{"id":13788,"date":"2021-07-31T08:15:52","date_gmt":"2021-07-31T08:15:52","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=13788"},"modified":"2021-07-31T08:15:52","modified_gmt":"2021-07-31T08:15:52","slug":"und-wenn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=13788","title":{"rendered":"&#8230;und wenn&#8230;"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-13791\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/20210729_190551-300x278.jpg\" alt=\"\" width=\"359\" height=\"333\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/20210729_190551-300x278.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/20210729_190551-768x711.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/20210729_190551-1024x948.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 359px) 100vw, 359px\" \/><\/p>\n<h5>Dieses simple S\u00e4tzchen habe ich in einem Museum photographiert, wo es vornehmlich daf\u00fcr dient, anhand eines k\u00fcnstlerischen Produktes zu wissen, wo ich hingehe oder hingehen m\u00f6chte oder \u00fcberhaupt erst herausfinde, wo ich \u00fcberall hingehen kann. F\u00fcr mich ist es nach &#8222;Es war einmal&#8220; der zweite Satz, den ich dadurch interessant finde, dass man durch die Betonung der Worte v\u00f6llig andere Gedanken ausl\u00f6sen kann. Wenn ich frage\u00a0 w o\u00a0 etwas ist, f\u00fchrt es mich woanders hin als wenn ich frage, wo etwas i s t oder w a s (oder wo) etwas ist. Es kann auch der Ausdruck eines Taumelnden sein, der sich festhalten m\u00f6chte, oder ein Ertrinkender sucht nach einem tragf\u00e4higen Holzklotz, der sein \u00dcberleben sichert. Nun ist es nat\u00fcrlich so, dass man t\u00e4glich auf die eine oder andere Weise mit Begriffen bombardiert wird, von denen Andere ausgehen, dass man sie versteht, und umgekehrt. Es gibt ja keine Garantie und herzlich wenig erw\u00fcnschte \u00dcberpr\u00fcfung daf\u00fcr, wie etwas bei unseren Gegen\u00fcbern ankommt oder unsere f\u00fcr (als verst\u00e4ndlich vermutete) Wahrnehmung bei ihnen ankommt. Hat man allerdings dann mal Zeit oder es erscheint einem dringlich, etwas Geschehenes gemeinsam zu beleuchten, kann man wahrlich staunen, wie selbstverst\u00e4ndlich sich\u00a0 Missverst\u00e4ndnisse auft\u00fcrmen k\u00f6nnen zu allen m\u00f6glichen erstarrten und locker gedeuteten Bildern, die wie schiefe Rahmen an den W\u00e4nden herumh\u00e4ngen, und selten kann man im fremden Haus um Erlaubnis bitten, ob man mal kurz den Bilderrahmen zurechtr\u00fccken kann, nur weil sich eine pers\u00f6nliche Obsession meldet. Selbst bei guten Freundschaften kann sich das als ziemlich schwierig erweisen, und nicht nur, weil wir alle so empfindlich sind. Oder doch. Da f\u00e4llt mir ein, dass ich dieses Jahr mal meinen Empfindlichkeiten auf die Spur, oder sagt man besser &#8222;Schliche&#8220;? kommen wollte und habe daf\u00fcr extra in meinem Notizbuch eine leere Seite gelassen, aber es, hier als ich, kam nicht dazu. Will man so etwas wirklich ernsthaft ergr\u00fcnden, braucht man ja Zeit, und nicht nur Zeit. Eingestimmt muss man sein und bereit, sich darauf zu konzentrieren, und nicht einem Thema, das auch schon auf einen lauert, den Vorrang geben, oder nach einer politischen Durststrecke auf einmal wieder reges Interesse vorfinden an den Anh\u00f6rungen im amerikanischen Kongress unter Leitung von Nancy Pelosi. Und dann nat\u00fcrlich, ja!, : Wo ist w a s? Und um was geht&#8217;s denn hier jetzt. Eigentlich schon zwei sehr praktische Dinge, die man unbedingt wahrnehmen kann, also einerseits dass ich hier bin, denn das hat einen hohen Grad an Unleugbarkeit, sonst k\u00f6nnte ich mir ja keine Gedanken machen. Und nachdem das gekl\u00e4rt ist, die Frage, um was es mir eigentlich geht. Das ist eine Frischhaltefrage (Anm. des Wortfindungsamtes), die man auch beim Samstagseinkauf, oder am Fr\u00fchst\u00fcckstisch, oder auf dem Jakobspfad, in jedweder W\u00fcste also oder wo auch immer sich stellen kann. Eben: Wo was ist, was mich anspricht, und wenn: was und warum und wieso.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieses simple S\u00e4tzchen habe ich in einem Museum photographiert, wo es vornehmlich daf\u00fcr dient, anhand eines k\u00fcnstlerischen Produktes zu wissen, wo ich hingehe oder hingehen m\u00f6chte oder \u00fcberhaupt erst herausfinde, wo ich \u00fcberall hingehen kann. 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