{"id":12341,"date":"2021-01-30T09:29:47","date_gmt":"2021-01-30T09:29:47","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=12341"},"modified":"2021-01-30T09:30:16","modified_gmt":"2021-01-30T09:30:16","slug":"nachvollziehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=12341","title":{"rendered":"nachvollziehen"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-12342\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/20210130_075024-188x300.png\" alt=\"\" width=\"188\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/20210130_075024-188x300.png 188w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/20210130_075024.png 513w\" sizes=\"auto, (max-width: 188px) 100vw, 188px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-12343\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/20210130_074901-186x300.jpg\" alt=\"\" width=\"186\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/20210130_074901-186x300.jpg 186w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/20210130_074901-768x1240.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/20210130_074901-634x1024.jpg 634w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/20210130_074901.jpg 929w\" sizes=\"auto, (max-width: 186px) 100vw, 186px\" \/><\/p>\n<h5>Es entgeht ja niemand der Handhabung des Daseins, man ist nun mal da. Und es sieht in der Tat so aus, als g\u00e4be es keine Chancengleichheit. Es gibt \u00fcberhaupt keine Gleichheit. Sie kann in gewisser Weise k\u00fcnstlich produziert werden, wenn Gleichgesinnte sich suchen und finden unter zuweilen extremen Umst\u00e4nden und Bedingungen. Das kann krank machen und heilend wirken. Und obwohl es durchaus gesund ist, sich mal als Staubkorn im All zu sehen, das erscheint und vor\u00fcberzieht und verschwindet, so kann man nicht leugnen, dass es einem besser geht, wenn man an der Gr\u00fcbelei menschlicher Bedingungen und Verh\u00e4ltnisse lebendig beteiligt ist. Jetzt nicht unbedingt aktiv auf den Stra\u00dfen, obwohl das auch wichtig ist, und man kann sie nur bewundern, die heldenhaften DurchhalterInnen, denen eine sie betreffende Enge einfach zuviel wird,und, mit dem Bewusstsein in die Enge getrieben, muss es zum Ausdruck kommen, will man nicht innerlich zerfressen werden. Es ist auf jeden Fall f\u00f6rderlich, wenn ich wei\u00df, wof\u00fcr ich mein Leben einsetze. Was mir mein Recht auf innere Ruhe rauben kann. Oder habe ich gar kein Recht darauf, sondern muss mich erst einmal einlassen auf das wilde Get\u00fcmmel, um \u00fcberhaupt unterscheidungsf\u00e4hig zu werden. An vielen krassen Scheidewegen muss man die Richtung w\u00e4hlen und wissen, dass es gar nicht auf eine richtige oder falsche Wahl ankommt, sondern auf eine getroffene Entscheidung. Aber auch das ist nicht immer so, denn da, wo man selbst zu einer Klarheit gelangt ist, da kann es geschehen, dass man sie auch verteidigen muss. Wie geht man vor in der Verteidigung? Welcher Sprache bedient man sich? Denn durch die Worte wird klar, wer man ist, da gibt&#8217;s kein Zur\u00fcck. Oder St\u00f6rungen und Fehlentscheidungen weisen auf ein weiteres Zur\u00fcck hin, eben da, wo die St\u00f6rung eine bleibende Wirkung hatte (auf das Kind), die viel sp\u00e4ter auftaucht aus dem Verborgenen und Sprachlosen, und nun mit den Anderen ins Spiel gebracht wird, bis sich langsam die Dinge und Vorg\u00e4nge lichten und gewisse Ordnungen entstehen, die reifere Handhabung erm\u00f6glichen. Wenn man erkennt, was man mitgebracht hat und wie man es anwenden kann, m\u00f6glichst, um immer weniger Schaden damit anzurichten. Nicht, dass ein Lichtkranz am Hinterkopf zu erwarten ist. Zum Gl\u00fcck sind die H\u00f6hlen leer, oder ein paar am Wissen gescheiterte M\u00f6nche verstecken sich dort \u00fcber Winter, aber ansonsten ist da nicht mehr viel los, au\u00dfer dass man sehen konnte, wie seltsam inkompatibel sich Smartphones an aschenen Ohren machten, wo man eigentlich einen Einklang zulassen m\u00f6chte, den es nicht gibt. Irgendwann ist der Mensch, wie wir ihn kennen, zu Ende. Oder er und sie, die Menschen und ihre Kinder, setzen sich durch und erkennen da, wo es am finstersten ist, eben den Ausgang aus dem Tunnel, kein Diamant, sondern ein ganz normales Licht. Der Mensch also, der irgendwo rumsteht und alles hat, was er oder sie braucht, um das Lebendige zu zelebrieren. Denn ein Fest ist es ja dennoch geblieben, und auch Gest\u00f6rte und Verwundete k\u00f6nnen daran teilnehmen, und niemand muss ein Stephen Hawkins sein, dem es immerhin gelungen ist, das Unvorstellbare des geistigen Reiches nachvollziehbar darzustellen.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es entgeht ja niemand der Handhabung des Daseins, man ist nun mal da. Und es sieht in der Tat so aus, als g\u00e4be es keine Chancengleichheit. Es gibt \u00fcberhaupt keine Gleichheit. Sie kann in gewisser Weise k\u00fcnstlich produziert werden, wenn Gleichgesinnte sich suchen und finden unter zuweilen extremen Umst\u00e4nden und Bedingungen. 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