{"id":12046,"date":"2020-12-21T09:41:33","date_gmt":"2020-12-21T09:41:33","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=12046"},"modified":"2020-12-22T09:15:28","modified_gmt":"2020-12-22T09:15:28","slug":"erkunden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=12046","title":{"rendered":"erkunden"},"content":{"rendered":"<h1><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-12047\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/20201221_093929-272x300.png\" alt=\"\" width=\"357\" height=\"394\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/20201221_093929-272x300.png 272w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/20201221_093929-768x846.png 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/20201221_093929.png 869w\" sizes=\"auto, (max-width: 357px) 100vw, 357px\" \/><\/h1>\n<h5>So so!, der Kleine ist also schon mutiert. Weitere Grenzen werden dicht gemacht, die Stra\u00dfen leerer, die R\u00e4ume voller. Man kann sich das verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig m\u00fchelos vorstellen, wie die H\u00f6llenfeuer der Angst gesch\u00fcrt werden durch immer bedrohlichere Nachrichten, die keiner mehr einsch\u00e4tzen kann, denn die Einsch\u00e4tzungskraft hat ihre vorl\u00e4ufige Grenze erreicht. W\u00e4hrend digitale Weihnachtsch\u00f6re ihre Lieder einstimmen oder die erw\u00fcnschten Bachkompositionen in die Wohnungen \u00fcbertragen werden, w\u00e4chst die Angst vor dem Ungewissen. Macht hoch die T\u00fcr, die Tor macht weit, das ist ein sehr sch\u00f6ner Gedanke, aber leider gerade nicht durchf\u00fchrbar. Auf der gegen\u00fcberliegenden Seite vom H\u00f6llentor plaziere ich jetzt mal eine Gegenbewegung. Und da wird, leider auch \u00fcber meinen WhatsApp Kanal, zur Massenmeditation aufgerufen, und da l\u00e4utet und bimmelt&#8216;\u00a0 es auch, hier zum Aufbruch ins Wassermannzeitalter, in dem ein Strohhalm die Menschen hervorlockt und sie an ihr Besserseink\u00f6nnen erinnert. So, als w\u00fcssten wir nicht aus Erfahrung, wie schwer das ist, etwas besser machen zu lernen als das, wie man es bisher gemacht hat. Wenn man das will!, denn hier ist auch das Ende des Zwanges. Man muss sozusagen am Tor den zwanglosen Passagierschein abgeben, und von da an \u00fcberpr\u00fcft \u00fcberhaupt keiner mehr irgendwas, denn es gibt gar nichts mehr zu \u00fcberpr\u00fcfen. Man sp\u00fcrt das Beschwingte am Sein, und erlebt das &#8218;Werdet wie die Kinder&#8216; vermutlich eher so, dass eine Unbefangenheit eintritt, die als Garant nur die Richtlinie der Bem\u00fchung hat. Sie versichert, dass Unbefangenes und Knowhow sich verbinden k\u00f6nnen, dann fallen schon eine Menge Sorgen weg. Nun ist auch die Kraft des unbewussten und des bewussten Kollektivs nicht zu \u00fcbersehen oder zu \u00fcberf\u00fchlen, und man muss schon auch daran arbeiten, dass man sich nicht zu f\u00fcrchten beginnt, oder zumindest wei\u00df, wovor man sich tats\u00e4chlich f\u00fcrchtet. Dem Tod wird viel Macht gegeben, wenn man nicht bedenkt, was das f\u00fcr einen bedeuten kann, also der oder die Eine, der oder die man ist, und dann nicht mehr da ist. Nun prallt gedanklich diese Kernidee des erscheinenden Kindes und des Lichtes des damit verbundenen frischen Zeitalters nat\u00fcrlich zusammen mit dem Zunehmen der Todesangst, und man darf gespannt sein, ob das nun wirklich das Schachspiel zwischen Gott und Mephisto ist, wenn wir Gott hier mal kurz als die kosmische Substanz des Universellen (oder so \u00e4hnlich) sehen k\u00f6nnen, also nicht der wei\u00dfe Bart und die Wolken, sondern das Absolute, das jenseits des Zweifels liegt. Wenn im dunklen Netz fast genauso viele MeisterInnen ihre geistigen Webst\u00fchle sch\u00e4rfen und ihre Waffenlager entstauben wie die MeisterInnen des Gegenspiels, kann man in der Tat gespannt sein, ob sich alles noch einmal entwirren kann oder der Wunsch vom Ende gut, alles gut endg\u00fcltig aufgegeben werden muss. Wobei genau dieser Akt das Gute hervorbringen k\u00f6nnte, eben, wenn man es nicht mehr als zwingend empfindet und sich f\u00fcr die Zuwendung entscheidet, f\u00fcr die N\u00fcchternheit, die Klarheit, die Einfachheit. Und wer sollte mir auch erkl\u00e4ren k\u00f6nnen, was d a s f\u00fcr mich ist, bin ich doch selbst st\u00e4ndig dabei, es zu erkunden.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>So so!, der Kleine ist also schon mutiert. Weitere Grenzen werden dicht gemacht, die Stra\u00dfen leerer, die R\u00e4ume voller. 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