{"id":12476,"date":"2021-02-16T09:09:17","date_gmt":"2021-02-16T09:09:17","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=12476"},"modified":"2021-02-17T11:21:59","modified_gmt":"2021-02-17T11:21:59","slug":"aufzeichnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=12476","title":{"rendered":"aufzeichnen"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-12477\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/20210216_091636-85x300.jpg\" alt=\"\" width=\"85\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/20210216_091636-85x300.jpg 85w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/20210216_091636-289x1024.jpg 289w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/20210216_091636.jpg 540w\" sizes=\"auto, (max-width: 85px) 100vw, 85px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-12437\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/20210205_123406-187x300.jpg\" alt=\"\" width=\"187\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/20210205_123406-187x300.jpg 187w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/20210205_123406-768x1234.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/20210205_123406-637x1024.jpg 637w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/20210205_123406.jpg 893w\" sizes=\"auto, (max-width: 187px) 100vw, 187px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-12478\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/20210216_091615-85x300.jpg\" alt=\"\" width=\"85\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/20210216_091615-85x300.jpg 85w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/20210216_091615-289x1024.jpg 289w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/20210216_091615.jpg 540w\" sizes=\"auto, (max-width: 85px) 100vw, 85px\" \/><\/p>\n<h5>Da, wo bei meiner amerikanischen Algorithmenauswahl gerade noch der heftige Kampf um eine Dosis Gerechtigkeit tobte, die dem Volk sicher gut getan h\u00e4tte, heulen nun die Eiswinde um stromlose H\u00e4user, und man berichtet, dass es das vielerorts noch nie gab, jedenfalls nicht aufgezeichnet. Irgend jemand zeichnet immer was auf, selbst Sokrates k\u00f6nnte ohne Aufzeichner nicht unsterblich werden, und vielleicht ger\u00e4t auch er mal in Vergessenheit. Andere Typen erringen den Weltgeschmack, vielleicht verschwindet auch das Wort &#8218;Mensch&#8216; mal, und die Roboter machen ein paar Aufzeichnungen f\u00fcr ihre Archive. In den deutschen Nachrichten, zu denen ich nun f\u00fcr ein paar Minuten zur\u00fcckgekehrt bin, hat sich das Wort &#8218;Mutanten&#8216; durchgesetzt. Man ist (selbst) noch leicht infiziert von Gene Roddenberry&#8217;s Mutationsvorstellungen, zum Beispiel so ein gut durchtrainierter Surfer im silbernen Neoprenanzug, der sich tief im All durch die Weltprobleme gr\u00fcbelt und sich dann entscheidet, diesen Menschenwesen behilflich zu sein, und versteckt sein Kost\u00fcm unter einem Trenchcoat, auf dem Kopf einen Borselino, um m\u00f6glichst human und nicht erschreckend zu wirken. Denn nicht nur ist er Fremdling, nein, er kann auch Sachen, die Erdlinge nicht k\u00f6nnen. das macht ihn nat\u00fcrlich verd\u00e4chtig. Und es gibt nur noch wenige wie ich, die wissen, dass in Zen-La, halt ein anderer Planet, Shalabal auf den Mutanten wartet, w\u00e4hrend er da unten ohne sie herumrettet. Hier muss ich durch den freiwilligen Reality-Check und wei\u00df nat\u00fcrlich, dass in den Nachrichten mit Mutanten was anderes gemeint ist, obwohl gewisse Verbindungen durchaus herzustellen w\u00e4ren. Das Sch\u00fcren der Angst verbindet sich wie automatisch mit einem Namen. Abweichungen von der Norm, so eben, wie man sie selbst versteht, sind generell nicht beliebt. Allenfalls kann man vor ihnen warnen, und wenn das nichts n\u00fctzt, muss man strafen. Es findet alles in demokratischer Freiheit statt, und klar, wir sind doch vern\u00fcnftig. Gefeiert wurde auch das Verschwinden des Wortes &#8218;Fr\u00e4ulein&#8216; von der verbalen Bildfl\u00e4che, das ist, h\u00f6re ich, schon f\u00fcnfzig Jahre her. Ein Fr\u00e4ulein war ganz offiziell eine, die noch nicht in den Genuss des g\u00f6ttlichen Gem\u00e4chtes gekommen war, aus welchen Gr\u00fcnden auch immer. Oder vielleicht hatte sie schon (aus Versehen?) ein Kind, aber keinen dazugeh\u00f6rigen Mann, da blieb sie das Fr\u00e4ulein, sodass jeder das Kleingebliebene an der Frau gleich erfassen konnte, automatisch klein also ohne Mann, ein St\u00fcck Lende oder ein Batzen Lehm, der noch geformt werden musste, um sich selbst dazuf\u00fcgen zu k\u00f6nnen zum bereits Vollendeten, der \u00fcber blutige, dunkle Vorg\u00e4nge einen Menschensohn erwartet. Obwohl, wenn man&#8217;s genau nimmt,\u00a0 er doch auch verwundet sein musste durch diesen heftigen Eingriff, bzw. diese Herausnehmung des Fleiches, aus dem dann das Fr\u00e4ulein entstand. Man darf aufatmen, denn einiges ist doch geleistet worden auf diesen weiblichen, sch\u00f6pferischen Ebenen, und ich kann mir nicht vorstellen, dass in diesem Land ein Mann eine Frau fragt, ob sie schon mal hat oder nicht. Oder vielleicht mehr zu Frauen neigt, oder sich gar operieren lassen m\u00f6chte. Oder sich mal aufmacht geistig, das Thema f\u00fcr sich selbst pers\u00f6nlich einzusch\u00e4tzen, denn da gibt es sicherlich viele Variationen und sch\u00f6pferischen Einfallsreichtum, wenn unterwegs nichts z u Schlimmes passiert ist und es gelang, kein Opfer zu werden, sondern ein selbstbestimmter Mensch.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Da, wo bei meiner amerikanischen Algorithmenauswahl gerade noch der heftige Kampf um eine Dosis Gerechtigkeit tobte, die dem Volk sicher gut getan h\u00e4tte, heulen nun die Eiswinde um stromlose H\u00e4user, und man berichtet, dass es das vielerorts noch nie gab, jedenfalls nicht aufgezeichnet. 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