{"id":12317,"date":"2021-01-27T08:53:34","date_gmt":"2021-01-27T08:53:34","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=12317"},"modified":"2021-01-27T16:19:19","modified_gmt":"2021-01-27T16:19:19","slug":"erschrecken-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=12317","title":{"rendered":"erschrecken"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-12318\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/20210126_154507-293x300.jpg\" alt=\"\" width=\"366\" height=\"375\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/20210126_154507-293x300.jpg 293w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/20210126_154507-768x785.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/20210126_154507.jpg 925w\" sizes=\"auto, (max-width: 366px) 100vw, 366px\" \/><\/p>\n<h5>Obwohl der Vorrang des sich als erfreulich Zeigenden im eigenen Leben immer ein gutes Zeichen ist, so kann man ab und zu mal ganz sch\u00f6n erschrecken. Oft kommt Erschrecken, wenn man genauer hinschaut, denn dadurch wird es komplex und man hat die Wahl, sich durch das Labyrinth des Denkens durchzuarbeiten, oder man hat den Tanz gew\u00e4hlt, oder den Salto Mortale. Erschrecken kann einen (immer noch) die Lage in Moria. Manchmal steht ein einziges Wort f\u00fcr den Alptraum, der auch unter uns Menschen herumgeistert, oft hinter den Masken verborgen, sodass n\u00e4heres Hinschauen auch gef\u00e4hrlich sein kann und oft der, der zu viel wei\u00df, nicht mehr ruhig leben kann. Oder man kann erschrecken, weil es nun doch, wie viele ahnten, kein Impeachment gegen Trump geben wird, denn ganz viele M\u00e4nner dort spielen mit hohem Einsatz im Casino, und das ist nur m\u00f6glich, weil es keinen Weg mehr f\u00fcr sie gibt, der frei ist. Feige, machthungrige Herren (und ein paar Damen), die gerade noch eine Heldenchance hatten, nun aber gescheitert sind an ganz pers\u00f6nlicher Erb\u00e4rmlichkeit. Das muss genau d a s sein, was das japanische Sprichwort sagt: &#8218;Es gibt Wichtigeres als das Leben.&#8216; Ein wahrer Zen-Streich, wenn einem die Bedeutung klar wird. Nicht, dass man in irgendeiner anderen Haut jemals stecken k\u00f6nnte oder wollte, so kann man eben manchmal einfach schaudern wegen dem, was so alles auf der Erde geschieht, und immer da, wo man aus welchen Gr\u00fcnden auch immer, genauer hinschaut, da passiert etwas mit einem. Vielleicht schwindet der Hoffnungschimmer, oder besser: der Schimmer kann bleiben, nur das Stroh soll gehen, der vermutete Halt, der so oft auf alle Arten und Weisen strukturiert wird, dabei gibt es ihn gar nicht. Oder der Halt, der wirklich h\u00e4lt, ist gar kein Pfosten oder ein Schiffsmast oder ein Mensch, sondern man selbst ist ja ein R\u00fcckgrat, und abgesehen davon noch eine Haltung. Wie man sich h\u00e4lt also, oder verh\u00e4lt. Dann gibt es die Verh\u00e4ltnisse, in denen man sich bewegt und wo man Achtsamkeit \u00fcben muss, damit die Dinge nicht aus dem Ruder laufen, oder erschreckt wahrnehmen, wie Anwesende von den Katastrophen mehr oder minder \u00fcberw\u00e4ltigt werden. Wie wach kann man von diesem Traum werden? Frau Merkel nennt die Pandemie eine Jahrhundertseuche und man merkt, dass es nicht so einfach ist, die ganz und gar pers\u00f6nliche Befindlichkeit einzusch\u00e4tzen, denn man will schlie\u00dflich wissen, was an der eigenen Quelle los ist, ob die See st\u00fcrmisch ist, oder ob Windstille herrscht. Und dann \u00fcber Sturm und Windstille hinaus und hinein in das Gegenw\u00e4rtige, oder wie man es auch nennen wollte, weil oder obwohl es gar keinen Namen hat.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Obwohl der Vorrang des sich als erfreulich Zeigenden im eigenen Leben immer ein gutes Zeichen ist, so kann man ab und zu mal ganz sch\u00f6n erschrecken. 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