{"id":13096,"date":"2021-05-05T08:10:46","date_gmt":"2021-05-05T08:10:46","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=13096"},"modified":"2021-05-05T08:10:46","modified_gmt":"2021-05-05T08:10:46","slug":"relativ","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=13096","title":{"rendered":"relativ"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-13097\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/20210504_153534-246x300.jpg\" alt=\"\" width=\"353\" height=\"430\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/20210504_153534-246x300.jpg 246w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/20210504_153534-768x935.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/20210504_153534-841x1024.jpg 841w\" sizes=\"auto, (max-width: 353px) 100vw, 353px\" \/><\/p>\n<h5>Zuweilen meldet sich in mir tats\u00e4chlich eine Zartheit, die sich eher im Verborgenen aufh\u00e4lt und seltene \u00f6ffentliche Auftritte hat, wenigen Menschen und \u00f6fters vielleicht Tieren gegen\u00fcber, die dieser Gef\u00fchlsskala auf der milden Seite keine Beschr\u00e4nkungen setzen. Auf jeden Fall ist es gut zu wissen, dass es da ist, die Zartheit oder Z\u00e4rtlichkeit des eigenen Wesens, das sich allerdings auch kundtut, wenn auch dort an ihrem Seinsort gro\u00dfer Schrecken eingetroffen ist, wohin er meistens gar nicht vordringt, aber wenn es ihm gelingt, etwas tief Ergreifendes ausl\u00f6sen kann und dieses Zarte sich seiner selbst bewusst wird und nun sp\u00fcrbar manifestiert, was es immer schon war. Zu meinem Wesen, das sich seit ein paar Tagen nicht nur in der N\u00e4he der indischen Verbrennungsst\u00e4tten aufh\u00e4lt, sondern auch in den indischen Familien und den H\u00e4usern der Freunde, gesellte sich dann gestern ein Text, den ich am Sonntag (wahrscheinlich) in meinem Blog erscheinen lasse. Es ist ein sehr sch\u00f6ner Text, der einem ber\u00fchmten Wissenschaftler zugeschrieben wird oder wurde, von dem man ihn liebend gerne geh\u00f6rt h\u00e4tte, nun aber das Ger\u00fccht umgeht, dass er ihn gar nicht geschrieben haben k\u00f6nnte. Die Schrift wurde analysiert, der Zweifel nicht gekl\u00e4rt, wie vermutlich so oft in der Geschichte. Und wenn ich ein verdammt gutes Gedicht von einem gesch\u00e4tzten Dichter in die H\u00e4nde bekommen w\u00fcrde, w\u00e4re ich wahrscheinlich auch entt\u00e4uscht zu erfahren, dass er es gar nicht verfasst hat. Auch k\u00f6nnte ein bewusster Betrug vorliegen, zum Beispiel, um den Brief einzureihen in eine hoch angelegte Erbschaft, f\u00fcr die sich viele interessieren. Nun gut, der Mann ist Einstein und der Brief geht an seine Tochter, von der man wenig wei\u00df, denn er und die Mutter haben das Kind abgegeben und im Brief wird auch gesagt, dass es zu sp\u00e4t sein k\u00f6nnte, f\u00fcr seine Liebe n\u00e4mlich. Nix wei\u00df man von Liesel und was aus ihr geworden ist. Man hat nachgeforscht,\u00a0 aber sie schien wie untergegangen im Weltgetriebe. Aber der Brief, wer auch immer ihn geschrieben hat, ist trotzdem sch\u00f6n und nein , ich werde ihn nicht erst am Sonntag rein tun, sondern morgen, da ich den vermuteten, doch angezweifelten Autor schon erw\u00e4hnt habe. Eigentlich ist es keineswegs egal, wer den Brief geschrieben hat, wie ich noch w\u00e4hrend des Fr\u00fchst\u00fccks behauptet habe, sondern dieses Thema darin, die Liebe, ist vor allem anregend im Kontext der Tatsache, dass Einstein \u00fcber die Liebe spricht, und was er von ihr berichtet. Nun ist es eben so, dass nicht hundertprozentig bewiesen wurde, dass er nicht von Einstein ist, der Brief, denn wer kann schon analytisch beurteilen, in welcher Tonlage und Befindlichkeit er sich mit seiner an Fremde abgegebenen Tochter befand. So kann, wer den Text liest, vor allem entscheiden, ob der Text etwas im eigenen Inneren bewegt. Denn wenn das Gesagte das nicht tut, dann kann man es einfach ruhen lassen.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zuweilen meldet sich in mir tats\u00e4chlich eine Zartheit, die sich eher im Verborgenen aufh\u00e4lt und seltene \u00f6ffentliche Auftritte hat, wenigen Menschen und \u00f6fters vielleicht Tieren gegen\u00fcber, die dieser Gef\u00fchlsskala auf der milden Seite keine Beschr\u00e4nkungen setzen. 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