{"id":13001,"date":"2021-04-23T08:28:14","date_gmt":"2021-04-23T08:28:14","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=13001"},"modified":"2021-04-23T10:51:36","modified_gmt":"2021-04-23T10:51:36","slug":"draussen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=13001","title":{"rendered":"drau\u00dfen"},"content":{"rendered":"<h1><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-13003\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/20210423_100857-e1619165932586-184x300.jpg\" alt=\"\" width=\"184\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/20210423_100857-e1619165932586-184x300.jpg 184w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/20210423_100857-e1619165932586-768x1252.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/20210423_100857-e1619165932586-628x1024.jpg 628w\" sizes=\"auto, (max-width: 184px) 100vw, 184px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-13002\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/20210423_100659-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/20210423_100659-225x300.jpg 225w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/20210423_100659-768x1024.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-13005\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/20210423_100918-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/20210423_100918-225x300.jpg 225w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/20210423_100918-768x1024.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/h1>\n<h5>Wir wollten durchs Drau\u00dfen fahren, buchst\u00e4blich ins Blaue hinein, denn der Himmel war tats\u00e4chlich blau und das Gras war sehr gr\u00fcn. Das f\u00e4llt mir immer mal wieder in Deutschland auf, wie gr\u00fcn das Gras sein kann. Hin und wieder konnte man sich an einem tiefbl\u00fchenden Baum berauschen, das h\u00f6rt ja auch nicht auf, diese \u00dcberw\u00e4ltigung durch das unbegreiflich Sch\u00f6ne. Dann das Vor\u00fcbergleiten an einer Waldw\u00fcste nach der anderen. Das Holz, so h\u00f6re ich, soll vielfach nach China transportiert worden sein und werden, und das ist wahrlich eine Menge Abgeholztes, das auf jeden Fall sehr viel Freiraum erzeugt f\u00fcr neue Ideen, die der Zeit und ihren Spuren entsprechen, beziehungsweise unseren Spuren in der Zeit. Wir hatten die Vorstellung eines sonnenbestrahlten Ortes vor Augen, von dem aus man das Ganze genie\u00dfen konnte. Allerdings stelle ich immer wieder fest, dass das Auto f\u00fcr mich selbst zu einer der besten Menschenerfindungen geh\u00f6rt: dieses Vorbeifahren am Weltgeschehen, denn \u00fcberall ist ja Weltgeschehen, und gerade in der Pandemie kann es vorkommen, dass man auf einmal gar nichts vermisst, denn man hat drei der besten Dinge beieinander: sich selbst, den\/die Andere\/n und das Gespr\u00e4ch, w\u00e4hrend man dahinrollt im verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig Zeitlosen. Das Zeitlose dauert immer so lange, bis etwas anderes geschieht oder von weiterem Zeitlosem abgel\u00f6st wird. Wir landeten dann irgendwann an dieser Wasserschlossruine, die in einem Teich f\u00f6rmlich schwebte, denn von dem Einst war kaum mehr etwas \u00fcbrig, nur die denkw\u00fcrdige Silhouette, \u00fcber die es diese in Eisen gegossenen Worte gab plus den Vermutungen, die man zur passenden Geschichte eingeholt hatte und welcher Familienbesitz es mal gewesen war. Wir fanden genau da die wie f\u00fcr uns hervorgezauberte Holzbank mit dem Holztisch. Um unsere F\u00fc\u00dfe herum suchten ein Huhn und ein Hahn nach K\u00f6rnern, wer konnte ahnen, dass sowas passierte, man hat ja K\u00f6rner zuhause. Dann stand da ein interessanter Wegweiser nahe der Bank mit sehr vielen Schildern, die mit Kilometerangaben zu Orten w<\/h5>\n<h5><\/h5>\n<h5><\/h5>\n<h5><\/h5>\n<h5><\/h5>\n<h5>iesen wie Mexico, Orte in Amerika und Israel usw. Aus dem Geh\u00f6ft, das direkt an der Wasserschlossabgrenzung lag, trat ein \u00e4lterer Mann mit vermutlich seinem Sohn, und so konnten wir den Vater befragen nach der Deutung der Zeichen. Zu jedem der Wegweiser hatte er einen Bezug oder war selbst dort gewesen, erw\u00e4hnte ein adoptiertes Enkelkind und die Orte, wo die Kinder inzwischen lebten. Vor meinen Augen verschwand der blitzschnelle Eindruck, den man sich so macht beim fl\u00fcchtigen Hinschauen, und ein Mensch trat hervor mit einer reichhaltigen Lebensgeschichte, die man immerhin begleiten konnte bis ins Staunen hinein. In einer offensichtlich f\u00fcr sie gestalteten Einz\u00e4unung des Hauses liefen zwei Pfauen herum. Auch sonst war viel los, und wir mussten uns immer wieder von unserem spannenden Thema l\u00f6sen, in dem das Drinnen sich Raum suchte und fand, um einigen Tieren gerecht zu werden, die sich dort auf der Wiese wie aus einer fremden Kultur stammend bewegten mit langem, zotteligem Haar und wild aussehenden H\u00e4uptern. Das alles sieht man nat\u00fcrlich nicht auf meinen Bildern, die mir trotzdem genug gefielen, um nicht auf sie zu verzichten. Und wenn man genau hinschaut, sieht man den leuchtenden Fleck links unten im Bild der Ruine, der dokumentiert, wie sonnig es dort war und dass es schon immer Tore gab.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir wollten durchs Drau\u00dfen fahren, buchst\u00e4blich ins Blaue hinein, denn der Himmel war tats\u00e4chlich blau und das Gras war sehr gr\u00fcn. Das f\u00e4llt mir immer mal wieder in Deutschland auf, wie gr\u00fcn das Gras sein kann. Hin und wieder konnte man sich an einem tiefbl\u00fchenden Baum berauschen, das h\u00f6rt ja auch nicht auf, diese \u00dcberw\u00e4ltigung [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-13001","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13001","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=13001"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13001\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":13016,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13001\/revisions\/13016"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=13001"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=13001"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=13001"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}