Liebe an sich, also das Sein die Liebe i s t, dann l\u00e4sst sich einiges besser verstehen. Auch Liebe erschrickt, wenn an den Meeresk\u00fcsten mal tote Menschen, mal \u00f6lverschmierte Tiere angeschwemmt werden. So hilflos kann sie aussehen, die Liebe, in ihrer Macht, denn auch sie kann es nicht \u00e4ndern, was dem Wesen des Ganzen angetan wird. Manchmal muss es gen\u00fcgen, sich selbst nicht zu beteiligen an den sch\u00e4dlichen und sch\u00e4ndlichen Handlungen, und zu wissen, dass R\u00fcckzug nicht immer Fluchtweg bedeutet.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Obwohl die Worte &#8222;nothing new&#8220; einen Wahrheitskern enthalten, auch das allerdings nur in gewissen Kontexten, so sind auf jeden Fall auffallend viele neue M\u00f6glichkeiten entstanden, in Verbindung zu kommen, die von uns allen weidlich genutzt werden, wenn auch nicht immer gleicherma\u00dfen zwanghaft. Vermutlich haben die krankhaften Merkmale in der Besch\u00e4ftigung mit Verbindungstechniken damit zu tun, [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-14332","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14332","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=14332"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14332\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":14340,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14332\/revisions\/14340"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=14332"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=14332"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=14332"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}