{"id":11235,"date":"2020-09-11T08:00:02","date_gmt":"2020-09-11T08:00:02","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=11235"},"modified":"2020-09-11T08:00:02","modified_gmt":"2020-09-11T08:00:02","slug":"dual","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=11235","title":{"rendered":"dual"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-11236\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/20200910_161822-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"362\" height=\"362\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/20200910_161822-300x300.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/20200910_161822-150x150.jpg 150w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/20200910_161822-365x365.jpg 365w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/20200910_161822-500x500.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 362px) 100vw, 362px\" \/><br \/>\nLehrstuhl des Ungewissen<\/p>\n<h5>In der Tat gibt es diese vielen zwei Dinge, die man auf dem Weg unterscheiden lernen muss. Es ist der hilfreiche Teil des herrschenden Prinzips, dessen letzte Markierung man im Daumen-rauf- und-runter oder einem &#8218;liking and not liking&#8216; Button finden kann. Aber eigentlich stellt das duale Prinzip eine Art Trainingsprogramm des Menschen dar, das sich zum Gl\u00fcck kein Mensch ausgedacht hat und kein Coach f\u00fcr sich beanspruchen kann. Es ist einfach da, so wie wir da sind. Wir und das duale Prinzip, durch das wir aussortieren und einordnen k\u00f6nnen, einladen und wieder ausladen, was uns nicht bekommt. Vieles bleibt geheim von dem, was durchf\u00e4llt und was Anklang erregt. In der Entscheidungshoheit kann eine Menge Kraft liegen, und auf beiden Seiten kommt an einem bestimmten Punkt der Verdacht des Missbrauchs auf. Wenn irgendwo und irgendwie die Entscheidung zum Missbrauch gefallen ist und die Hemmschwellen zu sinken beginnen. Daher sind klare innere und \u00e4u\u00dfere Entscheidungen so wichtig. Die Fragen, die hier auftauchen, sind ja nicht immer leicht zu beantworten. Das Eine kann so reizvoll sein wie das Andere. Wer hat nicht schon mal gerne und bewusst gelogen, vielleicht um sich vor Schlimmerem zu bewahren. Nur muss man die Grenzen selbst setzen, wenn man nicht nur verstehen m\u00f6chte, wie man tickt, sondern auch verstehen, woher dieses Ticken stammt, und was f\u00fcr Optionen auf der vorstellbaren Verhaltensskala es noch so gibt. Um in die gew\u00fcnschte Richtung zu steuern, bis das Gew\u00fcnschte einem selbst entspricht und einem antwortet. Alles andere W\u00fcnschen d\u00e4mmt sich ja von selbst ein, wenn einem klar wird, wie hoch die Preise f\u00fcr das W\u00fcnschen sein k\u00f6nnen. Aber gut, wenn man gerne bezahlt. Sich nicht f\u00fcr das W\u00fcnschen entscheiden ist auch gut, denn es kommt trotzdem auf einen zu, wer man ist. Wie kann man diesem Vorgang ausweichen? Die Gewohnheit \u00fcbernimmt nat\u00fcrlich einen Gro\u00dfteil des Programms. Man kann nicht jeden Morgen auf neue, lebendige Art aus dem Bett steigen. Oder kann man es doch? Oder tut man es schon: kein Aufstehen wie das andere, da ist das Prinzip schon voll im Gange. Wie bin ich drauf oder nicht drauf, und mit welchem Grad von Anwesenheit? Was esse ich oder was nicht. Wie bin ich zu den Anderen undsoweiter. Immer wieder schleicht sich ein Undsoweiter ein und will etwas ausdr\u00fccken, was man glaubt zu wissen. Wie ich bin und wie es von hier aus weitergeht. Zum Beispiel ohne Gott, aber mit den Menschen und den Tieren. Und klar k\u00f6nnen die Anderen einen Gott haben und sein, wer sie wollen. Vor meinen\u00a0 pers\u00f6nlichen Augen konnten Menschen schon immer genderfrei durch die Gegend wandern, Hauptsache, ich werde nicht zugegendered und muss mich als Cis-Frau deklarieren. Dann f\u00e4ngt doch das Ganze schon wieder von vorne an, eben im neuen Kost\u00fcm auf der Dualit\u00e4tsschiene. Kommt man da runter? Vielleicht als Mensch? Oder ist das zu einfach?<\/h5>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lehrstuhl des Ungewissen In der Tat gibt es diese vielen zwei Dinge, die man auf dem Weg unterscheiden lernen muss. Es ist der hilfreiche Teil des herrschenden Prinzips, dessen letzte Markierung man im Daumen-rauf- und-runter oder einem &#8218;liking and not liking&#8216; Button finden kann. Aber eigentlich stellt das duale Prinzip eine Art Trainingsprogramm des Menschen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-11235","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11235","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=11235"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11235\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11240,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11235\/revisions\/11240"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=11235"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=11235"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=11235"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}