{"id":12113,"date":"2020-12-31T09:32:57","date_gmt":"2020-12-31T09:32:57","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=12113"},"modified":"2020-12-31T09:32:57","modified_gmt":"2020-12-31T09:32:57","slug":"rueck-und-oder-vorwaertsblicken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=12113","title":{"rendered":"r\u00fcck-und\/oder vorw\u00e4rtsblicken"},"content":{"rendered":"<h6><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-12115\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/20201231_091618-183x300.png\" alt=\"\" width=\"160\" height=\"262\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/20201231_091618-183x300.png 183w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/20201231_091618.png 274w\" sizes=\"auto, (max-width: 160px) 100vw, 160px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-12114\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/20201231_090643-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"465\" height=\"262\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/20201231_090643-300x169.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/20201231_090643-768x432.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/20201231_090643-1024x576.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 465px) 100vw, 465px\" \/><br \/>\nFrau durch Pralinenschachtelgitter schauend &amp; Feuergott, zuf\u00e4llig im Ofen erscheinend.<\/h6>\n<h5>Auch das geh\u00f6rt zum Ritual der Jahreswende, dass fr\u00fcher oder sp\u00e4ter der Begriff\u00a0 &#8218;R\u00fcckblick&#8216; auftaucht. Ja wie war&#8217;s denn so. Kam man an mit sich selbst im Nu, oder muss man sich noch an was abarbeiten, was noch kurz vor Mitternacht belichtet werden kann, damit die neue Zahl ihren Quantensprung m\u00fchelos hinlegt, einerseits nur f\u00fcr einen selbst, andrerseits f\u00fcr fast alle. Wer erfreute sich nicht an der auffallenden Harmonie der Zahlen, als 2020 mit der eigenen Hand geschrieben war und eine gro\u00dfe ausgleichende Wirkung auf BetrachterInnen hatte. Nun wurde aber ziemlich schnell klar, dass nicht alles, aber sehr vieles um etwas wahrlich Unsichtbares herumzukreisen begann, dessen sp\u00fcrbare Pr\u00e4senz in die tiefsten Verschr\u00e4nkungen der Hirnwindungen hineinwirkte. Denn da war es ja, das Schreckensgespenst, das es verstand, alle Hebel der Angst in Bewegung zu setzen, sodass da, wo Manipulationen sich durchsetzen konnten, vieles in gef\u00e4hrliche Bahnen geriet. Dennoch warf es, das Geschehen, alle gro\u00dfen Fragen auf und sie erschienen als Titelseitenartikel. Das waren \u00e4hnliche Fragen, wie sie auch Eremiten und immerhin ein paar Eremitinnen einst in daf\u00fcr geeigneten H\u00f6hlen kontempliert haben, eben das Menschenm\u00f6gliche auf all seinen erfahrbaren Ebenen, mal in nichts als Asche gekleidet, dann auch mal im Hermelinmantel, oder auf dem Elefanten reitend, oder im Jaguar fahrend. Dieses Aufbrechen des sogenannten Normalen durch eine Katastrophe sch\u00e4rft ganz sicherlich auch das Zusammenhalten. Immer werden Helden und Heldinnen beobachtet, wie sie das Uns\u00e4gliche zu bes\u00e4nftigen und zu lindern suchen. Und der Tod, der sonst viel im Dunkeln arbeitet, nun aber vor aller Augen und im hellen Tageslicht vor\u00fcbergeht oder trifft, wen er mitnimmt, diese N\u00e4he des Vorgangs wurde ganz sicherlich sichtbarer f\u00fcr viele. Das Unausweichbare, mit dem man sich manchmal besch\u00e4ftigen muss und das einen vieles lehrt, und sich dann Zeit l\u00e4sst, bis die eigene Wahrnehmung gesch\u00e4rft ist. Dann wei\u00df man, dass es gut ist, sich an die eigenenn Navigationsger\u00e4te zu halten, damit der Kurs sich entwickeln kann. Auch wenn Kr\u00e4fte hervortreten, die sonst anderweitig in Schach gehalten werden, nun aber verf\u00fcgbar sind, kommt es trotzdem auf das ausgleichende Prinzip an. Es ist ja zuweilen sehr schwer zu erfassen, dass\u00a0 alles Sichtbare keinem starren Prinzip unterliegt, sondern jeder Mensch beteiligt ist am Erscheinenden. Es gibt keine\/n, der nicht das Potential einer inneren Werkstatt in sich tr\u00e4gt, wo das, was sich drau\u00dfen manifestiert, bewusst oder unbewusst gestaltet wird, u.a auch mit den Fragen, die derzeit zu finden sind: was ist wirklich, und gibt es eine wirkliche Wirklichkeit, war etwas wirklich und wie ist es zu erkennen, oder was kann eine gute Idee verhindern, zur Wirklichkeit zu werden. Kann ich wissen, dass ich es wei\u00df, oder kann ich mich sicher bewegen, obwohl es ziemlich dunkel wird, vielleicht auch kalt und manchmal einsam oder voller Freude und total entspannt usw. Die Grundeinstellungen m\u00fcssen immer mal wieder \u00fcberpr\u00fcft werden, m\u00f6glichst nicht nur am Jahresende, damit die Updates gew\u00e4hrleistet sind. Aber das Jahresende eignet sich auch pr\u00e4chtig daf\u00fcr. Und dann die Liebe, die mitspielt, immer noch als Geheimnis.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Frau durch Pralinenschachtelgitter schauend &amp; Feuergott, zuf\u00e4llig im Ofen erscheinend. Auch das geh\u00f6rt zum Ritual der Jahreswende, dass fr\u00fcher oder sp\u00e4ter der Begriff\u00a0 &#8218;R\u00fcckblick&#8216; auftaucht. Ja wie war&#8217;s denn so. Kam man an mit sich selbst im Nu, oder muss man sich noch an was abarbeiten, was noch kurz vor Mitternacht belichtet werden kann, damit [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-12113","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12113","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=12113"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12113\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":12118,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12113\/revisions\/12118"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=12113"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=12113"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=12113"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}