{"id":13761,"date":"2021-07-28T07:50:15","date_gmt":"2021-07-28T07:50:15","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=13761"},"modified":"2021-07-28T07:50:15","modified_gmt":"2021-07-28T07:50:15","slug":"weiterhin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=13761","title":{"rendered":"weiterhin"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-13762\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/20210726_162748-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"363\" height=\"363\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/20210726_162748-300x300.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/20210726_162748-150x150.jpg 150w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/20210726_162748-768x768.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/20210726_162748-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/20210726_162748-365x365.jpg 365w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/20210726_162748-500x500.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 363px) 100vw, 363px\" \/><\/p>\n<h5>Ja, das sind wir auch, wir Menschen eben: zart und gebeutelt von allem M\u00f6glichen, und hilflos und ohnm\u00e4chtig und verletzlich und noch vieles mehr. Man sieht das nicht immer so schnell, denn wir haben alle das extra Dr\u00fcber-Gesicht, sodass auch die vielen Spiegel, die \u00fcberall angebracht sind, nicht wirklich reflektieren, was in uns vorgeht. Und wenn, aus welchen Gr\u00fcnden auch immer, das Ma\u00df des Unertr\u00e4glichen auf der Erde zuweilen ansteigt, dann muss ich mich fragen, was von all dem mich etwas angeht und woher ich klare Signale bekomme dar\u00fcber, was mich tats\u00e4chlich nichts angeht. Und hat es sich nicht gezeigt, dass ich nur mitf\u00fchlen kann, wenn mich etwas tats\u00e4chlich ber\u00fchrt hat, also wenn einem die Fassung verloren geht, was dann das Sp\u00fcrbare vorw\u00e4rts transportiert. Und wo reifte es denn im Verborgenen? Das Ma\u00df geht eben auch ganz hoch nach oben, so weit man eben die H\u00f6he auszuloten vermag, und tief st\u00fcrzt es hinunter ins Bodenlose, und man muss oben wie unten aufpassen, mit was es sich jeweils verbindet, denn \u00fcberall kann man im noch Ungenannten verlorengehen. Das hat mich \u00f6fters mal geschmerzt, wie menschliche Wesen die Skala ihrer Potentiale ungenutzt lassen, und meist kann ein Schock nur nachtr\u00e4glich als etwas Not-wendiges gesehen werden, also die Wende einer Not, \u00fcber die man gar kein Bewusstsein n\u00e4hrte vor der pl\u00f6tzlich wei\u00dfen Str\u00e4hne in der Mitte des Haares. Und wenn dann auf einmal nicht nur ein Land, nein, ganz viele L\u00e4nder \u00fcberschwemmt werden, dann merkt man, dass es ja gar nicht reicht f\u00fcr alle au\u00dfer vielleicht f\u00fcr diejenigen, die beruflich an die Katastrophen gebunden sind und ihre Bilder durch die Kan\u00e4le jagen. Und auf einmal, es ist schon sehr sp\u00e4t, wird schlagartig klar, wie die Dinge zusammenh\u00e4ngen, und nicht nur die Poesie der zuckenden Wimper, die im Schmetterling etwas ausl\u00f6st, einen Tropfen Wahrheit birgt. Heute fr\u00fch beim Fr\u00fchst\u00fcck sprach jemand von der Schneeschmelze. Ich wusste gar nicht, dass die Sonne das wei\u00dfe Eis des Winters gar nicht schmelzen kann. Wenn aber die Luftverschmutzung sich auf die Gletscher senkt und dort eine graue Schicht erzeugt, dann richtet die Sonne ein Unheil an, das gar nicht in ihrem Programm enthalten war. Mit berechtigter Sorge beobachten wir Menschen dann als eigentliche Verursacher der Lebensgefahren die Entwicklungen, die unser Tun begleiten. Das sieht nicht gut aus, au\u00dfer man eignet sich einen weiteren Blick an, der alles offen l\u00e4sst f\u00fcr das, was noch m\u00f6glich ist und immer m\u00f6glich war. Diesen Blick nimmt man nach innen und schaut nach, wie man all das, was man vorfindet, so ausloten kann, dass es sich der Erstarrung entzieht und man weiterhin teilnehmen kann am lebendigen Vorgang.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ja, das sind wir auch, wir Menschen eben: zart und gebeutelt von allem M\u00f6glichen, und hilflos und ohnm\u00e4chtig und verletzlich und noch vieles mehr. Man sieht das nicht immer so schnell, denn wir haben alle das extra Dr\u00fcber-Gesicht, sodass auch die vielen Spiegel, die \u00fcberall angebracht sind, nicht wirklich reflektieren, was in uns vorgeht. 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