{"id":13690,"date":"2021-07-19T08:48:34","date_gmt":"2021-07-19T08:48:34","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=13690"},"modified":"2021-07-19T08:48:34","modified_gmt":"2021-07-19T08:48:34","slug":"flickenteppich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=13690","title":{"rendered":"Flickenteppich"},"content":{"rendered":"<h6>.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-13691\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/20210717_174758-287x300.jpg\" alt=\"\" width=\"352\" height=\"368\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/20210717_174758-287x300.jpg 287w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/20210717_174758-768x802.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/20210717_174758-980x1024.jpg 980w\" sizes=\"auto, (max-width: 352px) 100vw, 352px\" \/><br \/>\nDas Nirgendwo<\/h6>\n<h5>Ich denke auch, es gibt so eine Art\u00a0 Welt-Geist im Sinne, dass das, was gedanklich und gef\u00fchlsm\u00e4\u00dfig jeweils auf der Erde gerade stattfindet, sich zwar\u00a0 stets auf multiple Weise manifestiert, aber dennoch ein Grundton zu erkennen ist, den man h\u00f6ren kann, oder eine Wahrnehmung auftaucht, die man als eigene Sichtweise registriert, wenn auch meist nur teilweise. Vor ein paar Jahren vermittelte mir ein Inder, dass wir seines Wissens gem\u00e4\u00df in einer Zeit gelandet sind, in der zwar alle viel\u00a0 Zugang zu Wissen haben, dieses Wissen aber nicht mehr umgesetzt werden kann, weil es daf\u00fcr keinerlei Anzeichen gibt, vor allem aber keine Zeit f\u00fcr die Ver\u00e4nderungen, die n\u00f6tig w\u00e4ren, um all die Irrungen und Verwirrungen und Vernichtungen zu korrigieren, die den ganzen Prozess des Lebendigen auf der Erde in Lebensgefahr gebracht haben. Wir haben alle in den letzten Jahren sehr viel \u00fcber Menschen gelernt, denn nicht nur drau\u00dfen, sondern auf jeder Bildfl\u00e4che dr\u00fccken sich Menschen aus und werden, was auch immer sie werden, werden aber auf jeden Fall sichtbarer, und Stimmen werden eindeutig dringlicher mit Worten, die sehr schnell ihre Kraft verlieren k\u00f6nnen und nur noch schale Floskeln sind. Und jede neu aufgebaute Damm-Mauer ist notwendig und hilfreich, wird aber den n\u00e4chsten Dammbruch nicht aufhalten. Denn irgendwo im Hintergrund ist schon lange was in eine bestimmte Richtung gelaufen, und kaum einer k\u00f6nnte heute dar\u00fcber aussagen, wann es salonf\u00e4hig geworden ist, Tiere und Menschen zu qu\u00e4len, sodass man zuweilen gar nicht mehr wei\u00df, wo man eigentlich noch ohne Schaudern hinschauen kann. Und es dann vielleicht vern\u00fcnftig findet, sich der eigenen Ohnmacht zuzuwenden, die einen genau so zu ersch\u00fcttern vermag wie ein Starkregen mit un\u00fcbersehbaren Konsequenzen. Und wie schnell k\u00f6nnen heldenhafte Rettungsaktionen wie Flickenteppiche aussehen, die nur sichtbarer sind, weil sie vor der Haust\u00fcr liegen. Und obwohl man wei\u00df, dass Ver\u00e4nderungen m\u00f6glich sind, so wei\u00df man aus Erfahrung, wie schwer sie zustanden kommen. Und so str\u00f6mt er weiterhin wild und unheimlich vor sich hin, der dunkle Strom des Unbewussten, von dem die vielen Impulse herr\u00fchren, die es zu erfassen und zu reflektieren gilt.Es wird aber nach wie vor keinen davon abhalten, der den Verf\u00fchrungsk\u00fcnsten des Rausches folgen m\u00f6chte oder muss. F\u00fcr die meisten der\u00a0 Erkenntnisse, die f\u00fcr einen selbst wirklich stattgefunden haben, gibt es meist eine Anekdote. Eine meiner Anekdoten ist die Geschichte mit Oppenheimer, der genau wusste, dass er, der ger\u00fchmte Genius, einen menschenvernichtenden Pakt mit seinem Vernichtungswillen geschlossen hatte, und nichts, aber vor allem er selbst hatte nicht die geistige Kraft, sich von dieser Handlung abzuhalten. Dass die Wurzel dieses \u00dcbels auch hier viel vorher lag, wird daran klar sichtbar, dass an d e m\u00a0 Punkt, wo er selbst h\u00e4tte noch entscheiden k\u00f6nnen, ob er der Abwerfer der t\u00f6dlichen Bombe sein will oder nicht, der N\u00e4chste sofort an seiner Stelle gestanden h\u00e4tte, und Oppenheimer w\u00e4re vermutlich der Verr\u00e4ter gewesen. Und dann die vernichtenden Werkzeuge &#8222;Little Boy&#8220; und &#8222;Mama&#8220;\u00a0 zu nennen, da bleibt einem das Lachen wirklich im Halse stecken, und der giftige Apfel kann nicht mehr herausgehustet werden, und zum Gl\u00fcck gibt es auch weit und breit keine Zwerge mehr und keine Frauen, die irgendwo in der Welt Fr\u00f6sche an die Wand werfen k\u00f6nnen, wenn sie einen Prinzen m\u00f6chten, denn die Fr\u00f6sche sind zum Sezieren da. Ich hatte einen Onkel, der bekam, w\u00e4hrend ich mich dort aufhielt, \u00f6fters als Nachspeise lecker\/krustige Froschschenkel. F\u00fcr die leckere Vorspeise brauchte es, wie ich erfuhr, f\u00fcnfzig Fr\u00f6sche. Es hilft auch nicht immer, in der eigenen Geschichte zu landen. Und\u00a0 mein Teppich hebt gerade auch nicht ab in den Orient, wo die Zwiebelt\u00fcrme stehen.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>. Das Nirgendwo Ich denke auch, es gibt so eine Art\u00a0 Welt-Geist im Sinne, dass das, was gedanklich und gef\u00fchlsm\u00e4\u00dfig jeweils auf der Erde gerade stattfindet, sich zwar\u00a0 stets auf multiple Weise manifestiert, aber dennoch ein Grundton zu erkennen ist, den man h\u00f6ren kann, oder eine Wahrnehmung auftaucht, die man als eigene Sichtweise registriert, wenn [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-13690","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13690","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=13690"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13690\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":13695,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13690\/revisions\/13695"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=13690"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=13690"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=13690"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}