{"id":13390,"date":"2021-06-12T08:57:39","date_gmt":"2021-06-12T08:57:39","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=13390"},"modified":"2021-06-12T09:04:22","modified_gmt":"2021-06-12T09:04:22","slug":"wirken-4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=13390","title":{"rendered":"wirken"},"content":{"rendered":"<h4><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-13399\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/20210612_105421-175x300.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"548\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/20210612_105421-175x300.jpg 175w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/20210612_105421-768x1318.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/20210612_105421-597x1024.jpg 597w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/h4>\n<h5>Eben: was, wenn unwirklich wirkliche Wort-W\u00fcnsche nach Wiedersehen mit der Wirklichkeit mit Wiederkehr drohen? Keiner wei\u00df es, und das ist vermutlich das Gute daran. Es ist ja geradewegs eine Zumutung, dar\u00fcber nachdenken zu m\u00f6chten, wie wirklich die Wirklichkeit \u00fcberhaupt sein kann, wenn man sich schon die M\u00fche gemacht hat, aus dem Labyrinth des als wirklich Deklarierten unbeschadet heraus zu finden. Es ist ja keine Schnitzeljagd, oder hei\u00dft es Schnipseljagd, oder ist es vielleicht doch eine. Man zieht sozusagen aus den beweglichen Feldern, die st\u00e4ndig auf einen\u00a0 zuflie\u00dfen, die Schnipsel an sich, die einen ber\u00fchren, also etwas mit einem zu tun haben, und mit diesen Schnipseln rekonstruiert man d a s Puzzle, das einem vorkommt als man selbst. Das dauert, bis sich andere Dinge regen, denen man nachgehen muss oder m\u00f6chte. Das, was einem mal &#8222;wirklich&#8220; vorkam, ver\u00e4ndert sich, und das Ver\u00e4nderte kommt einem auch wieder wirklich vor. Entsprechen Tatsachen der Wirklichkeit, und wenn, welcher Wirklichkeit? Gegen\u00fcber dem Traumerleben hat Wirklichkeit eine Chance, oder kann als Weltwesen gedacht werden, aber welcher Wirklichkeit entspricht das, und gibt es eine absolute, die unleugbar ist? Und wer sollte sie leugnen wollen? Mir ging es\u00a0 auch um das W an sich, seine Wartehallen und wehm\u00fctigen Wohngebiete,\u00a0 seine Wasserf\u00e4lle in wunderbarer Waldeinsamkeit, sein wachsames Wild, seine Wanderwege, sein w\u00e4rmespendendes Wetter, seine wuchtigen Wattewolken, wuchernd um die Wetter-Wand. Eben. Au\u00dferdem mussten anscheinend viele Bergsteiger, die den Mount Everest erklimmen wollten, wieder heruntersteigen, weil sie sich mit dem Virus infiziert hatten und die Luft dort eh so d\u00fcnn ist Dadurch muss man sich nicht beirren lassen, sondern jede\/r kann sich weiterhin so frei f\u00fchlen, wie es einem eben m\u00f6glich ist, ohne Schaden anzurichten, das ist schon schwer genug. Am Samstag lasse ich immer etwas locker, auch die Synapsen brauchen mal Ruhe, und nur ich muss die Verantwortung tragen. Vielleicht trage ich sie\u00a0 (die Synapsen) gar morgen mal kurz ans Meer, das wird auch mir sicher gut tun. Man kann die Wirkung beobachten, die Gedanken und Ideen auf einen haben. Davon h\u00e4ngt viel ab, aber nat\u00fcrlich nicht alles. Ich frage mich\u00a0 allerdings, wie ich hier noch die Kurve kriegen soll, aber vielleicht braucht es gar keine Kurve, sondern einen\u00a0 Punkt. Hier ist er, wirksam, wie nur ein Punkt sein kann.<\/h5>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eben: was, wenn unwirklich wirkliche Wort-W\u00fcnsche nach Wiedersehen mit der Wirklichkeit mit Wiederkehr drohen? Keiner wei\u00df es, und das ist vermutlich das Gute daran. Es ist ja geradewegs eine Zumutung, dar\u00fcber nachdenken zu m\u00f6chten, wie wirklich die Wirklichkeit \u00fcberhaupt sein kann, wenn man sich schon die M\u00fche gemacht hat, aus dem Labyrinth des als wirklich [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-13390","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13390","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=13390"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13390\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":13405,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13390\/revisions\/13405"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=13390"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=13390"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=13390"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}