{"id":11342,"date":"2020-09-26T08:37:41","date_gmt":"2020-09-26T08:37:41","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=11342"},"modified":"2020-09-26T08:37:41","modified_gmt":"2020-09-26T08:37:41","slug":"reisen-4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=11342","title":{"rendered":"reisen"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-11343\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/20200926_075632-300x284.png\" alt=\"\" width=\"359\" height=\"340\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/20200926_075632-300x284.png 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/20200926_075632-768x727.png 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/20200926_075632.png 959w\" sizes=\"auto, (max-width: 359px) 100vw, 359px\" \/><\/p>\n<h5>Die Reise geht also weiter (nicht, dass sie mal stillstand), und klar w\u00e4re es sch\u00f6n, wenn die Planetarierinnen und Planetarier sich zusammensetzen w\u00fcrden an den gr\u00f6\u00dften verf\u00fcgbaren Roundtable der Welten, um die Betreffe von uns Menschen zu l\u00f6sen, unsere W\u00fcnsche wahrzunehmen, unsere Anliegen. Die W\u00fcsten und Gebirge und G\u00e4rten bedenken und bereitwillig erkennen, wie unterschiedlich die Kost\u00fcme sind an den vielen Orten, und wie anregend und erfreulich das sich Unterscheidende sein kann. Da der Tisch nicht aus Holz gefertigt sein wird, kann man ihn oder einen anderen\u00a0 manifestierbaren\u00a0 Treffpunkt \u00a0 im Geist bauen (freie Architektur). Und da findet dann das imaginierte Treffen statt, wo alle sich ausreden lassen, man selbst kann das dann auch endlich, und kann hineinlauschen in die Welt der Anderen, die so erstaunliche Wege gehen, auf die man nicht kommen w\u00fcrde, und man k\u00f6nnte es auch nicht, denn man ist nicht der oder die Andere. Man trifft sich mit Passagieren auf dem Raumschiff, und jede\/r Teihabende tr\u00e4gt die B\u00fcrde und die Freude der eigenen Anwesenheit. Einmal war ich in New York im Kontext eines Projektes, das mit Meditation als einer M\u00f6glichkeit zu friedvollem Verhalten zu tun hatte. Ich wollte fr\u00fchere Mitglieder des Living Theaters zur Teilnahme inspirieren, was auch stattfand, aber ich erinnere mich noch daran wie ein Treffen von Aliens. Ich gaukelte mich sogar noch bei einem Besuch durch eine Probe, aber ich war ganz einfach nicht mehr dabei, andere Seinsebenen waren aufgetaucht. Die Wertsch\u00e4tzung f\u00fcr die aufreibende Arbeit ist geblieben, und die treffliche Begrifflichkeit: Living Theater, das gleichzeitig &#8218;Lebendiges Theater&#8216; bedeutet und &#8218;Theater leben&#8216;. Das gefiel mir auch bei &#8218;Living History&#8216;, dem Titel von Hillary Clintons Biographie, der gelesen werden kann als &#8218;Lebendige Geschichte&#8216; und &#8218;Geschichte leben&#8216;. Es ist immer ein lebendiges Theater, aber es kommt vor allem darauf an, wie man es lebt. Ob man den Vorhang des eigenen Dramas \u00f6ffnen kann und das Spiel betrachten, das aus der eigenen Wirkung entsteht, und wie die Einwirkung von einem st\u00e4ndigen Au\u00dfen gehandhabt wird, um aus dieser Zusammensetzung d e m Gef\u00fchl nahe zu kommen, das man als sich selbst erkennt. Wenn die eigene Seinsweise sich durchsetzen kann, weil man sich nirgendwo zu lange verankert hat in dem Glauben, das sei&#8217;s jetzt, so als g\u00e4be es ein Sosein, das mit Worten zu erkl\u00e4ren w\u00e4re. Die Worte sind nicht immer eine Kr\u00fccke, o nein. Sie sind die Leiter aus den Abgr\u00fcnden heraus, sie dienen den Sternstunden zwischen Menschen, die das gemeinsame Schweigen erst m\u00f6glich machen, sie sind die heroischen Liebesboten \u00fcber alle Hindernisse hinweg, sie sind die vorhandene Geschichte der Menschheit an sich. Was w\u00fcssten wir von Sokrates, wenn Platon nicht Aussage \u00fcber ihn gemacht h\u00e4tte. Von ihm wissen wir auch, wie Einer, der Weisheit freiz\u00fcgig lehrte, daf\u00fcr ermordet wurde. Oder vergiftet. Oder gefoltert. Manchmal auch Worte finden, wenn man lieber schweigen m\u00f6chte. Damit die, die an den Tischen sitzen (denn alle sitzen an Tischen herum) zumindest nicht sagen k\u00f6nnen, sie h\u00e4tten es nicht gewusst. Und es h\u00e4tte dort oben, in fernen Himmeln oder ebenso fernen Regierungstischen, anders gemacht werden m\u00fcssen, und man selbst wei\u00df nicht wie. Und dann geh\u00f6rt noch dazu, wer man zuhause ist, wenn man dort ankommt und wei\u00df, dass man da selber mitgemacht hat. Am lebendigen Spiel.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Reise geht also weiter (nicht, dass sie mal stillstand), und klar w\u00e4re es sch\u00f6n, wenn die Planetarierinnen und Planetarier sich zusammensetzen w\u00fcrden an den gr\u00f6\u00dften verf\u00fcgbaren Roundtable der Welten, um die Betreffe von uns Menschen zu l\u00f6sen, unsere W\u00fcnsche wahrzunehmen, unsere Anliegen. 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