{"id":10299,"date":"2020-05-13T08:07:11","date_gmt":"2020-05-13T08:07:11","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=10299"},"modified":"2020-05-13T08:12:56","modified_gmt":"2020-05-13T08:12:56","slug":"kraefte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=10299","title":{"rendered":"Kr\u00e4fte"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-10295\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/20200513_084713-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"357\" height=\"357\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/20200513_084713-300x300.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/20200513_084713-150x150.jpg 150w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/20200513_084713-768x770.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/20200513_084713-365x365.jpg 365w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/20200513_084713-500x500.jpg 500w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/20200513_084713.jpg 987w\" sizes=\"auto, (max-width: 357px) 100vw, 357px\" \/><\/p>\n<h5>Wenn man den inneren Kr\u00e4ften einen Ausdruck verleihen m\u00f6chte, kann man auf \u00dcberraschungen sto\u00dfen, denn wenn die Idee das Ganze nicht leitet, kann man zum Beispiel verstehen, warum Menschen auf Gottheiten kamen, sei es f\u00fcr Wind, Feuer oder Wasser, denn es k\u00f6nnen Kr\u00e4fte sein, die \u00fcber einen hinausgehen, oder einen \u00fcberw\u00e4ltigen oder \u00fcberfordern, oder \u00fcber Ahnungslose herbrausen, oder um Hilfe gerufen wurden, weil man sie f\u00fcr nicht menschlich hielt. Jetzt ist dieser kleine, unsichtbare Virus-Wicht aus Wuhan in der Tat sehr powerful, man h\u00e4tte solche Kr\u00e4fte eher mit Mars oder Saturn verbunden als mit so etwas Mickrigem, das die Welt in Atem h\u00e4lt. Die Beifallszahlen der regierenden Herren sinken, denn in ihren Hinterh\u00f6fen offenbaren sich dunkle Wahrheiten, die wegen ihrer neuen Offensichtlichkeit nicht mehr zu leugnen sind. Amerika f\u00fchrt im sch\u00e4bigen Spiel, dann folgt Russland, zwei machtbeladene Imperien, in denen der ansteckende Wanderer die Balken krachen l\u00e4sst. Cina ist schon durchwandert, nun kommt Indien. Ich versuche mir \u00fcber Mails und Gespr\u00e4che via WhatsApp in meinem dortigen Freundeskreis einen Einblick zu verschaffen. Asha erkl\u00e4rt mir zwar, dass es ihr selbst gut geht, aber an all den f\u00fcrchterlichen Ereignissen wegen dem Virus seien die Muslime schuld. Sie erz\u00e4hlt schreckliche Dinge, die die Muslime angeblich (alle) gemacht haben sollen, und die Muslime w\u00fcrden sich absichtlich anstecken und dann den Virus in die Hindu Community bef\u00f6rdern. Ich versuche, dagegenzusteuern, aber es macht sie verstimmt, weil sie es doch geh\u00f6rt hat in den Medien. Dieses Ger\u00fccht ist jedoch ein gefundenes Fressen f\u00fcr die fanatischen Modi-Anh\u00e4nger, deren nicht mehr so heimliches Ziel, das Land nur mit reinem Hindublut zu beleben, dadurch befeuert wird. Shivani wiederum findet Modi so abscheulich und korrupt in der Handhabung der Krise, dass ihr Austausch bei Facebook einem Feuerwerk an Emp\u00f6rungen gleicht, die sich alle auf Modis L\u00fcgereien beziehen. Immer wieder tauchen erstaunliche Parallelen zwischen Modi und Trump auf. Man konnte das auch bei Trumps Besuch in Indien sehen, wie Modi zum vollkommenen Arschkriecher wurde, was Trump milde stimmte, ist der Ton doch Honig in seinen Ohren. Es ist interessant zu beobachten, auf welche Ebenen die eigenen Aufregungen einen f\u00fchren k\u00f6nnen, so wichtig sie auch in Momenten als Ventil zu sein verm\u00f6gen. In Indien, so h\u00f6re ich, geht es allen, mit denen ich pers\u00f6nlichen Kontakt habe, gut. Auch in diesen H\u00e4usern kann es sein, dass abends vom Matratzenstapel die Betten heruntergeholt werden zum \u00dcbernachten, und morgens wieder hochgehievt, aber es gibt auch H\u00e4user mit Marmorb\u00f6den, die jetzt, w\u00e4hrend der ansteigenden Hitze und dem anhaltenden Lockdown das Leben etwas erleichtern. Was aber ist mit den H\u00fctten und den Zimmern, in denen nicht selten bis zu zehn Personen \u00fcbernachten, von denen ansonsten vor allem die Kinder und die M\u00e4nner ihre Zeit drau\u00dfen verbringen. Was ich aber in den Gespr\u00e4chen auch erfahre ist, dass es auf einmal etwas Gemeinsames gibt, das f\u00fcr uns alle sehr \u00e4hnlich abl\u00e4uft. Eine Wachsamkeit, ein Abw\u00e4gen von Realit\u00e4tswahrnehmungen, ein Feld, auf dem sich \u00fcberall neue Dinge abspielen, die bedacht und erfasst werden m\u00fcssen, eine Kampfbahn der Widerspr\u00fcche, eine Entlarvungsorgie, eine Meinungsmaschinerie, eine Maskerade. Das Schwarze Schaf wird gesucht, China eignet sich, aber macht das wirklich einen Unterschied. Ein \u00dcberraschungscoup ist ins Rollen gekommen, irgend einer Kraft ist es gelungen, sich durchzusetzen. Neu ist doch auch, dass alle, wirklich alle Planetarier- und Planetarierinnen ausnahmslos zugelassen sind zu dieser Pr\u00fcfung. Es wird Stipendien geben und Entlassungen andrer Art als die durch die Coronakrise verursachten. Vermutlich wird es so ziemlich alles wieder geben, was vorher da war, zumindest f\u00fcr eine Weile, wenn es sich best\u00e4tigt, dass alles Verf\u00fcgbare noch gleicherma\u00dfen gebraucht wird. Was auf jeden Fall anders sein wird, wenn wir die Fahrt hinter uns haben, ist, dass wir den Riss im Film erlebt haben, von dem Leonard Cohen gesungen hat, dass es eben dieser Riss ist, durch den das Licht hereinfallen kann.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn man den inneren Kr\u00e4ften einen Ausdruck verleihen m\u00f6chte, kann man auf \u00dcberraschungen sto\u00dfen, denn wenn die Idee das Ganze nicht leitet, kann man zum Beispiel verstehen, warum Menschen auf Gottheiten kamen, sei es f\u00fcr Wind, Feuer oder Wasser, denn es k\u00f6nnen Kr\u00e4fte sein, die \u00fcber einen hinausgehen, oder einen \u00fcberw\u00e4ltigen oder \u00fcberfordern, oder \u00fcber [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-10299","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10299","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=10299"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10299\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10303,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10299\/revisions\/10303"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=10299"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=10299"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=10299"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}