{"id":1111,"date":"2016-10-19T08:05:12","date_gmt":"2016-10-19T08:05:12","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=1111"},"modified":"2016-10-20T07:29:42","modified_gmt":"2016-10-20T07:29:42","slug":"zwei-ohrwurm-empfehlungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=1111","title":{"rendered":"Zwei Ohrwurm-Empfehlungen"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1123\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/zeitlos-im-Seyn-002-300x151.jpg\" alt=\"zeitlos-im-seyn-002\" width=\"238\" height=\"120\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/zeitlos-im-Seyn-002-300x151.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/zeitlos-im-Seyn-002-768x387.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/zeitlos-im-Seyn-002-1024x516.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 238px) 100vw, 238px\" \/><\/p>\n<p>Ab und zu kommt ja tats\u00e4chlich Erstaunliches auf einen (hier mich) zu,<br \/>\nund man f\u00fchlt eine tiefe Dankbarkeit f\u00fcr etwas seltsam Bewegendes, das<br \/>\ndurch einen Menschen entstanden ist und wir daran teilnehmen k\u00f6nnen,<br \/>\nwenn das Erschaffene im offenen Raum erscheint. Spannend ist auch,<br \/>\ndass wir nie sicher sein k\u00f6nnen, dass das, was uns bewegt, auch Andere<br \/>\ntief empfinden l\u00e4sst. So habe ich in den letzten Tagen zwei Videobeitr\u00e4ge<br \/>\ngesehen, die ich hier gerne empfehlen w\u00fcrde, weil sie ein gutes Beispiel<br \/>\ndaf\u00fcr sind, w i e unsicher man bleiben darf in der Vorstellung, etwas<br \/>\ngemeinsam Wahrgenommenes k\u00f6nnte gleichzeitig bedeuten, dass wir dasselbe<br \/>\nwahrnehmen (man wird ja nicht m\u00fcde, sich selbst daran zu erinnern).<br \/>\nWas mir an den beiden Beitr\u00e4gen gef\u00e4llt ist, dass sie auf eine humorvolle<br \/>\nWeise politisch und menschlich (und k\u00fcnstlerisch) aussagekr\u00e4ftig sind,<br \/>\nund ja!, es ist erfreulich, diese Art von Humor bei Frauen zu finden, wo der<br \/>\neinst abgrundtiefe Schmerz der Erfahrungen einen kreativen Ausdruck<br \/>\ngefunden hat, der wiederum den gleicherma\u00dfen tiefen Humor erst m\u00f6glich<br \/>\nmacht, der in sich das gro\u00dfe &#8222;Trotzdem&#8220; birgt.<\/p>\n<p>1.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1117\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/20161015_112654-300x148.jpg\" alt=\"20161015_112654\" width=\"300\" height=\"148\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/20161015_112654-300x148.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/20161015_112654-768x378.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/20161015_112654-1024x504.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/20161015_112654.jpg 1658w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Der zum Ohrwurm genial geeignete Hit &#8222;Keks, alter Keks&#8220; ist, wie ich gesehen habe,<br \/>\nschon eine ganze Weile ein Erfolg unter Netz-St\u00f6berern, und musste einfach ein<br \/>\nKult-Song werden. Er l\u00e4uft unter &#8222;misheard lyrics&#8220;, eine Bezeichnung, die ich m\u00fchelos<br \/>\nverstehen kann, da ich in Indien dieselbe Angewohnheit habe, n\u00e4mlich die aus Lautsprechern<br \/>\noft unverst\u00e4ndlichen Laute in eigene Prosa oder rhythmische Reime zu \u00fcbersetzen,<br \/>\nein reizvoller Zeitvertreib vor allem auf indischen Bahnh\u00f6fen, wo man oft nichts anderes<br \/>\ntun kann beim Warten als lauschen und auf das Gep\u00e4ck achten. Der urspr\u00fcngliche Text des<br \/>\nsch\u00f6nen Liedes ist von dem T\u00fcrken Ismail Yk,\u00a0 fein komponiert und kombiniert<br \/>\nmit den Zeichnungen und Falschh\u00f6rungen der Videok\u00fcnstlerin Kathrin Fricke.<\/p>\n<p>2.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1116\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/20161015_112608-300x245.jpg\" alt=\"20161015_112608\" width=\"236\" height=\"193\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/20161015_112608-300x245.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/20161015_112608-768x626.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/20161015_112608-1024x835.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/20161015_112608.jpg 1074w\" sizes=\"auto, (max-width: 236px) 100vw, 236px\" \/><\/p>\n<p>Die zweite Empfehlung ist ein Video der K\u00fcnstlerin Monira Al Qadiri\u00a0 (auf dem Photo) mit dem Titel &#8222;Wa Waila&#8220;, auch ein sehr trauriger und sch\u00f6ner Ohrwurm, den man gerne auch trotzdem genie\u00dfen kann. Es ist ein uralt Lied aus Kuweit \u00fcber die Qual und das Leiden&#8230;\u00a0 (Oh Qual !<br \/>\nO armes Herz, gequ\u00e4lt von der Leidenschaft und von\u00a0 der Sehnsucht und von Liebe. Es hat so viel Schmerz gesehen&#8230;.oh Qual&#8230;..etc.)<br \/>\nDer tiefgr\u00fcndige Humor durch einen Gender-Wechsel und das sonst ausschlie\u00dflich von M\u00e4nnern gesungene Lied dient hier einer mutigen Aussage.<\/p>\n<p>Erstes Video: YouTube &#8222;Keks alter Keks&#8220; von Coldmirror<\/p>\n<p>Zweites Video: YouTube &#8222;Wa Waila&#8220; (Oh torment)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ab und zu kommt ja tats\u00e4chlich Erstaunliches auf einen (hier mich) zu, und man f\u00fchlt eine tiefe Dankbarkeit f\u00fcr etwas seltsam Bewegendes, das durch einen Menschen entstanden ist und wir daran teilnehmen k\u00f6nnen, wenn das Erschaffene im offenen Raum erscheint. 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