{"id":13871,"date":"2021-08-13T08:36:08","date_gmt":"2021-08-13T08:36:08","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=13871"},"modified":"2021-08-14T18:06:20","modified_gmt":"2021-08-14T18:06:20","slug":"eben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=13871","title":{"rendered":"eben (nicht)"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-13872\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/20210812_154120-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"359\" height=\"359\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/20210812_154120-300x300.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/20210812_154120-150x150.jpg 150w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/20210812_154120-768x768.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/20210812_154120-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/20210812_154120-365x365.jpg 365w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/20210812_154120-500x500.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 359px) 100vw, 359px\" \/><\/p>\n<h5>Man kann nicht leugnen, dass eine Unruhe, oder ist es eine Unsicherheit, oder eine Verunsicherung, durchs Land zieht, oder durch die L\u00e4nder, sozusagen eine kollektive Welle der Erkenntnis, wie ungewiss alles ist in einer Zeit, in der Quellen versiegen und die Ungl\u00e4ubigkeit so ziemlich allem gegen\u00fcber wegen \u00dcberfrachtung zunimmt. Dabei k\u00f6nnte man meinen, es war schon immer so, was auf vieles zutrifft, nur nicht auf die Tatsache, dass man nicht darum herumkommt, es selbst zu erleben, was viele Geister zerm\u00fcrbt hat in der Sinnsuche, so lange Sinn noch gesucht und zuweilen ja auch vor\u00fcbergehend gefunden wird.. Und wie Wellen so sind, kommen und gehen sie, und was letztes Jahr zu einem vertrauten Gespr\u00e4ch zwischen mir und Indien oder Amerika f\u00fchren konnte, da klafft nun wieder die Unterschiedlichkeit der Handhabungen der Geschehnisse auseinander, wobei man sich g\u00fcnstigerweise auf das Ungewisse meist einigen kann. Immer noch gibt es Fluten und brennende W\u00e4lder und Felder, und K\u00f6pfe versinken f\u00fcr immer im Meer. Und in was kann und will es noch hineinlauschen, das Sein. Als w\u00fcrde das Sein lauschen, und vielleicht ist es ja das Lauschen an sich. Dann wollte ich neulich unterwegs das Autoradio abschalten, als ich gerade noch das Wort &#8222;Arktis&#8220; h\u00f6rte. Es war ein faszinierender Bericht \u00fcber die Vorbereitungen der n\u00e4chsten Arktis-Fahrt, und ein bescheiden klingender Mann hatte ein Meisterwerk designed in einem Container, dessen Content dort unter widrigsten Umst\u00e4nden das Gew\u00fcnschte erforschen kann. Schnell entsteht sie, die Gefahr der Beeindruckung. In mir lebt auch so ein kleiner Odysseus, der will sich lieber am Mast zur\u00fcckhalten, wenn er merkt, dass er da gar nicht hin will, wo es herlockt. Denn mir kommt es eher so vor, als w\u00fcrde \u00fcberall alles st\u00e4ndig gest\u00f6rt, und als w\u00fcrden uns alle Planeten und Meere geh\u00f6ren, damit wir darin und darauf und darunter herumstapfen k\u00f6nnen und alles untersuchen, bis nichts mehr da ist, was erforscht werden kann, aber ich wei\u00df doch selbst, dass alles einfach weiter geht. Man kann unbedingt der Vernunft einen Platz einr\u00e4umen inmitten der Unruhe-Felder. Manchmal hilft einem ihr k\u00fchler Kopf und ihre Kraft, die Dinge auszuloten, und gut, wenn sie ihren heimlichen Lebensgef\u00e4hrten, den Humor, nicht aus den Augen verliert. was soll schon passieren? Man wei\u00df es eben nicht.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Man kann nicht leugnen, dass eine Unruhe, oder ist es eine Unsicherheit, oder eine Verunsicherung, durchs Land zieht, oder durch die L\u00e4nder, sozusagen eine kollektive Welle der Erkenntnis, wie ungewiss alles ist in einer Zeit, in der Quellen versiegen und die Ungl\u00e4ubigkeit so ziemlich allem gegen\u00fcber wegen \u00dcberfrachtung zunimmt. 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