{"id":1094,"date":"2016-10-15T07:32:19","date_gmt":"2016-10-15T07:32:19","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=1094"},"modified":"2016-10-18T15:19:24","modified_gmt":"2016-10-18T15:19:24","slug":"abstrakt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=1094","title":{"rendered":"abstrakt"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1096\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/20161014_103346-169x300.jpg\" alt=\"20161014_103346\" width=\"246\" height=\"437\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/20161014_103346-169x300.jpg 169w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/20161014_103346.jpg 540w\" sizes=\"auto, (max-width: 246px) 100vw, 246px\" \/><\/p>\n<p>Gespr\u00e4che k\u00f6nnen schwierig sein, wenn die Begriffe nicht wirklich gekl\u00e4rt sind. Wir meinen<br \/>\nverschiedene Dinge mit denselben Begriffen. Ein gutes Beispiel ist der Begriff &#8222;abstrakt&#8220;,<br \/>\nder gern als &#8222;fremdartig&#8220; oder &#8222;schwer zug\u00e4nglich&#8220; benutzt wird, w\u00e4hrend zB in Indien<br \/>\nunter dem &#8222;Abstrakten&#8220; eher das G\u00f6ttliche verstanden wird, sozusagen als reines Potential<br \/>\ndes Geistes, aus dem die Form erst herausgeboren wird bzw.herausgeboren werden muss.<br \/>\nAbstraktion ist Essenz da, wo Form nicht mehr vort\u00e4uscht, alles zu sein. Erstes und letztes<br \/>\nSymbol. Dazwischen geschieht, was es zu dem macht, was es ist. F\u00fcr mich bedeutet Abstraktion<br \/>\nu.a. etwas Praktisches, eine Kunst, sich im Ungewissen aufzuhalten, Yoganautik also und<br \/>\npoetische Navigation, klar, und Humor nat\u00fcrlich, der kann auch sehr abstrakt sein&#8230;<\/p>\n<p>***************************************************************************************************************************<\/p>\n<p>&#8222;Die Abl\u00f6sung der Malerei von der \u00e4u\u00dferen Erscheinungswelt ist verbunden mit einem Prozess der reflexiven Durchdringung der medialen Bedingungen der Produktion von Bildern; das sich auf sich selbst zur\u00fcckwendende Werk legt die Eigenart seines Gemachtseins offen. In diesem Prozess stellt sich zwangsl\u00e4ufig die Frage nach den Kriterien der Organisation seiner Form: auf welche Prinzipen kann sich die Malerei st\u00fctzen, nachdem die Welt der Erscheinungen ihre leitende Funktion eingeb\u00fc\u00dft hat?&#8220; Hans Zitko<\/p>\n<p>***************************************************************************************************************************<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gespr\u00e4che k\u00f6nnen schwierig sein, wenn die Begriffe nicht wirklich gekl\u00e4rt sind. Wir meinen verschiedene Dinge mit denselben Begriffen. Ein gutes Beispiel ist der Begriff &#8222;abstrakt&#8220;, der gern als &#8222;fremdartig&#8220; oder &#8222;schwer zug\u00e4nglich&#8220; benutzt wird, w\u00e4hrend zB in Indien unter dem &#8222;Abstrakten&#8220; eher das G\u00f6ttliche verstanden wird, sozusagen als reines Potential des Geistes, aus dem die [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-1094","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1094","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1094"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1094\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1144,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1094\/revisions\/1144"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1094"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1094"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1094"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}