{"id":12091,"date":"2020-12-28T09:53:08","date_gmt":"2020-12-28T09:53:08","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=12091"},"modified":"2020-12-28T12:16:34","modified_gmt":"2020-12-28T12:16:34","slug":"schliesslich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=12091","title":{"rendered":"schlie\u00dflich"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-12092\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/20201228_094448-296x300.jpg\" alt=\"\" width=\"296\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/20201228_094448-296x300.jpg 296w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/20201228_094448-768x777.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/20201228_094448.jpg 830w\" sizes=\"auto, (max-width: 296px) 100vw, 296px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-12093\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/IMG-20201227-WA0006-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/IMG-20201227-WA0006-225x300.jpg 225w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/IMG-20201227-WA0006-768x1024.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/IMG-20201227-WA0006.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/p>\n<h5>Schlie\u00dflich r\u00fcckten alle zusammen und lie\u00dfen sich&#8217;s gut gehen, sofern sie oder wir oder ich das konnten. Dieses Jahr wird vermutlich lange nicht vergessen werden, und vielleicht werden demn\u00e4chst Computer die noch \u00dcberlebenden tr\u00f6sten, wenn die kollektive \u00dcberforderung mit weiteren Virus-Mutationen nicht den Wunsch nach Trost zum Erl\u00f6schen gebracht haben werden wird, oder nicht alles schon wieder anders gekommen w\u00e4re, davon kann man ausgehen. Gut ist auf jeden Fall zu wissen, wie es einem selber geht. Ich hatte mich ja redlich durch die Weihnachtssymbolik schon Tage vor dem Event durchgeschleust, so, wie ich das oft in Indien gemacht habe: mal herausknobeln, um was es eigentlich geht. Am Abend waren wir zu f\u00fcnft, Lichter und Leuchter brannten, sp\u00e4ter echte Honigkerzen am Baum. Wir kamen alle aus einer anderen Weihnachtsgeschichte. Mal waren Lieder verp\u00f6nt. mal wollte jemand sie endlich mal wieder h\u00f6ren nach all den Jahren. Das k\u00f6stliche Mahl. Dann, wie von Geisterhand angelockt, tauchten Familienmitglieder in den getrennten Erinnerungen auf, und zuweilen konnte man den Geruch einer Wiederholung in der Nase sp\u00fcren, den kleinen Schalter am Puppenhaus. Auf dem Herd konnte man richtig kochen, es gab viel zu tun. Offensichtlich war gerade da nichts Schreckliches passiert, wie das so oft ist, wenn die Emotionen hochkommen, weil man gar nicht gewohnt ist, beisammen zu sein. Um ein paar Jahre willentlich \u00e4rmer zu werden als die \u00c4rmsten, musste ich schon in die W\u00fcste gehen, eine Art Entlastung unfreiwillig getragener B\u00fcrden, so wie Kriege in den Kindern leben, ohne sie verursacht zu haben. Hey&#8220;, das geh\u00f6rt mir ja gar nicht, kann man da denken und es zur\u00fccklassen. Nur das annehmen, was wirklich f\u00fcr einen da ist. Nicht, dass es das schon fertig gibt, nein, man selbst muss am Formen beteiligt und froh sein, wenn sich ein Mittel auftut, eine F\u00e4higkeit, ein Talent, das einem das eigene R\u00e4stel belichten hilft. Auf diesem Weg darf allerdings die Beleuchtung auf nichts zu lange ruhen, damit die Erfrischung der Befindlichkeit gew\u00e4hrleistet ist. Gleichzeitig ist es das Gegenteil von Ablenkung. In der Ablenkung, so willkommen sie zuweilen sein mag, muss man immer sehr viel steuern, denn wenn man d a s, was man aufnimmt, nicht hereinl\u00e4sst, kann man mit keiner Wirkung rechnen. Nicht, dass man mit Wirkung rechnen muss, man muss sie nur kennen. So, wie man die Wirkung des Waldes kennen muss, um zu erfahren, wie heilsam Luft und Gr\u00fcn und ein offener Himmel dar\u00fcber sein k\u00f6nnen. Zur Zeit ist der Wald sehr voll, die Lungen freuen sich \u00fcber die Sonderbehandlung. Diesmal dauert es l\u00e4nger, bis etwas, was sonst schneller vorbei ist, irgendwann endlich vorbei ist. Kunstvolle Logistik setzt sich in Bewegung, um die Menschheit durchzuimpfen.\u00a0 Neugebackene Milliard\u00e4re betreten das Spielfeld. Egal, wie \u00fcbel die Verluste aussehen m\u00f6gen, es gibt immer auch die Gewinner. Daher tut es gut, sich an das zu halten, was einem f\u00f6rderlich vorkommt (f\u00fcr sich selbst und f\u00fcr andere).<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schlie\u00dflich r\u00fcckten alle zusammen und lie\u00dfen sich&#8217;s gut gehen, sofern sie oder wir oder ich das konnten. 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