{"id":10355,"date":"2020-05-20T08:32:22","date_gmt":"2020-05-20T08:32:22","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=10355"},"modified":"2020-05-20T08:32:22","modified_gmt":"2020-05-20T08:32:22","slug":"viel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=10355","title":{"rendered":"viel"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-10359\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/20200520_090907-e1589959202359-281x300.png\" alt=\"\" width=\"281\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/20200520_090907-e1589959202359-281x300.png 281w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/20200520_090907-e1589959202359.png 746w\" sizes=\"auto, (max-width: 281px) 100vw, 281px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-10356\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/20200520_091056-105x300.png\" alt=\"\" width=\"105\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/20200520_091056-105x300.png 105w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/20200520_091056.png 215w\" sizes=\"auto, (max-width: 105px) 100vw, 105px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-10357\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/20200520_091034-105x300.png\" alt=\"\" width=\"105\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/20200520_091034-105x300.png 105w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/20200520_091034.png 216w\" sizes=\"auto, (max-width: 105px) 100vw, 105px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-10358\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/20200520_090939-e1589959234374-300x215.png\" alt=\"\" width=\"421\" height=\"302\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/20200520_090939-e1589959234374-300x215.png 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/20200520_090939-e1589959234374.png 753w\" sizes=\"auto, (max-width: 421px) 100vw, 421px\" \/><\/p>\n<h5>Tag des Ozeans oder Tag der Orange, oder Tag des Salamanders, ganz wie man m\u00f6chte. Oder der Tag, an dem alle wieder im Stau stehen, oder vielleicht doch ein paar weniger als sonst, oder Tag der R\u00fcckkehr zur Meeresverschmutzung, oder Tag der guten Nachrichten. Ja, es gibt sie, es gibt sie immer, sie begleiten das Weltgeschehen genau so unerm\u00fcdlich wie die schlechten Nachrichten, und warum sollte es gerade hier nicht auch auf die Wahrnehmung ankommen, beziehungsweise eine angemessene Auslotung zwischen Dunkel und Hell. Man kann sich ja mal \u00fcberlegen (Hand am Steuer, Kompass im Auge), was die Menschen gemeinsam haben k\u00f6nnten, von denen man munkelt, sie seien &#8218;durch&#8216; und bef\u00e4nden sich auf freier und ureigener Bahn, prek\u00e4re Begriffe von etwas, von dem keiner Kunde hat, bis er oder sie selbst Kunde ist. Und was wei\u00df man dann schon von jemandem, als dass (vielleicht) wieder einer es geschafft hat, sein Ich \u00fcber den Abgrund zu transportieren. Oder sollte es gar nicht mitgebracht werden, ja hallo, dann h\u00e4lt man wohl Ausschau nach dem Tor, an dem man es abstellen kann, wenn es sich denn abstellen l\u00e4sst. So einfach ist es dann auch wieder nicht, dass man es einfach irgendwo abstellen kann, als k\u00f6nnte die kosmische M\u00fcllabfuhr gerufen werden. Ein t\u00fcrkischer Fahrer schaut heraus und sagt, aber das bist doch du, die Grenzg\u00e4ngerin aus Deutschland usw. Jeder muss das f\u00fcr sich selbst l\u00f6sen, ebenso wie die Maskenpflicht und die Virenangst und die Daseinsfreude. Kein Zweifel: alles, was der Geist fassen kann, ist gleichzeitig. Das kann leicht \u00fcberfordern, wenn man den Begleiter, der man ist, gar nicht wahrgenommen hat, sich um ihre Zartheit gek\u00fcmmert, um ihren berechtigten Zorn, der hineinhallt in die Plastikmeere und dort zusammen mit den Fischen erstirbt. Ich denke, dass alles, was ins Leben gerufen wurde und wird, ein gleiches Recht hat auf seine oder ihre Existenz. Unantastbar in der Tat auch die W\u00fcrde der Tiere und \u00fcberhaupt der organischen Welt, und wie konnte es dazu kommen, dass in ihr um alles derart geschachert wird, als ginge es auf der Erde vor allem um einen gef\u00e4hrlichen Raubzug, so ist es ja auch. Genauso wenig wie man einem R\u00e4uber raten kann, nicht zu r\u00e4ubern, so kann man nur dem eigenen R\u00e4ubern Einhalt gebieten und nicht so tun, als w\u00e4re billiges Fleisch eine normale Sache und man h\u00e4tte nie von schweinischen Zust\u00e4nden in Massentierhaltungen geh\u00f6rt. Ist man denn wirklich, was man isst?, und dann noch mit Schmerz und Qual und Todesangst und Hormonen, alles frei geliefert im Fleisch.Die guten Nachrichten kommen aus Indien, wo sie bitter n\u00f6tig sind, denn es schmerzt weiterhin, ein Land, wo sich der Geist lange Zeit so pudelwohl f\u00fchlte, zugrunde gehen zu sehen. Wenn eine einst hohe Kultur im Sterben liegt, das geht doch nicht einfach an einem vor\u00fcber, vor allem, wenn man als Fremdling das Gl\u00fcck hatte, in ihre Geheimnisse eingeweiht zu werden, aus Liebe f\u00fcr sie, und aus Achtung. Nun haben die Hindus klar gemacht, dass ihnen die Muslime im Weg sind, dann&#8230;hier der neue Satz: &#8230;dann kam Corona&#8230;Corona kam und veranlasste Tausende von Arbeitern, ihre Arbeit\u00a0 gek\u00fcndigt zu bekommen, \u00fcber Nacht, einfach so, weg mit Euch. Dass sie auf leeren Stra\u00dfen dann zu Fu\u00df versuchten, nach Hause zu gelangen, bis zu 1000 km weit, kein Laden war irgedwo ge\u00f6ffnet. Gestern habe ich eine Mail bekommen von einem Mann, der zuf\u00e4llig vorbeifuhr an solch einem endlosen Zug, und er berichtete, dass jetzt alle Arbeitswanderer gen\u00e4hrt und mit Wasser von der Bev\u00f6lkerung versorgt werden, ob sie nun Muslime, Christen oder Hindus seien. Man will die Not nicht, aber manchmal bleibt sie das letzte Mittel, das Herz zu bewegen, das ist schon viel wert.<\/h5>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tag des Ozeans oder Tag der Orange, oder Tag des Salamanders, ganz wie man m\u00f6chte. Oder der Tag, an dem alle wieder im Stau stehen, oder vielleicht doch ein paar weniger als sonst, oder Tag der R\u00fcckkehr zur Meeresverschmutzung, oder Tag der guten Nachrichten. Ja, es gibt sie, es gibt sie immer, sie begleiten das [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-10355","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10355","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=10355"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10355\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10363,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10355\/revisions\/10363"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=10355"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=10355"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=10355"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}