{"id":12054,"date":"2020-12-22T09:10:38","date_gmt":"2020-12-22T09:10:38","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=12054"},"modified":"2020-12-22T09:10:38","modified_gmt":"2020-12-22T09:10:38","slug":"sichtbar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=12054","title":{"rendered":"sichtbar"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-12055\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/20201221_093750-251x300.jpg\" alt=\"\" width=\"309\" height=\"369\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/20201221_093750-251x300.jpg 251w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/20201221_093750-768x919.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/20201221_093750-856x1024.jpg 856w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/20201221_093750.jpg 1023w\" sizes=\"auto, (max-width: 309px) 100vw, 309px\" \/><\/p>\n<h5>Dann muss man ja auch die Vorg\u00e4nge in sich zulassen und zusehen, ob sie einen Ausdruck finden, und in dem Ausdruck dann etwas sehen und erkennen, was einerseits mit einem zu tun hat, andrerseits kann es auch ein Symbol sein f\u00fcr das zeitlose Vorkommen dieses Geschehens. Zum Beispiel (des Bildes oben) ist es nur insofern an die Ewigkeit des Erscheinens gebunden, solange ein Mann und eine Frau und ein Kind in der Welt herumirren auf der Suche nach Schutz und Geborgenheit, die leider nicht vorhanden sind in dieser Situation. \u00dcbernimmt aber immer mehr die Technik die bisher als nat\u00fcrlich bekannten Vorg\u00e4nge des menschlichen Wesens, dann verblassen nat\u00fcrlich die Bilder wie aus vergangener Zeit, oder eben wenn kein Mann und keine Frau mit einem neugeborenen Kind in der K\u00e4lte einem Diktator und seinem uneingeschr\u00e4nkten Machttrieb mehr entfliehen muss, und dann noch mit einem Kind, das die Bereitschaft in sich trug, die Schmerzen der Menschen auf sich zu nehmen, dann w\u00fcrde tats\u00e4chlich eine neue Welt entstehen, oder zumindest eine starl ver\u00e4nderte. Immer lohnt sich ein frischer Blick, mal aus dieser, dann aus jener Perspektive heraus gesehen, denn die Geschichten sind ja da, um entr\u00e4tselt zu werden. Und wenn einen das Weltr\u00e4tsel interessiert, und zwar bei aller verf\u00fcgbaren Stockn\u00fcchternheit, so braucht auch d a s eine gewisse \u00dcbung. Zum Beispiel, dass ich keine Christin sein muss, um mir den ganzen Vorgang mal vorzustellen, also mir selbst Einblick zu geben in die Geschichte(n), und mich ruhig inspirieren und bereichern zu lassen von den epischen Gedankenwelten. Dass allerdings all das, was sich da jeweils abspielt auf dem Planeten, dem Versuch unterliegt, es zu erfassen, und ist an keinem Punkt der Story eine endg\u00fcltige Antwort, also des R\u00e4tsels L\u00f6sung auch nur potentiell m\u00f6glich. Gleichwohl unterliegt es gewissen Gesetzen, die so ziemlich jeder Mensch verstehen kann, vorausgesetzt, er st\u00f6\u00dft auf die Formel und ist daran interessiert, sie zu ergr\u00fcnden. Die durchaus einfache Nachvollziehbarkeit von Ursache und Wirkung. Oder die Wahrnehmung des dualen Prinzips als einem Lernvorgang, an dem sich jeder beteiligen kann, aber nat\u00fcrlich nicht muss. So entsteht unendliche Vielfalt aus sehr einfachen Urt\u00f6nen heraus, die man dort an der Quelle vermutlich noch &#8218;harmonisch&#8216; nennen kann, wenn da tats\u00e4chlich (und letztendlich) etwas sehr Lichtes in sich selbst ruht, das automatisch und ohne Absicht das Dunkel angemessen belichtet. Wodurch es sichtbar wird und (angeregt durch den Titel des Buches von Carolin Emcke) auch sagbar. Ja, weil es sagbar ist.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dann muss man ja auch die Vorg\u00e4nge in sich zulassen und zusehen, ob sie einen Ausdruck finden, und in dem Ausdruck dann etwas sehen und erkennen, was einerseits mit einem zu tun hat, andrerseits kann es auch ein Symbol sein f\u00fcr das zeitlose Vorkommen dieses Geschehens. 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