{"id":10431,"date":"2020-05-29T07:59:16","date_gmt":"2020-05-29T07:59:16","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=10431"},"modified":"2020-05-29T08:14:28","modified_gmt":"2020-05-29T08:14:28","slug":"genug","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=10431","title":{"rendered":"genug"},"content":{"rendered":"<h5><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-10432\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/20200527_193822-e1590736143771-169x300.jpg\" alt=\"\" width=\"256\" height=\"455\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/20200527_193822-e1590736143771-169x300.jpg 169w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/20200527_193822-e1590736143771-576x1024.jpg 576w\" sizes=\"auto, (max-width: 256px) 100vw, 256px\" \/> (Lichtstrahl auf (m)einem Stuhl)<\/h5>\n<h5>Ich kann mir gut vorstellen, dass es in ziemlich vielen Gehirnen rumort um ein Genug! herum, vieles kann einem vorkommen, als w\u00fcrde es durchaus auch ein Genug verdienen. Das viele &#8218;D\u00fcrfen&#8216; zum Beispiel, hurra, wir d\u00fcrfen jetzt wieder raus, oder nach Holland, oder wieder im Stau das Vertraute einatmen, oder auch das sich Drangew\u00f6hnen an das Unannehmbare.\u00a0 Genug! hei\u00dft ja einerseits, dass man alles hat, was man braucht, doch es bedeutet auch eine Grenze, die man sp\u00fcrt, wo man nicht mehr mitmachen will. Oder man will nicht mehr hinschauen, zum Beispiel auf die Schweinereien in den Fleischfabriken, oder die am Hungertuch nagenden Prostituierten, oder geistig auf die Milliarden starren, die in die Sklavenm\u00e4rkte flie\u00dfen, da hat man weder die gequ\u00e4lten Tiere bedacht noch die immer noch verheerenden Zust\u00e4nde um Leben und Sterben der Fl\u00fcchtlinge herum. Die Millionen von Toten, die weiterhin dummen Kriegen zum Opfer gefallen sind, und immer noch gehen alle hin und werden auch weiterhin hingehen. (Peace!) &#8218;Genug&#8216; hei\u00dft auch, dass es reicht, es reicht einem, die aus den Normen herausgehebelte Corona Dampferfahrt, wo sich langsam aber sicher die verschiedensten Boote abseilen und eigene Fahrtrichtungen ansteuern, neue Ideen, neue Konstrukte. Wo schauen, wo f\u00fchlen, wo handeln. Oder vielleicht einfach da sein, bis Ber\u00fchrtes sich meldet, dann schauen, dann handeln. Oder nur das Schauen, das kann auch handeln. Nie wird man dem Leid gerecht. Es ist die tiefe Betroffenheit des schwarzen CNN Moderators (z.B.), dessen Stimme zittert, als er seinem wei\u00dfen Freund, den er zu diesem Interview eingeladen hat, erz\u00e4hlt, was er f\u00fchlt, wenn schon wieder ein Schwarzer von Polizisten get\u00f6tet wurde, ohne dass es nur einen einzigen Beweis f\u00fcr seine Schuld gab. Ich kenne Amerika noch, als die Sitze f\u00fcr Wei\u00dfe und Schwarze getrennt waren. Auch war es durchaus ein Wunder, dass Barack Obama der Kreuzigung entgangen ist, obwohl Trump noch jetzt oder gerade jetzt alles versucht, um sein Feindbild zu beschmutzen. Trotzdem hat sich nicht viel ver\u00e4ndert. Dass es einem als Individuum reicht, st\u00e4ndig konfrontiert zu sein mit diesem unl\u00f6sbaren Menschenr\u00e4tsel, kann jeder verstehen. In der Ohnmacht zieht sich der Blick zur\u00fcck in den Zufluchtsort. Wer sich da auskennt, kann ordnen und ausloten. Der Raum kann einem vorkommen wie ein offenes Geheimnis. Man kann die B\u00fcrde sortieren, die f\u00fcr einen tragf\u00e4hig ist. Der Reichtum des Daseins an sich kann sich ausdehnen, Meisterk\u00f6che entstehem, Gartensitzer\/nnen, Staunende. Diese international gesch\u00e4tzte Gelassenheit kann sich zwar vom \u00dcberdruss und den vielen Launen nicht n\u00e4hren, daf\u00fcr aber von n\u00fcchterner Freude, von dunklem und hellem Humor, von der Bereitschaft &#8218;zu sein, was man ist, und zu geben, was man hat&#8216; (R.A.?) Immer wieder spricht einen die Liebe an. Sie soll ansteckend sein.<\/h5>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(Lichtstrahl auf (m)einem Stuhl) Ich kann mir gut vorstellen, dass es in ziemlich vielen Gehirnen rumort um ein Genug! herum, vieles kann einem vorkommen, als w\u00fcrde es durchaus auch ein Genug verdienen. 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