{"id":10894,"date":"2020-07-28T08:16:43","date_gmt":"2020-07-28T08:16:43","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=10894"},"modified":"2020-07-28T08:19:34","modified_gmt":"2020-07-28T08:19:34","slug":"korrigieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=10894","title":{"rendered":"korrigieren&#8230;"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-10879\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/IMG-20200726-WA0005-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"191\" height=\"255\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/IMG-20200726-WA0005-225x300.jpg 225w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/IMG-20200726-WA0005-768x1024.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/IMG-20200726-WA0005.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 191px) 100vw, 191px\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-10896\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/20200728_091514-174x300.jpg\" alt=\"\" width=\"147\" height=\"253\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/20200728_091514-174x300.jpg 174w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/20200728_091514-768x1323.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/20200728_091514-594x1024.jpg 594w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/20200728_091514.jpg 854w\" sizes=\"auto, (max-width: 147px) 100vw, 147px\" \/><\/p>\n<h5>Wegen der anstehenden Korrektur einer Fehlinformation in meinem gestrigen Beitrag bewege ich mich nochmal, diesmal mental, zur\u00fcck nach Hamminkeln und dem Arm des Raum-Zeit Piloten Tobias, auf dem in minimal ver\u00e4nderter Fassung der Satz von Pina Bausch steht. Das Fragezeichen hinter meiner Aussage deutete bereits an, dass ich mich geirrt haben k\u00f6nnte in dem, was ich von der Einritzung des Satzes als pers\u00f6nliche Geschichte verstanden habe, und siehe (ein Raunen im Luftraum&#8230;etwas manifestiert sich&#8230;es ist anders, als wir dachten), es war ganz anders. Und daher geht es nochmal um Pina Bausch, die gestern am selben Tag Geburtstag hatte oder gehabt h\u00e4tte wie unser Freund Ronald (s.o.), auch ein ziemlich versierter T\u00fcftler, den wir bei den Raum-Zeit Piraten schmerzlich vermisst haben, denn seine Wertsch\u00e4tzung f\u00fcr ihre Installationen w\u00e4re garantiert gewesen&#8230;aber zur\u00fcck zum Korrekturfaden der Geschichte.\u00a0 Es war also so, dass Pina Bausch mal in Griechenland war und dort Kontakt hatte mit Zigeuner\/Innen, die irgendwann anfingen zu tanzen und sie aufforderten, mitzutanzen, aber sie hatte Hemmungen und konnte nicht. Da kam ein kleines M\u00e4dchen auf sie zu und bestand darauf, dass sie tanze, denn, so meinte sie, &#8222;tanz, tanz, sonst sind wir verloren.&#8220;\u00a0 Nun ist es gekl\u00e4rt, und die Zigeunerin, die ich in der Geschichte an den Arm von Tobias gesetzt habe, damit sie den Satz in sein Fleisch ritze, ist (simsalabim) verschwunden, so als k\u00f6nnte eine Zigeunerin einem RaumZeitPiraten (!) etwas einfl\u00fcstern. Doch hat sich wie von selbst ein neuer Faden entwickelt, der auch auf Hamminkeln zur\u00fcckf\u00fchrt. Der Freund unseres Hauses\u00a0 hat(te) nicht nur gestern am selben Tag Geburtstag wie Pina Bausch, sondern ein Gast schenkte ihm eine schwarze Piratenaugenklappe, hatte sich aber auch selber eine besorgt, und es stellte sich heraus, dass er Hamminkeln sehr gut kannte und dort schon mit eigenen K\u00fcnsten aufgetreten war. Aber dass er ausgerechnet auf eine Piratenaugenklappe kam war schon erstaunlich, aber vielleicht auch nicht. Es gibt so ein Geschehen im Gro\u00dfraum, das wir alle kennen, aber das niemand wirklich erkl\u00e4ren kann. So als k\u00f6nnte tats\u00e4chlich hinter dem Ganzen nur ein hochtalentierter Netzkn\u00fcpfer sitzen und mit einer stillen Leidenschaft die angemessenen Strippen ziehen, die nur der erleuchtete W\u00e4chter am Schalthebel versteht, da steht man schon fast mit einem Fu\u00df im G\u00f6tterolymp. Und dass das alles wahrscheinlich einfach so still vor sich hinflie\u00dft, pantha rhei, und sicherlich nicht \u00fcber uns nachgr\u00fcbelt. Aber wir k\u00f6nnen zum Gl\u00fcck dar\u00fcber nachgr\u00fcbeln oder uns an der Wahrnehmung des Staunenswerten erfreuen, oder feststellen, dass man selber mitspielen kann, das ist ja kein Kinderspiel. Nat\u00fcrlich ist es auch ein Kinderspiel, aber gerade da merkt man doch und wei\u00df aus Erfahrung, wie verst\u00f6rend komplex das Gef\u00fcge doch ist und das ernsthafte T\u00fcfteln nimmt nimmer ein Ende, bis es halt endet, oder vielleicht auch nicht. Da nun der Kreis derer, die schon angenehmen Kontakt mit Hamminkeln gemacht haben, sich wie durch Feenstaub pl\u00f6tzlich vergr\u00f6\u00dfert, kann man sich, um den Kreis auf uroborische Weise zu schlie\u00dfen, daran erinnern, dass ein RaumZeitPirat diesen besagten Satz einmal irgendwo in der Welt an eine Hauswand projeziert hat, und dass nun der Satz unausl\u00f6schlich im eigenen Spiel verankert ist. So kann man ihn von innen heraus noch einmal sich selbst sagen lassen: Tanzt, tanzt, sonst sind wir verloren.&#8220;<\/h5>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wegen der anstehenden Korrektur einer Fehlinformation in meinem gestrigen Beitrag bewege ich mich nochmal, diesmal mental, zur\u00fcck nach Hamminkeln und dem Arm des Raum-Zeit Piloten Tobias, auf dem in minimal ver\u00e4nderter Fassung der Satz von Pina Bausch steht. 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