{"id":11442,"date":"2020-10-10T03:28:41","date_gmt":"2020-10-10T03:28:41","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=11442"},"modified":"2020-10-10T03:28:41","modified_gmt":"2020-10-10T03:28:41","slug":"gendern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=11442","title":{"rendered":"gendern"},"content":{"rendered":"<h1><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-11443\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/IMG-20201007-WA0003-240x300.jpg\" alt=\"\" width=\"309\" height=\"387\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/IMG-20201007-WA0003-240x300.jpg 240w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/IMG-20201007-WA0003.jpg 720w\" sizes=\"auto, (max-width: 309px) 100vw, 309px\" \/><\/h1>\n<h5>Man muss es neidlos zugeben: Humor kann (manchmal) viel mit einem Schlag, was sonst schwer auszudr\u00fccken w\u00e4re, wollte man sich ernsthaft anstrengen, es auszudr\u00fccken. Es wirkt wie ein Zen-Schlag auf die verspannten Schultern und st\u00e4rkt wie nebenher die Bauchmuskeln, das gesunde Lachen also. Die heiteren Covid-Videos sind rar geworden, vielleicht durch das Ringen mit den Realit\u00e4tsebenen und ihren Zuordnungen im wild dahinflie\u00dfenden Strom der Atome, Amen und Om. Wenn mein Humor sich verkriecht, wohin und warum auch immer, merke ich, wie sehr ich ihn vermisst habe, wenn er zur\u00fcckkehrt. Der m\u00e4nnliche Artikel ist m.E. hier fehl am Platze. Es wurde schon immer sehr viel herumgegendered und folgt nicht immer logischen Konsequenzen. Auch muss man sich nicht unbedingt eine Feministin nennen, um das weibliche Universum selbst zu vertreten, aber wenn gefragt w\u00fcrde, ob man eine sei, klaro, why not. Ich pers\u00f6nlich kann \u00fcber erfahrenes Leid nicht so sehr die wichtige causa feminina befeuern. Mir liegt eher die leidenschaftliche Begeisterung\u00a0 f\u00fcr das Recht auf freie Entscheidung am Herzen, etwas weniger F\u00fcrsorgetaktik, etwas mehr Streitgespr\u00e4chsbereitschaft, Wortfindung, Seinsgestaltung. Loslassung vom Drang, drau\u00dfen irgendwo bei irgendwem einen Halt zu suchen, wo er niemals oder nur sehr begrenzt gefunden werden kann. Lieber den Anker spielerisch ins Ungewisse werfen. Hatten wir keine Zeit zum \u00dcben? Immerhin leben wir schon 70 Jahre in verh\u00e4ltism\u00e4\u00dfigem Frieden, auch wenn die gleichen Gespenster der Vernichtung schon wieder ihre K\u00f6pfe recken. Jeden Tag kommen Millionen nach, die nicht genug zu essen haben (werden) undsoweiter. Jetzt, wo alles habbar scheint, ist die Not gro\u00df. Jetzt haben die not-wendigen Fragen Raum f\u00fcr ihren Auftritt. Was immer jemand damit macht, wer kann&#8217;s bezeugen. Einiges kann man sp\u00fcren: eine Unruhe auf und in den weiblichen Lagern. Wir k\u00f6nnen auf demokratisches Recht pochen, das ist so eine eigene Denk\u00fcbung. Wie weit muss das noch gehen, wenn die Frauen ihre unendlich vielen Aktionen durchgef\u00fchrt haben und sich nicht haben aufhalten lassen in der k\u00fchnen Entwaffnung, hinter deren Kraft ein atmendes Schwert ruht. Und schwebt noch eine biologische Karotte vor der Nase herum, die ein bisschen auf Eis gelegt wurde, aber immer noch schmeckt nach dem Auftauen. Oder ist alles schon da, und es fehlt gar nichts? Das Fehlen war einfach nur ein weiteres Konstrukt, dem man glaubte, verpflichtet zu sein?<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Man muss es neidlos zugeben: Humor kann (manchmal) viel mit einem Schlag, was sonst schwer auszudr\u00fccken w\u00e4re, wollte man sich ernsthaft anstrengen, es auszudr\u00fccken. Es wirkt wie ein Zen-Schlag auf die verspannten Schultern und st\u00e4rkt wie nebenher die Bauchmuskeln, das gesunde Lachen also. 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