{"id":12876,"date":"2021-04-07T08:26:44","date_gmt":"2021-04-07T08:26:44","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=12876"},"modified":"2021-04-07T08:29:31","modified_gmt":"2021-04-07T08:29:31","slug":"rieseln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=12876","title":{"rendered":"rieseln"},"content":{"rendered":"<h1><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-12877\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/20210406_175216-291x300.jpg\" alt=\"\" width=\"357\" height=\"368\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/20210406_175216-291x300.jpg 291w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/20210406_175216-768x792.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/20210406_175216-993x1024.jpg 993w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/20210406_175216.jpg 1741w\" sizes=\"auto, (max-width: 357px) 100vw, 357px\" \/><\/h1>\n<h5>Das Wetter soll ja schon seit Menschengedenken ein viel diskutiertes Thema gewesen sein, und sicherlich zeigen sich auch da die oft \u00fcberraschenden Extreme, wenn ich zum Beispiel in einem Video aus Delhi das selig planschende Kind von Parul in der Sommerhitze betrachte, w\u00e4hrend ich hier, jedenfalls in unserer Gegend, die Augen vom dicht rieselnden Schneegest\u00f6ber kaum abl\u00f6sen kann. War nicht gerade Winter, bei dem man an Schneeschippen kein einziges Mal denken musste, und nun d a s. Neue Trag\u00f6dien melden sich auf dem Spielplan. Einerseits m\u00fcssen die V\u00f6gel gef\u00fcttert werden, andrerseits zieht das so viele von ihnen an, dass sie leichtere Beute f\u00fcr Katzen werden. Der erkaltende Leichnam eines Dompfaffs auf der Hand, den man dem geliebten Raubtier entrissen hat, das denkt, es tut was richtig Gutes. Man denkt (auch) an Knospen und ihre \u00dcberlebenskraft. An die eigene denkt man auch. Das Praktizieren der Meisterschaft auf dem Gel\u00e4nde der dunklen und der hellen Gedanken. Das Training des Aufenthaltes im Ausgewogenen, wo weder Heldentum noch Scheitern die Hauptrollen spielen, sondern die bedingungslose Wachheit dem Nu gegen\u00fcber, der, obwohl er immer da ist, schwer zu erfassen bleibt als das Einzige, was zur Verf\u00fcgung steht. Man wei\u00df ja aus Erfahrung, wie schnell das geht, wenn pl\u00f6tzlich ein Unwohlsein oder ein Unbehagen auftritt, und wie oft man glaubt, sich nicht sogleich k\u00fcmmern zu m\u00fcssen, es aber weiterhin innerlich rumort und versucht, sich sp\u00fcrbar zu machen. Man h\u00f6rt ja zur Zeit \u00f6fters mal, dass die Grippe, die sonst als der gro\u00dfe, winterliche Lebenswegraffer gilt, nahezu verschwunden ist, und ich selbst verbrachte kaum einen Winter in Indien ohne teilweise heftige Krankheits-Attacken. Auch geh\u00f6re zu der sich untereinander nicht kennenden Gruppierung derer, die ziemlich sicher sind, dass sie die Infektion schon hinter sich haben, aber gut, who knows. Der Mundschutz wird vermutlich ein Teil des Lebens werden, alles freiwillig nat\u00fcrlich, was auch be\u00e4ngstigende Ausma\u00dfe annehmen kann, wenn die Ausnahme wieder ins Normale transportiert und das Folgen einstmals aufgestellter Regulierungen der eigene Auftrag wird. Leise und unerm\u00fcdlich rieselt also der Schnee, und hinweg mit euch!, d\u00fcstere Gedankenbahnen, denn der Fr\u00fchling muss ja kommen, er hat keine andere Wahl. Noch erscheint ja alles ausgewogen, wenn man bereit ist, die Begrenzungen der dualen Wahrnehmung zu verlassen. Zu diesem Thema f\u00e4llt mir ein exzellenter Film ein, der zur Zeit in der Mediathek bei Arte zu finden ist und &#8218;Die Malerin und der Dieb&#8216; hei\u00dft. (The painter and the thief). Nicht f\u00fcr jedermann\/frau geeignet. Aber warum auch.<\/h5>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Wetter soll ja schon seit Menschengedenken ein viel diskutiertes Thema gewesen sein, und sicherlich zeigen sich auch da die oft \u00fcberraschenden Extreme, wenn ich zum Beispiel in einem Video aus Delhi das selig planschende Kind von Parul in der Sommerhitze betrachte, w\u00e4hrend ich hier, jedenfalls in unserer Gegend, die Augen vom dicht rieselnden Schneegest\u00f6ber [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-12876","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12876","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=12876"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12876\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":12883,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12876\/revisions\/12883"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=12876"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=12876"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=12876"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}