{"id":10280,"date":"2020-05-12T08:45:15","date_gmt":"2020-05-12T08:45:15","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=10280"},"modified":"2020-05-12T08:45:15","modified_gmt":"2020-05-12T08:45:15","slug":"lichtblicken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=10280","title":{"rendered":"lichtblicken"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-10291\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/20200511_193236-232x300.png\" alt=\"\" width=\"232\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/20200511_193236-232x300.png 232w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/20200511_193236.png 761w\" sizes=\"auto, (max-width: 232px) 100vw, 232px\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-10282\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/20200511_173107-229x300.png\" alt=\"\" width=\"229\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/20200511_173107-229x300.png 229w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/20200511_173107.png 763w\" sizes=\"auto, (max-width: 229px) 100vw, 229px\" \/><\/p>\n<h5>Man kann sich also schulen mit dem, was da an einen herangetragen wird, auch wenn diese T\u00e4tigkeit streckenweise nur dem geistigen und k\u00f6rperlichen Verdauungsprozess dienen soll und kann, damit d a s, was einen partout nichts angeht, sich nicht in dunklen Kr\u00fcmmungen der Gewebe festsetzt und dort allen m\u00f6glichen Unfug anrichtet. Und ja, offenes G\u00e4hn, wir haben immer (!) alle (!) Viren und Bakterien im K\u00f6rper, und \u00fcberhaupt sind sie \u00fcberall, man ist permanent umzingelt von mehr oder minder irren Fremdk\u00f6rpern, die darauf aus sind, ihre Nahrungszufuhr \u00fcber unsere Systeme zu erhalten, ebenso wie wir das mit den ihrigen machen. Man k\u00f6nnte hier die Frage stellen, wo das Nat\u00fcrliche aufh\u00f6rt und das Ausbeuterische anf\u00e4ngt, sozusagen den Konturen der Ausbeutung nachgehen, die eventuell zu einer weit in der Vergangenheit lagernden Zeit hinweisen w\u00fcrden, wo weit weniger Viren und Bakterien unterwegs waren, das w\u00fcsste man dann. Eventuell. So l\u00f6st man den Strang dieser Route und widmet sich d e m, was man selbst als potentielle Fakten erforschen m\u00f6chte, damit man den Eselswagen nicht auf eine allgemeine, meinungsproduzierte Karotte richten muss, und ihn, den Karren, als Fahrobjekt \u00fcberhaupt nicht in Erw\u00e4gung zieht. Aber auch da, bei sich, kann man nicht einfach hineinschauen und wissen, was man \u00fcber neuerdings uns alle angehende Kompliziertheiten denkt, sondern man muss zun\u00e4chst einige Instrumentarien zulassen, die nur in Notzeiten aktiviert werden und die man ben\u00f6tigt, um das eigene System von innen her, also von der Quelle aus, zu dehnen, bis man hinausw\u00e4chst \u00fcber die Kontrolllinie und sich auf dem Feld freier Navigation befindet. Was hei\u00dft hier: frei!? Hier f\u00e4ngt ja die Herausforderung erst an. Ich muss herausfinden, was mich angeht, was mich zu den inh\u00e4renten Anlagen zur\u00fcckf\u00fchrt, die erst einmal das Labyrinth des eigenen Erbes darstellen. Den hilfreichen roten Faden finden!, denn eigentlich weicht die Reise niemals ab vom Ungewissen, aber es scheint so, als k\u00f6nne der Mensch nur in gereifter Zeit, und nur unter bestimmten Umst\u00e4nden, das Ausma\u00df dieses Ungewissen akzeptieren, mit dem jedes Wesen konfrontiert ist. Das Konstrukt meiner Ich-Identit\u00e4t folgt dem Gesetz von Ursache und Wirkung und wirkt in jeder H\u00fctte und jedem Palast auf die gleiche Weise. Es verz\u00f6gert sich in der Auswirkung nur, oder vor allem, durch St\u00f6rfaktoren, Hindernisse, Bredouillen, Verwirrungen und Verirrungen, die in allen Kulturen anders gehandhabt und verstanden werden, mal als S\u00fcnden, mal als Pfeffer im Drama, damit das Publikum vor lauter Harmoniewillen nicht einschl\u00e4ft. Oder am Reichtum erlahmt, der sich als Fehlbotschaft erweist, wenn ein Genug! nie erreicht wurde, also Armut des Selbstgef\u00fchls nach wie vor grasiert durch alle Zeiten hindurch. Nur alles noch \u00e4rmlicher und erb\u00e4rmlicher wird, weil sich ja hier keine Erf\u00fcllung eingestellt hat. Daher weicht man rechtzeitig aus und schaut hinein in die Welten, in denen Substanz sich bewegt und auf geradezu verbl\u00fcffend einfache Weisen geh\u00fctet und weitergegeben wird. Auch hier stehen K\u00f6rper mit Masken an in L\u00e4den, die das menschlich Erforderliche anbieten, und man ist auch dankbar daf\u00fcr. Im Beisichsein kann man die Maske dann ablegen und sich ungehindert in der Praxis bewegen: in der W\u00fcste, im Studio, im All, im Home-Office, im Labor, bei der Arbeit eben.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Man kann sich also schulen mit dem, was da an einen herangetragen wird, auch wenn diese T\u00e4tigkeit streckenweise nur dem geistigen und k\u00f6rperlichen Verdauungsprozess dienen soll und kann, damit d a s, was einen partout nichts angeht, sich nicht in dunklen Kr\u00fcmmungen der Gewebe festsetzt und dort allen m\u00f6glichen Unfug anrichtet. 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