{"id":12527,"date":"2021-02-23T08:58:23","date_gmt":"2021-02-23T08:58:23","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=12527"},"modified":"2021-02-23T09:01:05","modified_gmt":"2021-02-23T09:01:05","slug":"vermutlich-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=12527","title":{"rendered":"vermutlich"},"content":{"rendered":"<h6><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-12528\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/20210222_194704-296x300.jpg\" alt=\"\" width=\"359\" height=\"364\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/20210222_194704-296x300.jpg 296w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/20210222_194704-768x779.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/20210222_194704.jpg 827w\" sizes=\"auto, (max-width: 359px) 100vw, 359px\" \/><br \/>\nMaskierte K\u00f6rper<\/h6>\n<h5>Am vergangenen Sonntag, als ich entschlossen war, im naheliegenden Wald eine Runde zu drehen, hielt mich (gerne?) von dem Plan ab, dass der Wald ziemlich bev\u00f6lkert schien, ich h\u00f6rte von vielen parkenden Autos an einem seiner R\u00e4nder. Ein weiteres Zeichen daf\u00fcr, dass die Menschen wieder hinaus wollen, die Gesch\u00e4fte sind ja geschlossen. Es erinnert mich an &#8218;Fahrenheit 451&#8216;, jede\/r Herumwandelnde besch\u00e4ftigt mit seinem oder ihrem Ich-Programm und seiner angemessenen Bew\u00e4ltigung, also der eigenen Geschichte. Zwischen einem Ich, so habe ich es in vielen verschiedenen indischen Varianten gelernt, und dem anderen Ich liegt eigentlich die ganze Wanderung. Mit dem einen Ich bin ich unterwegs, um zu lernen, was ich hier mache oder machen m\u00f6chte und wie ich da am besten hinkomme. Mit dem anderen betrachte ich eines Tages, w\u00fcnschenswerterweise in gelassenem Zustand, das Resultat meiner Handhabung des Mitgebrachten. Nat\u00fcrlich muss es auch da nicht unbedingt aufh\u00f6ren, denn man wei\u00df, dass es m\u00f6glich ist, sich vom Identit\u00e4tskonstrukt zu l\u00f6sen, indem man es erkennt als einen guten Halt, der einen immerhin bis an die Schwelle gebracht hat, die im Osten zuweilen als der Gro\u00dfe Tod bekannt ist. Denn so stark kann diese entstandene Bindung sein an die gelebte und praktizierte Art der Idee, wer man sein k\u00f6nnte oder ist, dass hier die notwendige Ver\u00e4nderung sich anf\u00fchlen kann wie ein Tod. Wer es durchlebt und den inneren Halt nicht verliert, findet sich genau da wieder, von wo er oder sie ausgegangen ist: Erde &#8211; Himmel &#8211; Wasser &#8211; Sterne &#8211; Fr\u00fchling &#8211; Sonne &#8211; Masken. (undsoweiter). Also nichts Ungew\u00f6hnliches\u00a0 oder Mystisches oder Geheimnisvolles, sondern ganz und gar der Glanz des Gew\u00f6hnlichen, wie es sich offenbart als der Gestaltungsraum sich entsprechenden Seins, und die Auseinandersetzungen mit den mitwandernden Anderen. Wenn es stimmen sollte, dass jede Bewegung der Psyche ihren Ausdruck sucht, oder aber eingeschr\u00e4nkt oder selbst auf feinste Art verstimmt ist, k\u00f6nnte man gerne, wenn man Kamdhenu, die gl\u00fccksspendende Kuhg\u00f6ttin des Landes w\u00e4re, einen Lockdown ausrufen lassen mit wohlklingenden Trompeten, damit jede\/r mal \u00fcberpr\u00fcfen kann , ob er oder sie bei sich ist, und wenn nicht, die Sache ausloten. Das Ich, auf das man durch all diese Erlebnisse und Ergebnisse zusteuert, ist deswegen so schwierig zu finden, weil es kein Eigenlicht mehr hat, daf\u00fcr aber eine daraus resultierende Wirkung. Nat\u00fcrlich kann man sich fragen, ob das dann auch noch ein Traum ist, aus dem es zu erwachen gilt. Das Gute und das Sch\u00f6ne daran ist vermutlich, dass es niemand im Voraus wissen kann, weil, wenn es da ist, dr\u00fcckt es sich (vermutlich) einfach aus.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Maskierte K\u00f6rper Am vergangenen Sonntag, als ich entschlossen war, im naheliegenden Wald eine Runde zu drehen, hielt mich (gerne?) von dem Plan ab, dass der Wald ziemlich bev\u00f6lkert schien, ich h\u00f6rte von vielen parkenden Autos an einem seiner R\u00e4nder. Ein weiteres Zeichen daf\u00fcr, dass die Menschen wieder hinaus wollen, die Gesch\u00e4fte sind ja geschlossen. 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